Tagesschau

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+++ Der Autobauer DAIMLER will die Produktion in seinem bis 2019 geplanten neuen Motorenwerk in Polen 2019 zunächst mit 500 Mitarbeitern starten. Über die weitere Entwicklung könne derzeit noch nichts gesagt werden, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Im thüringischen Kölleda, wo Daimler eine ähnliche Montage von Motoren stehen hat, sind etwa 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Der neue Standort soll in Jawor westlich von Breslau entstehen, wie Daimler im Frühjahr angekündigt hatte. Dort sollen Vierzylinder-Benzin- und -Dieselmotoren produziert werden. Für die erste Ausbaustufe sind Investitionen von 500 Millionen geplant. Das Werk ist Teil eines Ausbaus der Kapazitäten weltweit. In China soll ebenfalls ein neues Motorenwerk entstehen. Außerdem erweitert Daimler seinen 2012 in Ungarn eröffneten Standort in Kecskemet, 100 Kilometer südlich von Budapest. Dort soll bis Ende des Jahrzehnts für gut eine Milliar de Euro ein zweites, hochmodernes Werk mit 2.500 neuen Arbeitsplätze entstehen. Bislang arbeiten an dem Standort gut 4.000 Mitarbeiter. Zuletzt rollten dort im Jahr 180.000 Kompaktwagen vom Band. +++

+++ Hyundai plant die Produktion von zwei GENESIS Modellen in Alabama (USA). Dies berichtet Wards Auto. Dabei soll es sich um die D-Segment G80 Limousine und das G80 SUV handeln. Die Produktion für den G80 Limousine könnte ab September 2019 beginnen, gefolgt vom SUV im November 2019. Wards Auto spekuliert, dass die beiden Modelle in einem neuen Werk in Montgomery, Alabama (USA),  produziert werden könnten. Laut Wards Auto hat Hyundai in der Vergangenheit der Erweiterung seiner bestehenden Fahrzeugmontageanlagen beziehungsweise dem Bau einer zweiten Halle an dem Montgomery-Standort gesprochen. IHS Automotive erwartet, dass Südkorea und die USA bis 2021 die größten Märkte für Genesis-Modelle sind. Bis 2021 rechnet das Unternehmen damit, dass der weltweite Genesis-Umsatz 36 % in den USA  und 37 % in Südkorea beträgt. Wie IHS Automotive berichtet kann die US-Produktion eine gewisse Glaubwürdigkeit für die Premium-Marke aufbauen, allerdings ist nicht klar, ob das Volumen der beiden Modelle reicht, um ein neues Werk zu tragen. +++

+++ Nissans Premiummarke INFINITI will bis 2020 autonome Autos auf die Straßen Hongkongs bringen. Insgesamt wird der Großteil der Fahrzeuge aber auch im Jahr 2030 nicht selbstgesteuert unterwegs sein, so eine Prognose der Unternehmensberatung McKinsey. “Technisch betrachtet könnten Sie in einem unserer Autos auf Ihrem iPad lesen, während Sie auf einer Spur auf der Autobahn bleiben. Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden Sie dann auch die Spur wechseln können, und bis 2020 werden Sie in einigen unserer Autos innerstädtisch autonom fahren”. Mit diesen Worten zitiert die South China Morning Post die Infiniti Managerin Dane Fisher, zuständig für “Business Transformation and Brand”. Fast alle Autohersteller verkünden mittlerweile, über die Technologie zu verfügen, autonome Modelle zu produzieren und auszuliefern. Seit der jüngsten Unfall-Serie, die eventuell in Zusammenhang mit dem “Autopilot” Modus von Tesla steht, haben staatliche Aufsichtsbehörden allerdings begonnen, die Regeln für autonomes zu verschärfen. Zwar hält laut IHS Automotive der Trend zur Entwicklung und Markteinführung autonomer Technologie an. Dennoch wird die Mehrheit der Fahrzeuge auf den weltweiten Straßen mittelfristig das klassische Fahrzeug sein, so eine aktuelle Prognose der Industrie-Analysten von McKinsey. In der South China Morning Post prognostizieren sie, dass lediglich 15 % der im Jahr 2030 verkauften Autos völlig autonome Fahrzeuge sein werden, der Rest von 85 Prozent werden also im wesentlichen klassisch gesteuerte Fahrzeuge bleiben. +++

