Tagesschau: nieuwe Nissan Nismo krijgt motor Mégane RS

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+++ ALFA ROMEO stellt gegen Ende des Jahres 2020 die Giulietta ein. Das Kompaktmodell ist seit 2010 auf dem Markt und wurde 2016 leicht gefaceliftet. Damit ist das Modell, das im Fiat Chrysler Werk im italienischen Cassino produziert wird, das älteste Modell im Portfolio der Italiener. Zuletzt stagnierte der Absatz in Europa. Rund 15.690 Einheiten wurden 2019 verkauft. Im besten Jahr 2011 waren es fast 79.000 Fahrzeuge. Dazu boomen kompakte SUV nach wie vor. Als Ersatz für den Kompakten setzt Alfa Romeo auf den kompakten SUV Tonale, der für 2020 angekündigt ist, sich aufgrund der Corona pandemie aber verzögern könnte. Auf dem Genfer Autosalon 2019 hatte Alfa eine Konzeptstudie des Modell vorgestellt, erste Bilder der Serienversion sind ebenfalls schon im Netz durchgesickert. Technisch basiert der Tonale auf dem Jeep Compass. Von ihm dürfte er dann auch die kräftigeren Motoren wie zum Beispiel den 180 PS starken 1,3 Liter Benziner oder den 170 PS starken Diesel mit 2,0 Litern Hubraum erhalten. Gesetzt ist die 9-Stufen-Automatik. Viel wichtiger dürfte jedoch das Plugin-Hybrid-System sein. Es kommt auf eine Systemleistung von 240 PS und verfügt über einen Elektromotor, der auf die Hinterachse wirkt; der 1,3 Liter Benziner bearbeitet die Vorderachse. Rein elektrisch dürften rund 50 Kilometer möglich sein. Eine Top Version des Tonale mit 2 Elektromotoren an der hinteren Achse, so wie es die Studie zeigte, könnte mit rund 400 PS die Baureihe toppen. +++

+++ BMW hat seinen Produktionsstopp verlängert. Die Bänder in den Werken in Europa und Nordamerika werden bis Ende April still stehen. Wegen der Corona Pandemie sei “mit einem weiteren Rückgang der Nachfrage auf den weltweiten Automobilmärkten” zu rechnen, teilte BMW in München mit. Weil die Autohäuser geschlossen seien, “wird es noch länger dauern, bis die Märkte sich wieder erholen”. In München, Dingolfing, Regensburg und Leipzig sind derzeit rund 20.000 BMW Mitarbeiter in Kurzarbeit. BMW hatte seine Werke in Europa, Südafrika und Mexiko schon Mitte März herunterfahren, das Werk Spartanburg in den USA folgte Ende März. In diesen Werken werde im April kein Auto gebaut, sagte ein Sprecher. Denn “in Europa sind derzeit aufgrund des Coronavirus rund 80 % aller Händlerbetriebe geschlossen, in den USA sind es circa 70 %”, teilte BMW mit. Dagegen laufen die Bänder am größten BMW Standort Shenyang in China seit Mitte Februar wieder. Vertriebsvorstand Pieter Nota sagte: “In China sehen wir mit einem starken Auftragseingang die ersten Anzeichen einer Erholung”. Von Januar bis Ende März hatte BMW 20,6 % weniger Autos verkauft als im ersten Quartal des vergangenen Jahres. Der Konzern verkaufte nur noch 477.111 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Am stärksten traf es den Markt in China: Dort brachen die Verkaufszahlen um 31 % ein, in Europa um 18 % und in den USA um 17 %. Im März seien die Folgen in Europa und den USA allerdings deutlich spürbar, teilte der Autokonzern mit. In Deutschland wurden im März insgesamt 38 % weniger Autos zugelassen als vor einem Jahr. Dem europäischen Branchenverband Acea zufolge sind in Europa 1,1 Millionen Beschäftigte der Autohersteller von Werksschließungen betroffen. Das Münchner Ifo-Institut sieht die “deutsche Autoindustrie mit düsteren Aussichten”. Nach der jüngsten Unternehmensumfrage sanken die Geschäftserwartungen im März von minus 20 auf minus 33,7 Punkte, der Nachfrage-Index sank auf minus 30,6 und “die Exporterwartungen stürzten auf minus 42,7 Punkte”, wie das Institut mitteilte. “Die Lager an unverkauften Autos wurden wieder größer”. BMW vertriebsvorstand Nota sagte, sein Unternehmen passe sein Produktionsvolumen an die Nachfrage an. Mehrere Tausend Mitarbeiter nutzten den Produktionsstopp für Umbauten in den Werken, sagte ein Sprecher. In München und Dingolfing werden die Bänder für den Anlauf der Elektroautos i4 und iNext im kommenden Jahr vorbereitet. In Landshut und Wackersdorf läuft die Komponentenfertigung weiter. Das Motorenwerk im österreichischen Steyr, das Motoren auch für China baut, soll nach derzeitigem Plan nach den Osterferien Mitte April wieder produzieren. Die US Bank JPMorgan senkte bereits zum zweiten Mal ihre Gewinnschätzungen für den europäischen Autosektor im Zuge der Corona-Krise und rechnet derzeit mit einem Rückgang der weltweiten Autoproduktion von 19 %. +++

