Tagesschau

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+++ ALFA ROMEO gibt Gas: Das erste SUV aus Turin steht in den Startlöchern. Ab 2017 soll der Stelvio sogar BMW Konkurrenz machen! Die nächsten Jahre werden spannend für Fiat Chrysler: 7 neue Modelle sollen bis 2020 auf den Markt kommen – darunter auch das Alfa-SUV Stelvio (Marktstart Ende 2017). Mit dem Stelvio wollen die Italiener gegen den BMW X3 antreten. Der Italiener misst rund 4,65 Meter und basiert auf der Giorgio-Bodengruppe. Die neue Plattform wurde in Modena im Schulterschluss mit diversen Systemlieferanten in Rekordzeit entwickelt und zeigt sich naturgemäß flexibel: Hinterrad- oder Allradantrieb, Vier- oder Sechszylinder sowie Hochboden- oder Flachbodenarchitektur sind möglich. Das Design des Stelvio orientiert sich stark an der neuen Giulia. In puncto autonomes Fahren, alternative Antriebe und Connectivity gibt sich der Stelvio nach derzeitigen Informationen eher konservativ. Für den Vortrieb sorgen ein Diesel mit 210 PS sowie ein 280 PS starker Benziner. Beim Preis offenbart sich Alfas neue Taktik: BMW minus 10 Prozent. +++

+++ Der Betriebsrat hat bei der Betriebsversammlung von AUDI Neckarsulm gefordert, die Produktpalette des Standorts um ein Volumenmodell mit alternativem Antrieb sowie ein SUV zu erweitern, um die Beschäftigung der mehr als 16.000 Mitarbeiter zu sichern. Die Brennstoffzellenentwicklung als Kernkompetenz am Standort sei nur ein erster Schritt, teilte der Betriebsrat nach der Betriebsversammlung mit. “Der anfänglichen Euphorie über die Führungsrolle in der Brennstoffzellenentwicklung müssen nun auch Taten folgen”, forderte Betriebsrat Michael Christ in seinem Bericht. Die erforderliche Infrastruktur müsse sowohl personell als auch gebäudetechnisch umgesetzt werden. Zudem müsse ein Volumenmodell mit alternativem Antrieb sowie ein SUV die Produktpalette des Standortes bereichern, um die Beschäftigung der mehr als 16.000 Mitarbeiter zu sichern. Der Betriebsrat begrüßte grundsätzlich die Neuausrichtung der Quattro GmbH, die zur Audi Sport umfirmiert wird und weiterhin am Standort Neckarsulm angesiedelt ist. Christ forderte jedoch eine frühzeitigere Einbindung bei solch elementaren Entscheidungen. Im Rahmen der Betriebsversammlung wurde der ehemalige Betriebsratsvorsitzende Norbert Rank verabschiedet. Zudem ist Anfang Oktober die neue Betriebsvereinbarung ‘Mobiles Arbeiten’ in Kraft getreten. “Uns war es von Anfang an wichtig, dass erbrachte Arbeitsleistung, auch die mobile, erfasst und vergütet wird”, so Christ. “Für unser Produktfeuerwerk der Jahre 2017 und 2018 ist eine umsichtige Planung unter Berücksichtigung aller denkbaren Entwicklungen so wichtig wie nie zuvor”, erklärte Audi-Chef Rupert Stadler in seinem Situationsbericht . “Es gilt dabei, die Kompetenz unserer top-qualifizierten Mannschaft zu erhalten und zu stärken.” Mit Blick auf die gemeinsame Verantwortung für Audi lud Stadler den Betriebsrat zu einem Bündnis unter dem Motto “Audi-Zukunft” ein. +++