+++ Dem Erfolg des F-Pace zum Trotz plant JAGUAR nun doch wieder eine Kombi-Variante des XF. Äußerungen von Designchef Ian Callum hatten zwischenzeitlich Spekulationen genährt, die Limousine bleibe die einzige Karosserieform bei der seit 2015 gebauten zweiten Generation der Oberklasse. Inzwischen stellte Callum aber klar: Der XF Sportbrake kommt. Voraussichtlich auf der IAA 2017 in Frankfurt wird Jaguar den Konkurrenten von E-Klasse T-Modell, 5er Touring und A6 Avant vorstellen. Wie bereits die Limousine, so dürfte auch der Kombi dank Aluminiumkarosserie rund 200 Kilogramm leichter werden als der Vorgänger. Trotz schrägen Hecks soll der Stauraum noch einmal geringfügig auf bis zu 1700 Liter wachsen. Als Antrieb stehen die von der Limousine bekannten Vierzylinder-Diesel mit 163 und 180 PS sowie ein V6-Diesel mit 300 PS und ein L6-Benziner mit bis zu 340 PS zur Verfügung. Darüber hinaus will Jaguar eine leistung soptimierte SVR-Version mit V8 und bis zu 600 PS nachreichen. Sie soll Mercedes-AMG- und Audi-RS-Kombis Paroli bieten. +++

+++ Das Wachstum des Autobauers PORSCHE ist im dritten Quartal leicht zurückgegangen. Zwischen Juli und September wurden weltweit 60.351 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, wie ein Sprecher am Donnerstag in Stuttgart sagte. Das entsprach einem Plus von gut 2 Prozent. Damit drosselt Porsche sein Wachstumstempo weiter. In den ersten 9 Monaten des Jahres lag das Plus dank des etwas stärkeren ersten Halbjahrs bei 3 Prozent (178.314 Fahrzeuge). Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres hatte das Plus dank des kleinen Geländewagens Macan knapp 30 Prozent betragen. In diesem Jahr fehlt ein ähnlicher Verkaufsschlager. Porsche setzt seine Hoffnungen nun auf den neuen Panamera, der im September auf dem Pariser Autosalon vorgestellt wurde und in Europa von November an verkauft wird. “Wir gehen davon aus, dass uns die neue Generation einen deutlichen Schub geben wird”, sagte Vertriebsvorstand Detlev van Platen. +++