+++ Die neue CHEVROLET Corvette C8 ist bei uns noch nicht einmal erhältlich, und schon bekommt sie ein kleines Facelift! Genauer gesagt, handelt es sich um Anpassungen zum Modelljahr 2021. Zu den Veränderungen gehören neue Lackfarben mit den schillernden Bezeichnungen “Red Mist Tintcoat” und “Blade Silver” sowie Rallyestreifen in den verschiedensten Farben. Außerdem wird es die Corvette zukünftig mit einem Flügel aus Sichtcarbon und einer Verkleidung für den Lufteinlass hinter der Tür aus dem gleichen Material geben. Und: Chevrolet bietet die aktiven Dämpfer künftig als Einzeloption an. Bislang gab es die ausschließlich im Z51 Paket. Für den Innenraum hat Chevrolet neue 2-farbige Sitzbezüge entworfen: Wildleder in Gelb und Grau sowie eine schwarz-graue Ledervariante. Das Infotainment unterstützt nun auch das kabellose Koppeln von iPhones über Apple CarPlay. Auf der veröffentlichten Liste stehen außerdem “Stingray R” Schriftzüge und Nabenabdeckungen. Am Motor ändert sich zunächst nichts. Es bleibt beim 6,2 Liter V8 von 495 PS und 637 Nm. In den USA dürften die Änderungen ab September 2020 verfügbar sein, bis dahin wird es die neue Corvette in Europa wohl immer noch nicht geben. Der Marktstart dürfte erst 2021 stattfinden, dann aber wahrscheinlich direkt mit den aufgeführten Änderungen. In die Niederlande uns dürfte der Preis mit besserer Grundausstattung und Exportaufschlag bei €170.000 liegen. +++

+++ In China läuft die Produktion von Fahrzeugen und deren Komponenten fast so schnell wieder an, wie sie gestoppt wurde. Im Mai könnte die Autobranche dort wieder das Niveau vor dem Ausbruch des CORONA VIRUS erreichen, sagte Beratungsunternehmens Alix Partners. Diesen Best Case haben die Studienautoren sowohl für Europa als auch für die USA aus ihrem Report gestrichen. Die USA sei zu hart getroffen von der schnellen Ausbreitung des Virus. In Europa führe der stark unterschiedliche Verlauf der Pandemie zu monatelangen Störungen der länderübergreifenden Lieferketten. Das Beratungsunternehmen geht momentan von 2 Szenarien für die Automobilindustrie in den USA und Europa und den aus: im besten Fall sei die Branche erst im Jahr 2022 wieder auf dem Vorkrisenniveau. Szenario 1: Optimismus für die Branche: Im ersten Szenario geht Alix Partners von einer globalen Rezession im Jahr 2020 aus. Der Absatz von Autos gehe in der Folge weltweit um 16 bis 21 % zurück. In dieser Betrachtung läuft die Produktion in Europa und den USA im Mai wieder an. Es kommt nur vereinzelt zu Problemen in der Lieferkette. Spätestens im Juni müssten die Kunden wieder in die Autohäuser kommen. In der Folge würden europäische OEMs in diesem Jahr keine Gewinne einfahren. Szenario 2: Lange Rezession mit vielen Insolvenzen: Im schlechteren Fall erleben wir “eine längere Rezession mit einem Minus von 22 bis 27 % im laufenden und schwacher Erholung im nächsten Jahr, wenn man die Pandemie nicht schnell unter Kontrolle bringt”, sagte Studienautor und Managing Director der Beratung, Elmar Kades. Ein 3-monatiger Produktionsstopp und monatelang ausbleibende Kunden führten in dieser Betrachtung bei Neuwagen zu einem Absatzrückgang in Europa von 30 %. Viele Insolvenzen und nachhaltig unterbrochene Lieferketten wären die Folge. “Frühstens 2022 wird wieder Vorkrisenniveau erreicht”, sagte Kades. Für ihn ein weitaus stärkerer Einbruch der Automobilwirtschaft als nach der Finanzkrise von 2008. +++