+++ Im Rennen um sichere Systeme für autonomes Fahren setzen BMW, Toyota und die Allianz gemeinsam auf die Technologie des US-Startup-Unternehmens Nauto. Die beiden Autobauer und die Versicherung schlossen einen Lizenzvertrag mit der Firma, die bestimmte Kontrollgeräte beispielsweise für Taxis im Großraum San Francisco herstellt. Dabei überwacht eine an der Windschutzscheibe installierte Kamera das Fahrverhalten, das dann von Computern ausgewertet wird. Nauto-Chef Stefan Heck sagte zu Reuters, die Deutschen und die Japaner würden seine Technologie in ihre Testfahrzeuge einbauen und die damit gewonnenen Daten zur Entwicklung ihrer eigenen Strategie für autonomes Fahren nutzen. Finanzielle Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht bekannt. Allerdings beteiligen sich BMW, Allianz und Toyota an Nauto, teilte die US-Firma weiter mit. Ein dritter, namentlich nicht genannter Autohersteller ist demnach auch mit an Bord. Mit den Nauto-Geräten kann dem Unternehmen zufolge potenziell verkehrsgefährdendes Verhalten wie SMS-Schreiben ermittelt werden. Für Versicherer biete dies die Möglichkeit, Risiken besser abzuschätzen, Betrug vorzubeugen und umsichtige Fahrer zu belohnen. Neben dem Fahrverhalten könnten die auf künstlicher Intelligenz basierenden und damit lernenden Systeme auch Informationen über gefährliche Kreuzungen und staulastige Streckenabschnitte für die Entwicklung selbstfahrender Autos liefern. +++

+++ Was wurde in Deutschland gelacht, als 2005 der Autobauer Landwind aus CHINA auf der IAA in Frankfurt seine Autos ausstellte. Qualitativ waren die Fahrzeuge aus Fernost gnadenlos unterlegen. Es wackelte, es schepperte und am Ende fiel sogar noch ein Türgriff des ausgestellten Modells ab. Die chinesische Offensive entpuppte sich als Luftnummer. Seitdem tun sich die chinesischen Autoriesen schwer, über den Heimatmarkt hinaus zu wachsen – insbesondere in Regionen wie Nordamerika und Europa. Zuletzt versuchte Qoros vergeblich den Sprung. Doch nun entsteht ein neuer chinesischer Herausforderer für den Weltmarkt, der es ernst meint. Hinter der Offensive steht Geely, der chinesische Mutterkonzern des schwedischen Autobauers Volvo. Für die Chinesen ist der Aufbau einer globalen Marke das erklärte Ziel. Am Donnerstagabend wurden nun erste Details bekannt, wie die Chinesen sich ihre globale Expansion vorstellen. Statt mit dem eigenen Namen anzutreten, will Geely eine völlig neue Marke für den Weltmarkt etablieren: Lynk & Co. Nicht nur der Markenname ist neu – auch bei den Produkten und Vertrieb wollen die Chinesen offenbar neue Wege beschreiten. Eine Website ist bereits online – auch wenn dort bislang nicht viel zu sehen ist. Nach Einschätzung des Autointernationaal.nl starten die Chinesen mit einem mittelgroßen SUV – ein Segment, das derzeit massiv zulegt. Anders als bei der Konkurrenz liegt der Fokus allerdings von vornherein auf einem halbelektrischen Antrieb. Angeblich soll der erste Lynk mit einem Dreizylinder-Plug-in-Hybrid angeboten werden. Bereits im kommenden Jahr könnte das Modell auf den Markt kommen, sage n die Marktforscher von IHS Automotive voraus. Sie rechnen mit einem Produktionsvolumen von 40.000 Fahrzeugen im ersten Jahr. Das wäre zumindest ein Anfang in einem Markt, auf dem noch kein chinesischer Hersteller wirklich Fuß gefasst hat. Doch Geely hat durch die Übernahme von Volvo einen Vorteil: In Göteborg betreiben die Chinesen mit den Schweden ein Joint-Venture-Unternehmen namens CEVT (China Euro Vehicle Technology). Mit dem Know-how wollen sie schnell weitere Modelle entwickeln, die auch dem europäischen Qualitätsanspruch genügen. Bereits auf der Automesse in Peking hatten die Partner eine gemeinsame Plattform vorgestellt, auf der weitere Modelle entstehen sollen. Doch auch beim Vertrieb dürfte Lynk neue Wege gehen. Der Kopf hinter der chinesischen Offensive ist Alain Visser. Der Belgier ist ein Experte für den Vertrieb, der einst für Volvo arbeitete und seit Ende 2015 für den Mutterkonzern Geely einen Plan für die globale Expansion entwirft. Das Ergebnis dürfte Vertriebssystem vom Reißbrett sein: Statt auf ein breites Händlernetz dürften die Chinesen auf direktere Vertriebswege setzen – und wie Tesla den Weg in die Innenstädte suchen oder ihre Modelle direkt online vertreiben. Insidern zufolge vergleichen die Lynk-Macher ihr Konzept gerne mit großen Modemarken wie Zara. In der Modebranche ist es üblich, die Produkte in Fernost zu produzieren und hierzulande als Premium-Produkte mit moderatem Preis zu verkaufen. Ein Konzept, das auch bei Autos aufgehen könnte. Denn ohne teures Händlernetz könnte auch der Preis der Modelle weiter gesenkt werden. Ohnehin wird der Lynk zunächst im Niedriglohnland China gebaut: in Thaizhou, der Heimat von Geely. +++