+++ Neue SUV und alternative Antriebe sorgen für viel Schub. Die SUV Zulassungszahlen steigen im September 2016 um 34 Prozent. Ich zeige Ihnen welche Modelle besonders gefragt sind. Auch im September heißt es für die Anbieter von SUV und Geländewagen wieder: Hoch die Tassen! Um 34 Prozent steigerte sich der SUV-Absatz zum Ende des dritten Quartals, vielerorts können die Händler gar nicht schnell genug liefern, um die Nachfrage zu befriedigen. Von den 283.122 Neuzulassungen im September (ohne Transporter und Wohnmobile) entfielen 66.302 auf Geländewagen und SUV. Damit erreicht diese Fahrzeuggattung inzwischen über 23 Prozent Marktanteil in Deutschland. Wohlgemerkt ohne die Modelle, die von ihren Herstellern in der Pkw-Statistik versteckt werden, beispielsweise der Mini Countryman, der Fiat 500X oder der Nissan Juke. Zwei Neuzugänge gibt es im September zu vermelden, einer davon wird wohl auf absehbare Zeit ein Nischenprodukt bleiben, der andere vermutlich ziemlich bald die Statistik rocken. Mit dem Cadillac XT5 versucht es die Edelmarke von General Motors eine Nummer kleiner und nimmt europäische Edel-SUV ins Visier. Günstiger und auch aller Wahrscheinlichkeit nach sehr viel erfolgreicher wird künftig der Audi Q2 auf Kundenfang gehen, im September noch mit der Händler-Erstausstattung in der Statistik relativ weit hinten. Der neue Q2 wird sehr bald nicht nur markenfremdes Publikum anziehen, sondern auch so manchen A3-Besitzer zum Umstieg in die SUV-Klasse bewegen. Welche Gruft sich geöffnet hat und im zweiten Monat in Folge den Opel Antara zurück in die Neuzulassungsstatistik schwemmt, ist nicht ganz klar. Aus dem offiziellen Angebot der Rüsselsheimer ist das Markenkonglomerat aus koreanischer Fertigung längst verschwunden, allerdings wird der Wagen in Nachbarländern wie Österreich noch offiziell angeboten. Ungleich moderner ist dagegen das erste rein elektrisch betriebene SUV. Das Model X von Tesla surrt mit beachtlichen 177 Einheiten im September noch vor bewährte Klassiker wie den Land Rover Discovery. Das Thema alternative Antriebe hat also durchaus seinen Reiz für manche Käufer. Davon können ganz besonders Toyota-Händler derzeit berichten. Denn mit dem RAV4 findet sich im September der prozentuale Shooting-Star in der Zulassungstabelle. Um satte 237 Prozent hat sich der Toyota RAV4 gegenüber September 2015 verbessert, lässt selbst Erfolgsmodelle wie den Dacia Duster oder den Mercedes GLE hinter sich. Der Grund dafür heißt Hybrid. Nachdem die E-Auto-Prämie nur für Fahrzeuge mit Ladestecker gilt, hat Toyota kurzerhand eine eigene Hybridprämie aufgelegt. Im Ergebnis kostet der RAV4 Hybrid je nach Version 1.400 Euro weniger als der Diesel, das scheint zu überzeugen. +++