+++ Ein Patentstreit mit Nokia könnte für DAIMLER im schlimmsten Fall zu einem Verkauf und Produktion Verbot führen. Stein des Anstoßes sind Patente für 3G und 4G Funk Technologien. Nokia hat den Autobauer in 10 Fällen wegen Patentverletzungen verklagt, eine Gerichts Entscheidung sei ab Mitte Mai zu erwarten, teilte eine Daimler Sprecherin mit. Sollte der Rechtsstreit in einer einstweiligen Verfügung enden, droht Daimler ein Verkauf und Produktion Verbot betroffener Fahrzeuge. Für den Autobauer stehen rund €4,5 Milliarden auf dem Spiel. Eine Daimler Sprecherin teilte mit, man gehe nicht davon aus, dass es zu einem Produktion oder Verkauf Stopp kommen werden. “Sollte ein Urteil zu Gunsten Nokias ergehen, werden wir Berufung einlegen”, so die Sprecherin weiter. In einer vergangenen Entscheidung im Jahr 2019 sei das Landgericht Mannheim bereits der Rechtsauffassung des Autoherstellers gefolgt. Daimler hat seinerseits eine Beschwerde gegen Nokia bei der EU Kommission eingereicht. “Wir möchten klären lassen, wie für Telekommunikation Standards essentielle Patente in der Automobil Industrie zu lizenzieren sind. Nokia hat bislang eine umfassende direkte Lizensierung der Produkte unserer Zulieferer abgelehnt”, heißt es seitens der Daimler Sprecherin. Ein fairer und nicht-diskriminierender Zugang zu diesen Standards für alle Nutzer der für Telekommunikations Standards essentiellen Patente sei wichtige Voraussetzung für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen beim vernetzten Fahren. +++

+++ Verwirrung um den Volkswagen E-GOLF : Einem VW-internen Dokument zeigte das die Produktion des Elektroautos noch bis in die Kalenderwoche 45 (2. bis 8. November) 2020 weiterlaufen soll. Kunden sollen das Auto noch bis zum 2. Oktober 2020 bestellen können. Eine Volkswagen Sprecherin teilte dazu mit: “Es war nie die Rede davon, dass die Produktion des e-Golf im Sommer endet. Abgesehen davon, dass aktuell die Nachfrage sehr hoch ist, hatten wir einen von vornherein mit einen Produktionszeitraum bis Jahresende geplant. Schon alleine deshalb, da wir den E-Golf für den US-Markt brauchen, bis dort 2021 der ID.4 kommt. Die USA bekommen ja keinen ID.3”. Tatsächlich zählt der e-Golf, obwohl er schon seit Februar 2017 in seiner jetzigen Form erhältlich ist, derzeit zu den gefragtesten Elektroautos in Deutschland. Im März entfielen beispielsweise beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) mit 822 die drittmeisten Anträge für den sogenannten Umweltbonus auf das Modell der Wolfsburger. Lediglich Tesla Model 3 (1.490 Anträge) und Renault Zoe (1.418) waren noch beliebter. +++

