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Tagesschau    31-12-2015 06:43

+++ Bringt BMW das legendäre CSL-Kürzel tatsächlich zurück? Gerüchten des BMW Blog zufolge hat die M-Division bereits grünes Licht für einen stärkeren und leichteren M2 gegeben. Dazu passt, dass BMW auf dem Concorso d’Eleganza Villa d'Este den 2002 Hommage präsentiert hat. Offiziell eine Huldigung an den legendären 2002 turbo, könnte der Hintergedanke in Richtung M2 CSL gehen. Nach dem bereits ausverkauften M4 GTS (700 Exemplare) wäre es das nächste Rennstrecken-Modell von BMW. Fest steht: Der 370 PS starke BMW M2 bietet eine perfekte Basis für eine leichtere und stärkere CSL-Version. Denkbar sind rund 420 PS Leistung. In Verbindung mit einer nicht unerheblichen Gewichtsersparnis (der M2 wiegt 1570 Kilogramm) sollten die Fahrwerte noch mal besser ausfallen als beim M2. Optische Änderungen könnten neue Schürzen, andere Felgen und einen feststehenden Heckflügel umfassen. Je nachdem wie radikal der BMW M2 CSL wird, könnte auch die Rückbank rausfliegen. Als Handschalter wäre der BMW M2 CSL zudem ein Konkurrent für den Porsche Cayman GT4. Zur Erinnerung: Den letzten CSL (M3 E46) gab es nur mit SMG-II-Getriebe. Wenn sich BMW zum M2 CSL durchringt, dann steht der Sportler wahrscheinlich nicht vor 2017 beim Händler. Eine Limitierung ist mehr als wahrscheinlich. +++ DAIMLER stockt die Pensionsrücklagen für seine Mitarbeiter um rund 1,8 Milliarden Euro auf. Dazu übertrage der Konzern die Beteiligungen an seinen beiden Partnern Renault und Nissan von je 3,1 Prozent in das Pensionsvermögen, teilten die Stuttgarter am Mittwoch mit. Beide Partner hätten der Transaktion zugestimmt und unterstützten diese. In Zeiten niedriger Zinsen wird es für viele Unternehmen schwieriger, die Betriebsrenten zu sichern. Weil das angelegte Kapital weniger Rendite bringt, müssen sie das Kapital  aufstocken. Auch Daimler nannte als Grund für die Übertragung die niedrigen Zinsen. Als Folge sinke der Finanzierungsgrad der Pensionsansprüche. Die Übertragung führe im laufenden zu einem einmaligen Effekt beim Betriebsergebnis von rund einer halben Milliarde Euro. +++ Der Autozulieferer LEONI trennt sich weltweit von 1100 Mitarbeitern seiner krisengeplagten Bordnetzsparte. Betroffen davon seien circa 70 Arbeitsplätze in Deutschland, wie der Nürnberger Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Großteil der Stellen fällt einem Sprecher zufolge aber in Mexiko, China und Osteuropa weg. Gestrichen würden Jobs in der Verwaltung, in Personalwesen, Einkauf, Logistik oder Produktionsplanung, nicht in der Fertigung selbst. Der Arbeitsplatzabbau erfolge teilweise über betriebsbedingte Kündigungen, teilweise über Aufhebungsverträge. "Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern laufen". Der Jobabbau wird Leoni 2016 nach eigenen Angaben 25 Millionen Euro kosten, 2017 weniger. Ab nächstem Jahr soll sich die Verschlankung auszahlen: Die Profitabilität werde dauerhaft steigen, bekräftigte der Konzern. Der Effekt soll jährlich circa 30 Millionen Euro betragen. Der Sprecher sagte, es sei noch nicht sicher, ob 2017 schon die volle Höhe erreicht werde. Der Autozulieferer will im nächsten Jahr den Gewinn wieder steigern. Für 2016 ist ein kräftiger Rückgang angekündigt. Leoni hatte sich im vergangenen Jahr in der Bordnetzsparte, die rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes einfährt, verhoben. Ein Werk in Rumänien konnte auch wegen hausgemachter Probleme die Auftragsflut nicht stemmen. Kurzfristig wurden Tausende neue Mitarbeiter gebraucht, die noch dazu höhere Löhne verlangten. Die Kostenexplosion ließ den Konzerngewinn schmelzen. Leoni startete deshalb die Umstrukturierung der Bordnetzsparte, zu der auch die Vereinfachung der Produktion und die Straffung der Organisation zählen. Weil Hierarchie-Stufen gestrichen und Arbeiten wie etwa Buchhaltung weltweit zusammengefasst werden, sind von den Stellenstreichungen vor allem Beschäftigte mit vergleichsweise höheren Einkommen betroffen, auch in Niedriglohnländern. In den Hochlohnländern Frankreich, Großbritannien, USA und Südkorea fallen insgesamt rund 150 Jobs weg. In dem Werk in Rumänien will Leoni die Zahl der Mitarbeiter auf längere Sicht wieder von zuletzt circa 9000 auf 5000 senken. Dies soll über Effizienzsteigerungen in der Produktion und den Aufbau von Kapazitäten anderswo in Osteuropa erfolgen. Auch in der kleineren Konzernsparte Draht und Kabel wird restrukturiert, allerdings in weitaus geringerem Umfang. +++ Es ist fast eine Volkswagen Hauptversammlung im Kleinen. An diesem Mittwoch sind in Stuttgart die Aktionäre der PORSCHE SE zusammengekommen, genau eine Woche nach dem jährlichen Eignertreffen des VW-Konzerns. Wohl und Wehe hängen in Stuttgart von Volkswagen ab: Die Porsche SE ist die Holdinggesellschaft, in der die Familien Porsche und Piäch ihre VW-Anteile gebündelt haben. Doch die prominenteste Person fehlt: Ferdinand Piëch. Der langjährige Vorstandsvorsitzende und Aufsichtsratschef von Volkswagen ist dem Treffen ferngeblieben, bei Porsche hat er noch ein Aufsichtsratsmandat. "Es ist ein unvorhergesehener Terminkonflikt eingetreten", begründet Wolfgang Porsche das Fehlen seines Vetters unter dem leisen Raunen der Aktionäre. Seit seinem Ausscheiden bei Volkswagen vor einem Jahr macht sich Piëch rar, immer häufiger meidet der Familienpatriarch die Öffentlichkeit. Auf der Volkswagen-Hauptversammlung vor einer Woche herrschte Katzenjammer. Die Dieselaffäre hat in Wolfsburg die übliche stattliche Dividende zunichte gemacht: 17 Cent gibt es gerade einmal für jede Vorzugsaktie, ein Jahr zuvor war es ungefähr noch etwa 30-mal so viel. Porsche-Aktionäre müssen sich eigentlich nicht beschweren. In Stuttgart gibt es immerhin noch eine Dividende, die diesen Namen auch verdient. Die Hauptversammlung wird am Mittwoch eine Dividende von einem Euro je Aktie beschließen. Das ist allerdings nur die Hälfte dessen, was in den vergangenen Jahren ausgezahlt worden ist. Die stimmberechtigten Stammaktien liegen in der Porsche SE ausschließlich bei den Familien Porsche und Piëch. Freie Aktionäre kommen über die Vorzugsaktien ins Spiel, die aber nicht stimmberechtigt sind. Diese freien Anteilseigner wollen sich einmal im Jahr auf der Hauptversammlung Gehör verschaffen; etwa 5000 von ihnen sind am Mittwoch in Stuttgart in die Porsche-Arena gekommen. Beim Spitzenpersonal ist die Doppelgleisigkeit von Volkswagen AG und Porsche SE klar abzulesen. Vorstandschef in Stuttgart ist Hans Dieter Pötsch, der Aufsichtsratsvorsitzende von Volkswagen. Im Vorstand sitzen auch Matthias Müller, der Vorstandsvorsitzende in Wolfsburg, und Manfred Döss, der Chefjustitiar des VW-Konzerns. Wichtige Vertreter der Familien