+++ Wenn Sie ein neues Auto kaufen: Wo kommt es eigentlich her? Nun gut, aus Werken in Wolfsburg, München, Ingolstadt oder Köln. Gerade bei deutschen Herstellern ist eine Abholung vor Ort kein Problem. Doch wie sieht es aus, wenn die Produktion in anderen europäischen Ländern oder gar in Übersee stattfindet? Dann erfolgt meist ein Transport mit Zug oder Schiff. Ich haben uns einmal am Beispiel von SUZUKI persönlich angesehen, was nach der Ankunft in Deutschland mit einem Neuwagen passiert. Verantwortlich hierfür ist das Unternehmen BLG. Die meisten von uns dürften noch nie etwas von der BLG gehört haben, obwohl die Logistikfirma die meisten Neuwagen aus Korea oder Japan schon einmal in den Fingern hatte. Doch der Reihe nach: Im Jahr 1877 schließen sich 65 Bremer Kaufleute zusammen und gründen die “Bremer Lagerhaus-Gesellschaft”, kurz BLG, um ihre Aktivitäten im Hafen zentral zu organisieren. Fast ein Jahrhundert später baut die BLG das Autoterminal in Bremerhaven, einem der größten Containerhäfen der Welt. Der Grund: Ende der 1970er-Jahre starten die japanischen Autobauer ihre Exportoffensive. In Bremerhaven landen bis heute die ganz großen Schiffe mit mehreren tausend Fahrzeugen im Bauch an. Doch auch die Binnenschifffahrt ist von Bedeutung. Hier setzt die BLG unter anderem auf die Donau: Seit 21 Jahren existiert im bayerischen Kelheim ein Inlandsterminal. Angeliefert werden die Fahrzeuge aus den s&uu ml;ddeutschen Autowerken per Lastwagen, per Bahn aus Tschechien und der Slowakei und per Binnenschiff aus Ungarn. Nun kommt Suzuki ins Spiel: Im ungarischen Esztergom fertigen die Japaner den Swift, den SX4 S-Cross und den Vitara. Seit 18 Jahren sind zwei Binnenschiffe auf der Donau nur für Suzuki unterwegs. Eines davon, die MS Heilbronn, ist gerade angekommen. Gelegenheit für mich, gemeinsam mit Görgen Brockbalz, dem technischen Leiter der BLG in Kelheim, an Bord zu gehen. Auf drei Decks stehen die Vitara- und Swift-Modelle in mehreren Reihen extrem eng nebeneinander geparkt. Wie soll man dieses Tetris für Erwachsene denn vom Schiff bekommen? Ganz einfach: Es wird in der Reihenfolge entladen, wie beladen wurde. Und natürlich machen die Fahrer seit Jahren nichts anderes. Mein Respekt vor ihnen steigt stark an, als ich einen Vitara vom Schiff fahren darf. Obwohl der Wagen recht frei steht, ist ein Blick nach allen Seiten ratsam. Rund 1.100 Fahrzeuge werden pro Tag in Kelheim umgeschlagen. Vom Werkszustand werden die Autos in den Auslieferungszustand versetzt. Was das konk ret bedeutet, lerne ich auf einem Rundgang kennen. Das Gelände der BLG in Kelheim beeindruckt besonders aus der Vogelperspektive: Auf insgesamt 507.000 Quadratmetern gibt es Stellflächen für bis zu 26.000 Autos, 7.800 Parkplätze sind überdacht. Zwei Gleisanschlüsse gibt es ebenso wie zwei Technikzentren und eine Lackierhalle. Letztere kommt unter anderem bei Leasingrückläufern zum Tragen. Doch zurück zu “meinem” Suzuki Vitara: Er bekommt zuerst eine Hohlraumversiegelung und einen Unterbodenschutz verpasst. Auf mehreren Hebebühnen werden pro Tag 100 bis 120 Fahrzeuge derart besprüht. Danach werden die Schutzfolien des Transports entfernt und die Autos gewaschen. Für Ankömmlinge per Zug gibt es eine spezielle Wäsche, die Flugrost entfernt. Nach dem Trocknen und einer Kontrolle der Lackierung geht es für unseren Vitara aufs Fließband. Dort bekommen er und seine Kollegen den letzten Feinschliff: Die Batterie wird gecheckt, ebenso die SD-Karte des N avis. Ins Handschuhfach kommt die Bordmappe mit Anleitung und Wartungsheft, unter die Motorhaube ein Aufkleber fürs Öl. Falls es sich um ein Suzuki-Sondermodell handelt, werden die passenden Aufkleber auf dem Auto platziert. Fertig, der Vitara wird nun bis zur Abholung durch den Lkw, der ihn zum Händler bringt, geparkt. Diese Aufgabe übernehmen übrigens fast ausschließlich Frauen. Soviel zum Thema, wer besser einparkt. Ein Zettel mit Barcode zeigt sowohl den Damen, wo sie den Wagen abstellen müssen, als auch dem Lkw-Fahrer, wo er ihn findet. Vor dem Parken wird der Luftdruck in den Reifen erhöht, um einem “Standplatten” vorzubeugen. Erstaunlich ist der Fakt, den mir Görgen Brockbalz bezüglich der Verladung auf die Lastwagen nennt: Nur rund eine Stunde würde ein Trucker für die acht Fahrzeuge brauchen. Jeder Lkw-Fahrer muss übrigens Knöpfe und Uhren an seiner Kleidung abdecken, um etwaige Beschädigungen an den Autos zu vermeiden. Ob er seinen Brummi clever beladen hat, zeigt final die Höhenmessanlage: Sie schlägt oberhalb von 4,10 Meter Alarm. 195.000 Fahrzeuge werden jährlich am Standort in Kelheim umgeschlagen. Da hinter steckt eine Menge Logistik. Falls Sie also demnächst einen Suzuki beim Händler entgegennehmen: Danken Sie den Männern vom Schiff, dass kein Kratzer dran ist. +++