+++ Wachstum in der Krise, allerdings mit gebremstem Schaum. Wäre alles gelaufen wie erwartet, hätten wir im März einen kleinen Boom bei den ELEKTROAUTO Neuzulassungen erlebt. Denn erstmals war der neue Umweltbonus den vollen Monat in Kraft. Dass es Virusbedingt dann doch völlig anders kam, ist eine bekannte Geschichte. Immerhin, es reicht noch für ein Plus von 56 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Insgesamt 10.329 Neuzulassungen bei den Elektroautos wurden im März 2020 verzeichnet, angesichts der Gesamtzulassungen von nur 215.119 Pkw bedeutet das immerhin einen Marktanteil von 4,8 %; mehr als je zuvor. Und das Angebot wächst auch weiter, Honda fährt mit dem schlicht E getauften Retro Elektriker erstmals in die deutsche Zulassungsstatistik. Während bei den hinteren Plätzen eher das übliche Bild herrscht und Modelle wie der Kia e-Niro oder der Nissan Leaf auf ihrem gewohnten Level performen, ist vor allem an der Spitze der Statistik ordentlich Bewegung zu verzeichnen. Das erste Ausrufezeichen setzt der Opel Corsa-e, der mit 622 Neuzulassungen aus dem Stand in die Top 10 vorfährt. Die Elektroauto Neuzulassungen Top 5 in März sind: Volkswagen e-Up (662), Audi e-Tron (721), Renault Zoe (945), Volkswagen e-Golf (1.524) und Tesla Model 3 (2.034). Immer noch ein Profiteur der gewaltigen Rabattschlacht ist der e-Golf. Erst vor kurzem wurde der Wolfsburger Stromer von einer Leasingfirma für sage und schreibe €35,70 monatliche Leasingrate angeboten, als Neuwagen speziell in Baden-Württemberg. Entsprechend wird uns der Elektro-Golf auch noch ein weiteres Weilchen an der Tabellenfront begleiten, im März schob er sich mit weitem Abstand am Renault Zoe vorbei. Hilft aber nichts, denn Tesla hat noch mehr aufgedreht. Mit über 2.000 Neuzulassungen nur im März für das Model 3 macht der US-Autobauer seiner Jojo-Strategie alle Ehre, im Januar und Februar hatte es insgesamt nur rund 900 Erstzulassungen für diese Baureihe gegeben. Das bedeutet einen klaren ersten Platz. Die Gesamtwertung des ersten Quartals geht allerdings nach Wolfsburg. +++

+++ Der Absatz neuer Pkw hat sich in West EUROPA im zurückliegenden März um fast 53 % gegenüber den Vorjahresmonat reduziert. Der Ausbruch des Coronavirus hat die Verkaufszahlen bei Personenkraftwagen im ersten Quartal dieses Jahres deutlich einbrechen lassen. Nach Angaben von IHS Markit wurden 27,1 % weniger Neuwagen abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. In Zahlen ausgedrückt wurden nur 2,7 Millionen Einheiten verkauft. Im März hat sich der Rückgang stark beschleunigt und für einen Einbruch um 52,9 % gegenüber dem März 2019 gesorgt (ein Rückgang auf rund 773.000 Einheiten). Besonders der französische Markt hat im März gelitten. So gingen dort die Neuzulassungszahlen im Vergleich zur Vorjahresmonat von 225.818 auf 62.668 Pkw zurück, was einem Rückgang um 72,2 % entspricht. In Deutschland kam es im März zu einem Nachlass um 37,7 % auf 215.119 Fahrzeuge. Italien kam auf ein Minus von 85,4 %, Spanien auf 69,3 %, das Vereinigte Königreich auf einen Rückgang um 44,4 %. +++