+++ CITROEN stellt sich 2018 mit der dritten Generation des C4 in der Kompaktklasse neu auf. Die Neuauflage wird künftig auf der modularen EMP2-Plattform gebaut, die PSA (Peugeot, Citroën und DS) bereits beim C4 Picasso und Peugeot 308 nutzt. Durch den Wechsel sollen im Vergleich zum Vorgänger bis zu 150 Kilogramm eingespart werden. Das verspricht vor allem bessere Fahreigenschaften. Das eher biedere Design des aktuellen C4 wird komplett überarbeitet; der Nachfolger orientiert sich an C4 Picasso und Cactus. So erhält Citroëns nächster Golf-Gegner das moderne Familiengesicht mit schmalen, abgesetzten Tagfahrleuchten. Kunststoffplanken und etwas mehr Bodenfreiheit lassen den nächsten C4 außerdem etwas mehr nach SUV aussehen. Ein längerer Radstand sorgt für mehr Platz auf der Rückbank, allerdings zulasten des Kofferraumvolumens. Beim Antrieb setzt Citroën neben verbesserten Benzinern auf einen neuen 1,5 Liter BlueHDI Diesel mit bis zu 130 PS. +++

+++ Seit 2011 ist der LAMBORGHINI Aventador am Start, für 2017 bekommt der Supersportler eine Auffrischung verpasst. Jetzt wurde nach dem Roadster auch das Coupé als Erlkönig erwischt. Für den frischen Auftritt am Lamborghini Aventador sorgen eine neu gezeichnete Frontschürze mit neu gestalteten seitlichen Lufteinlässen, die nun einen Mittelsteg tragen. Der zentrale untere Lufteinlass scheint größer geworden zu sein. Die auffälligste Änderung am Heck des Lamborghini Aventador betrifft die Auspuffanlage. Drei Endrohre ordnen sich jetzt trapezförmig an. Auch der Diffusor sowie die Luftauslässe wurden neu gezeichnet. An den Flanken sind neu gestaltete Seitenschwellerverkleidungen zu erkennen. Auf der Antriebsseite dürfte es beim 6,5 Liter V12 Saugmotor bleiben. Aber keine Modellpflege ohne nicht ein wenig mehr Leistung. Das bislang 700 PS starke Aggregat dürfte wenigstens auf die 720 PS Variante zulegen, wie sie im 50 Jahre Sondermodell zum Einsatz kam. Eventuell springen auch 730 PS heraus, die immer noch genug Luft zum SV Modell lassen. Das ISR Getriebe wird ebenfalls erhalten bleiben, dürfte aber in seinen Umgangsformen nachgebessert werden. Denkbar ist auch die Übernahme der adaptiven Dämpfer aus dem SV Modell. Sein Debüt könnte der aufgefrischte Lamborghini Aventador in Genf geben. In den Handel dürfte er Mitte 2017 kommen. +++