wie Wolfgang Porsche sind in beiden Aufsichtsräten vertreten. Das gilt genauso für einflussreiche Kräfte der Arbeitnehmerseite wie VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh. VW-Chef Matthias Müller gibt sich gut gelaunt und gelassen, vom Podium aus scherzt er mit Bekannten. Vor Beginn des Treffens blättert er noch schnell Zeitungen durch. Er hat guten Grund, beim Porsche-Aktionärstreffen viel entspannter zu sein. Vor einer Woche bei Volkswagen stand er im Feuer, hier steht er nicht im Mittelpunkt. Es geht alles ruhiger, fast schon familiärer zu. Hans Dieter Pötsch verteidigt vor den Aktionären die Bindungen zu Volkswagen. "Das Kerngeschäft von VW ist robust und gesund", sagt der Vorstandschef der Porsche SE. Trotz der Dieselaffäre. Die Holdinggesellschaft gebe ein "klares Bekenntnis als Ankeraktionär" von Volkswagen ab. Auch wenn sich das zurückliegende Geschäftsjahr anders als geplant entwickelt habe. Die völlig unterschiedliche Grundstimmung der beiden Hauptversammlungen hat sich bereits im Vorfeld des Porsche-Treffens abgezeichnet. Bei VW hatten Dutzende institutionelle Investoren ihren Protest angemeldet, mit Klagen gedroht und Widerstand gegen Beschlüsse angekündigt. Die Tagesordnung war lang, erst kurz vor Mitternacht war das VW-Treffen zu Ende gegangen. In Stuttgart gibt es vor der Aktionärsversammlung gerade einen einzigen Gegenantrag. In Stuttgart sind sich die Verantwortlichen auch ziemlich sicher, dass sich das jährliche Treffen nicht bis in die späten Abendstunden ziehen wird. Damit erweist es sich als kluger Schachzug, dass die Führung der Porsche SE die Dividende nachträglich doch noch auf ein verhältnismäßig normales Niveau gehoben hat. Der Porsche-Vorstand hatte Mitte April beschlossen, dass die Aktionäre der Porsche SE ähnlich wie die Anteilseigner von Volkswagen ihren Beitrag zur Dieselaffäre leisten sollten. Gerade einmal 20 Cent sollte es geben, so lautete der ursprüngliche Vorschlag des Vorstandes. Das miserable Jahresergebnis von Volkswagen schlägt sich auch bei Porsche nieder: In den Büchern der Stuttgarter steht ein Jahresverlust von beinahe 300 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor war es ein Gewinn von 3 Milliarden Euro. Die Familien Porsche und Piëch sind mit diesem Dividendenvorschlag nicht besonders zufrieden gewesen. Im Aufsichtsrat haben sie schon wenige Tage später einen kräftigen Nachschlag bei der Dividende durchgesetzt, auf das Niveau von einem Euro. Die Porsche SE zahlt die Dividende aus der Substanz, weil die ansonsten übliche Milliardenüberweisung aus Wolfsburg in diesem Jahr ausgeblieben ist. Wegen der guten vorangegangenen Jahre kann sich Porsche diesen Luxus leisten. Und natürlich ist nicht nur in Wolfsburg, sondern auch in Stuttgart die Hoffnung groß, dass Volkswagen in diesem Jahr keine Verluste mehr schreibt. Die Porsche SE will wegen des Dieselskandals auch nicht auf Schadensersatz gegen Volkswagen klagen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen den früheren VW-Chef Martin Winterkorn wegen Marktmanipulation hätten keine neuen Tatsachen oder Erkenntnisse über Pflichtverletzungen ergeben, sagte Rechtsvorstand Manfred Döss. Vielmehr hebe die Staatsanwaltschaft Braunschweig hervor, dass für alle Beschuldigten die Unschuldsvermutung gelte. "Insofern plant die Porsche SE keine Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen im Zusammenhang mit der Dieselthematik an die Volkswagen AG", sagte Döss, der zugleich Chefjustiziar von Volkswagen ist. Der äußerst ertragsstarke Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche hat mit der Holdinggesellschaft Porsche SE direkt nichts zu tun. Der Autohersteller ist nur als Tochter des Volkswagen-Konzerns mit der SE verbunden. Über die Porsche SE halten die Familien Porsche und Piüch rund 30 Prozent der Anteile und 52,2 Prozent der Stimmrechte an Volkswagen. +++ Der deutsche Luxuswagen Hersteller BMW will offenbar mit dem amerikanischen Chiphersteller Intel und dem israelischen Softwareunternehmen Mobileye zusammen SELBSTFAHRENDE Autos entwickeln. Das erklärte eine mit den Plänen vertraute Person an diesem Donnerstag. BMW-Chef Harald Krüger und seine Kollegen von Intel, Brian Krzanich, sowie von Mobileye, Amnon Shashua, sollen die Kooperation demnach am Freitag während einer Pressekonferenz bekannt geben; diesen Termin gibt es auch offiziell. Das autonome Fahren ist seit diesem Jahr ein Schwerpunkt in der Entwicklung des Münchner Autokonzerns, wie BMW-Vorstandsmitglied Klaus Fröhlich kürzlich in seinem erklärte. Das im April gestartete 'Project i next' sei jetzt im Hochlauf. Die BMW-Rivalen Daimler und Audi arbeiten ebenso wie der Internet-Konzern Google an der Technologie des autonomen Fahrens. Auch Apple soll ein Auto planen, das keinen Fahrer mehr braucht. Die Branche rechnet mit serienreifen Autos im kommenden Jahrzehnt. +++ In der ersten Jahreshälfte sorgten Zulieferer-Probleme für Produktionsausfälle bei TOYOTA. Der OEM gibt nun Gas, um das verlorene Volumen wieder aufzuholen. So stieg der Fertigungsausstoß im Mai um 11 Prozent an. Wie aus Daten des Analyse-Instituts IHS Automotive hervorgeht produzierte der japanische Hersteller mit all seinen Marken rund 837.00 Fahrzeuge im vergangenen Monat. Das Gros machte dabei die Kernmarke Toyota mit gut 750.000 aus, was wiederum einen Zuwachs von 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Daihatsu produzierte rund 72.600 Pkw, ein Zuwachs von 5,9 Prozent. Die Truck- und Bus-Tochter Hino kommt auf gut 14.000 produzierte Einheiten, ein Plus von 4,7 Prozent. IHS-Analyst Satomi Hamada sagt, dass Toyota derzeit pro Tag 13.000 Autos mehr baut im Vergleich zum Vorjahr. Um dieses Pensum zu schaffen, müssen die Werker in den Fabriken aktuell jeden Tag 2 Stunden länger arbeiten. Zudem gibt es in den meisten Fabriken 2 zusätzliche Arbeitstage. Der Japan-OEM lässt Extra-Schichten schieben, da in der ersten Jahreshälfte 2 Unglücke für Produktionsausfälle sorgten. Im Februar brannte es in einem Stahlwerk des Zulieferers Aichi Steel. Wichtige Komponenten konnten nicht mehr geliefert werden. Infolgedessen standen zahlreiche Produktionslinien bei Toyota still. Im April zerstörte ein Erdbeben ein Werk des Zulieferers Aisin Seiki. Wieder kam es zu Lieferengpässen. Abermals musste der japanische Autobauer seine Produktion runterfahren. Doch dank der Anstrengung des letzten Monats konnte Toyota verlorenen Boden wieder gut machen. So beziffert IHS den Produktionsrückgang für den Zeitraum von Januar bis Mai auf nur 0,2 Prozent. Es dauere allerdings noch bis Oktober bis Toyota die Produktionsausfälle wieder komplett kompensiert habe. Für das Gesamtjahr prognostiziert das Analyse-Institut für Toyota ein Produktionsvolumen von