+++ Mit dem Modellwechsel 2017 wird sich der neue VOLKSWAGEN Golf optisch stärker vom Vorgänger unterscheiden, als das zuletzt der Fall war. Technisch entwickelt er sich zum Kompaktklasse-Passat. Das Tuch vom neuen Golf wird im November gezogen. Was Volkswagen für die achte Generation plant, lesen Sie hier. Erinnern wir uns: 2012 kam der Golf VII auf den Markt, das erste Modell von Volkswagen mit dem sogenannten Modularen Querbaukasten (MQB). Auf dieser hochflexiblen Architektur basieren künftig alle Modelle von Polo bis Passat samt ihrer Derivate. Die Vereinheitlichung verschiedener Baugruppen wie Antrieb, Fahrwerk, Assistenz- und Infotainmentsysteme soll unter anderem die Komplexität und Kosten senken. Mittlerweile wurden fast alle Golf-Ableger und Antriebsvarianten einschließlich Erdgas-, Elektro- und Plug-in-Hybrid-Version präsentiert, einschließlich des Passat und des Tiguan. Nahezu alle Technik-Features, die der neue Passat dem Golf noch voraushat – wie etwa das frei programmierbare Instrumentendisplay, der Fußgängerassistent oder die nächste Infotainment-Generation –, kommen dank MQB ohne großen Mehraufwand dem Golf zugute – bei der achten Modellgeneration, die jetzt für November 2017 avisiert ist. Diese soll sich zudem optisch deutlich stärker vom aktuellen Golf unterscheiden als dieser von seinem Vorgänger. Das wollen die Designer mit veränderten Proportionen (etwas breiter und flacher) und markanteren Details (etwa Scheinwerfer) erreichen, wenngleich ihnen nicht allzu viel Spielraum bleibt – auch der nächste Golf muss sofort wieder als solcher erkennbar sein. Und er muss sparsamer werden, schließlich sinkt das Limit für den CO2-Ausstoß ab 2020 auf 95 g/km. Gerade der Golf als wichtiges Volumenmodell muss bei den Wolfsburgern für dieses Ziel einen kräftigen Beitrag leisten. Bisher unterbieten zwar einzelne Varianten wie der e-Golf, der GTE-Hybrid, der TGI (Erdgas) und der Bluemotion-TDI diese Marke, aber mit dem Einliter-Dreizylinder kommt nur ein Benziner im Golf als TSI Bluemotion unter die 100-Gramm-Schwelle. Mit Modellgeneration acht will Volkswagen zudem das Fahrzeuggewicht noch mal um rund 50 Kilogramm senken. Auch der aktuell im Polo eingeführte Dreizylinder-TDI dürfte bis dahin reif für den Golf sein. Weiteres Potenzial bieten die bislang nur im 1.4 TSI eingesetzte Zylinderabschaltung ACT und vor allem die erwähnten alternativen Antriebe. Sie können den größten Beitrag zur CO2-Senkung liefern – wenn sie möglichst viele Käufer ansprechen. Dazu muss nicht nur der Verbrauch, sondern vor allem der Preis sinken. Rein wirtschaftlich betrachtet muss Volkswagen natürlich sämtliche Assistenzsysteme und Technologien am besten schnell über die gesamte Modellpalette ausrollen. Und ein zuverlässig und clever agierendes Navigationssystem kann den Golf Alltag ebenso vereinfachen, wie ihn der Notbremsassistent sicherer machen kann. Ob nun eine 360-Grad-Rundumsicht wirklich nötig ist, sei dahingestellt. Wichtig ist aber, dass die Golf Käufer die Extras auch bestellen. Ob das die kostengetriebenen Fuhrpark-Manager machen? Wohl kaum. Und für Privatkunden sind viele Systeme schwerer greifbar als etwa schicke Räder, wie Ford lernen musste, als der Focus mit neuen Assistenzsystemen auf den Markt kam. Keine leichte Aufgabe also für Volkswagen. Volkswagen kommt in Bewegung – nachdem der letzte Modellwechsel des Golf eher mau ausgefallen war. Aber die Marke muss auf den Angriff von BMW und Mercedes in dieser Klasse reagieren. Die drücken teure Oberklasse-Extras mit Wucht in 2er und A-Klasse – weil sich so gut Kasse machen lässt. +++

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