+++ MERCEDES hat im September mehr als 211.000 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert und verzeichnet damit einen neuen Monatsrekord beim Absatz. Auch das dritte Quartal war damit für die Marke das bisher absatzstärkste Quartal. Von Juli bis September konnte die Marke mit dem Stern mit 531.302 verkauften Einheiten den bisher stärksten Quartalsabsatz erzielen (+11,2%). Seit Jahresbeginn stiegen die Verkäufe von Mercedes-Benz zweistellig auf einen Rekordwert von mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge (1.537.921 Einheiten, +11,7%). “Im September haben wir einen Hattrick erzielt – bester Monat mit erstmals über 200.000 verkauften Einheiten, bestes Quartal und die besten ersten neun Monate für Mercedes-Benz”, so Mercedes-Vertriebschef Ola Källenius.‎ In Europa konnte der Absatz im vergangenen Monat um 15 Prozent auf 98.877 Einheiten gesteigert werden – ein neuer Absatzrekord im September. Besonders wachstumsstark waren dort die E-Klasse Limousine und die Dream Cars von Mercedes-Benz. Auf dem Heimatmarkt in Deutschland wurden mit 27.640 Einheiten 17,1 Prozent mehr Fahrzeuge mit dem Stern abgesetzt als im Vorjahresmonat. Weiterhin nachhaltiges und zweistelliges Wachstum erzielte Mercedes-Benz im September in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Belgien. In China stieg die Nachfrage nach den Fahrzeugen mit dem Stern im September auf einen neuen Bestwert von 46.443 Einheiten (+20,1 Prozent); seit Jahresbeginn konnten bereits mehr als 344.791 Einheiten im Reich der Mitte abgesetzt werden (+29,5 Prozent), mehr als je zuvor in den ersten neun Monaten eines Jahres. Auch in der NAFTA-Region verzeichnete die Marke einen Rekordabsatz im dritten Quartal. Allerdings schwächelte die Marke in den USA: Hier wurden mit 29.500 Autos lediglich 1,7 Prozent mehr verkauft. Besonders erfolgreich waren laut Daimler die neue E-Klasse, deren Absatz auf 27.955 Einheiten kletterte, ein Plus von 20,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Absatz der SUVs von Mercedes-Benz stieg weltweit mit 68.197 Fahrzeugen um 26,8 Prozent. Im laufenden Jahr stieg der Absatz auf 520.321 Einheiten (+42,2 Prozent) und liegt damit bereits nach neun Monaten auf dem Niveau des Gesamtjahres 2015. +++

+++ Bei den NEUZULASSUNGEN nach Segmenten gab es im September 3 Führungswechsel. Bei den Kleinwagen steht jetzt der Volkswagen Polo, in der Mittelklasse der Volkswagen Passat und bei den Sportwagen der Porsche 911 an erster Stelle. Der Polo von Volkswagen konnte mit seinem September Erfolg den Opel Corsa auf Rang zwei verdrängen. Ditter bei den Kleinwagen bleibt der Skoda Fabia. Der Volkswagen Passat eroberte im September die Segmentspitze nur mit hauchdünnem Vorsprung vor der Mercedes C-Klasse. deutlich abgeschlagen folgt der Vormonatssieger Audi A4. Bei den Sportwagen tummeln sich zwar wieder die 3 gleichen Modelle auf dem Treppchen. Diesmal steht aber der Porsche Elfer vor dem Ford Mustang und dem Audi TT. Bei den Minis gab es eine Rochade auf den Rängen zwei und drei. Hier tauschten Hyundai i10 und Volkswagen Up die Plätze. Gleiches Spiel bei den Kompakten. Vorne bleibt der Golf, dahinter tauschten Skoda Octavia und Opel Astra die Plätze. Stillstand in der Oberen Mittelklasse. Die Rangfolge aus dem Vormonat hat auch im September Bestand: Mercedes E-Klasse vor Audi A6 und BMW 5er. Dito Oberklasse: S-Klasse, BMW 7er und Audi A7. Bei den SUV steht weiter der Kuga von Ford vorne. Dahinter steht der Opel Mokka und neu auf Rang drei der Hyundai Tucson, der den BMW X3 vom Treppchen kegelt. Volkswagen Konzernsache sind die Geländewagen. Hier steht weiter der Volkswagen Tiguan vor dem Q5 und dem Q3 von Audi. Die Minivans übernehmen die August-Reihenfolge: B-Klasse vor Meriva und C-Max. Eine Stufe darüber bei den Großraum-Vans bleibt der Volkswagen Touran vorn. Dahinter bauen sich der Ford S-Max und neu der Opel Zafira auf. +++

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