rund 10,1 Millionen Fahrzeugen, allerdings inklusive dem Truck- und Bus-Geschäft. +++ Wie VOLKSWAGEN in einer offiziellen Mitteilung bestätigt, hat sich der Konzern in der Manipulationsaffäre um TDI-Dieselfahrzeuge mit US-Bundesbehörden, privaten Klägern und 44 US-Staaten auf ein umfassendes Entschädigungs-Paket geeinigt. Es beinhaltet Rückkäufe, Entschädigungen und Strafzahlungen in Höhe von bis zu 14,7 Millarden US-Dollar (etwa 13,3 Milliarden Euro). Bei insgesamt 475.000 2,0-Liter-TDI-Fahrzeugen stellt Volkswagen Rückkäufe, Leasingrücknahmen oder behördlich genehmigte technische Anpassungen in Aussicht. Betroffen sind 460.000 Volkswagen und 15.000 Fahrzeuge der Marke Audi. Zur Finanzierung dieser Maßnahmen richtet VW einen Fonds in Höhe von 10,033 Milliarden US-Dollar ein. "Diese Summe basiert auf einer Teilnahmequote von 100 Prozent sowie der Annahme, dass sich 100 Prozent der in Frage kommenden Kunden entweder für einen Rückkauf oder eine vorzeitige Leasingrücknahme entscheiden", heißt es in der Mitteilung. Die restlichen knapp 4,7 Milliarden Dollar setzen sich zusammen aus Zahlungen in einen Fond zur Förderung von Umweltprojekten (2,7 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 3 Jahren) sowie in Infrastruktur-Investitionen zur Reduzierung von Emissionen (2 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 10 Jahren). Wie es derzeit im Fall der 3,0-Liter-V6-TDI-Motoren aussieht, geht aus der VW-Meldung nicht genau hervor. Hier heißt es lediglich, dass weiterhin zügig daran gearbeitet werde, eine einvernehmliche Lösung für betroffene Fahrzeuge zu finden. Bevor der Vergleich in Kraft treten kann, muss der zuständige Richter Charles Breyer, bei dem die US-Klagen gebündelt sind, dem Entwurf zustimmen. Seine Entscheidung wird für den 26. Juli 2016 erwartet. Anschließend haben die Kläger die Möglichkeit, das Vergleichsangebot anzunehmen oder individuell weiterzuklagen. Laut Medienberichten beläuft sich die Entschädigung pro Besitzer je nach Alter des Autos auf etwa 5.000 bis 10.000 Dollar. Obendrein muss VW den Kunden anbieten, ihre Autos zurückzukaufen. VW-Finanzchef Frank Witter warnt: "Vergleichslösungen in dieser Größenordnung belasten uns ohne Zweifel erheblich". Mit Blick auf die Gesamtrückstellungen in Höhe von etwa 16 Milliarden Euro für die Folgekosten des Abgas-Skandals tut sich ein weiteres Problem auf: Für die Lösung in den USA wären bereits gut 80 Prozent des Krisen-Polsters aufgebraucht, weltweit sind allerdings 11 Millionen Fahrzeuge betroffen. VW-Konzernchef Matthias Müller sieht in den US-Vereinbarungen "einen wichtigen Schritt nach vorne". Man sei sich allerdings bewusst, "dass wir noch viel tun müssen, um das Vertrauen der Menschen in Amerika zurückzugewinnen". Dass man die Kundschaft in anderen Teilen der Welt mit solchen Aussagen sowie den hohen Entschädigunszahlungen für US-Kunden verärgert, dürfte auch klar sein. Aus der neuesten Mitteilung geht nochmals hervor, dass diese Maßnahmen aufgrund der schärferen Gesetzgebung in den USA nötig seien, man vergleichbare Wege in anderen Ländern aber nicht gehen werde. Der Abgas-Skandal ist für Volkswagen also noch längst nicht ausgestanden. In Deutschland wächst der Druck der Verbraucherzentralen, außerdem drohen Klagen von Anlegern wegen angeblicher Marktmanipulation. +++

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