+++ Hyundai’s Luxusmarke GENESIS setzt in Zukunft auch auf rein elektrische Modelle. Auf Basis der von Hyundai entwickelten EGMP Plattform (Electric Global Modular Platform) entstehen mehrere Elektromodelle. Aktuell testen die Koreaner einen High Performance SUV der intern unter dem Code “JW EV” firmiert. Dieses Modell soll bereits Mitte 2021 vom Band rollen und mit einer Stückzahl von rund 20.000 Einheiten signifikant zum Elektro Erfolg der Marke beitragen. Dabei richtet sich der “JW EV” direkt gegen die Rivalen Mercedes EQ C oder Audi e-Tron und soll ein eigenständiges Design im Vergleich zu den konventionell angetriebenen Fahrzeugen des Unternehmens haben. Aber auch die schon präsentierten Modelle, wie die Fließheck Limousine G80, der Luxus SUV GV80 oder der für 2021 angekündigte SUV GV70 erhalten zusätzlich die reine Elektro Option. Die EGMP erlaubt ähnlich wie der Modulare Elektro Baukasten von VW unterschiedliche Batteriekapazitäten, beginnend bei 64 kWh. Die Reichweite soll rund 500 Kilometer betragen und die Akkus per 350 kW Schnellladung in 20 Minuten zur 80 % geladen sein. Bei den Top Modellen, wie es sicher auch der JW EV sein wird, gibt es pro Achse einen Elektromotor. Die neue Elektro Plattform bleibt indes nicht Genesis vorbehalten. 2021 gehen auf dieser Basis auch die intern “NE EV” und “CV EV” genannten Derivate von Hyundai und Kia an den Start. Beide Modelle wurden bereits als Studien Hyundai 45 und Imagine by Kia vorgestellt. +++

+++ MAZDA hat gemeinsam mit der Hiroshima University und dem Tokyo Institute of Technology im Juli 2016 ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, welches sich mit der Entwicklung eines flüssigen Biokraftstoffs aus Mikroalgen beschäftigt. Mazda will eigenen Angaben zufolge im Vergleich zum Stand von 2010 die CO2-Emissionen des Unternehmens bis 2030 um 50 % und bis 2050 sogar um 90 % reduzieren. In Deutschland arbeitet beispielsweise die Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle (DGMK) an Rohölersatzprodukten aus Mikroalgen. Durch hydrierende Verfahren könnte man daraus Kraftstoffe gewinnen. Vor gut einem Jahr rechnete die DGMK mit einem Kraftstoff Preis von unter €2 je Liter. Da der Algen Biokraftstoff bei der Verbrennung nur so viel CO2 freisetzt, wie zuvor durch das Wachstum der Algen durch Photosynthese der Atmosphäre entzogen wurde, hält der Mazda diesen Ansatz für entscheidend, um eine CO2 Neutralität von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zu erreichen. Der Mikroalgen Biokraftstoff hat eigenen Angaben zufolge einen niedrigen Flammpunkt und er entsteht aus einer Biomasse, die nicht in Konkurrenz zu pflanzlichen Lebensmitteln auf landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden muss. Der Ertrag aus Mikroalgen ist zudem um ein Vielfaches größer als bei Kraftstoffen aus anderer Biomasse. Darüber hinaus sei der Bioalgen Kraftstoff biologisch abbaubar und umweltschonend, wenn er versehentlich in die Umwelt gelangt. Die Verbesserung der Produktivität und die Senkung der Kosten sind für die breite Verfügbarkeit von Algen Biokraftstoffen von grundlegender Bedeutung. Daher engagiert sich Mazda durch forschungs beschleunigende technische Unterstützung für ein Projekt an der Hiroshima University, das sich mit der Genomaufbereitung der Mikroalgen befasst und für ein weiteres Projekt der Pflanzenphysiologie des Tokyo Institute of Technology. +++

+++ Bereits bei der Vorstellung des neuen NISSAN Juke war klar: Bei der Leistung ist noch Luft nach oben. Zum Marktstart gibt es nur einen Motor, einen 1,0-Liter 3-Zylinder mit 117 PS. Gerüchteweise arbeitet man bei Nissan aber längst an einem sportlichen Nismo-Model. Das könnte vom gleichen 1,8-Liter 4-ylinder angetrieben werden, wie bereits die Renault Mégane RS; immerhin gehören beide Marken zum selben Konzern. Das würde um die 280 PS und 390 Nm bedeuten. Wegen der neuen Plattform dürfte der Juke Nismo dieses Mal nicht einmal gegen Aufpreis in den Genuss eines Allradantriebs kommen, dafür gilt die Sechsgang-Handschaltung als gesetzt. Optisch dürfte Nissans Sportabteilung mit den üblichen Zutaten arbeiten, um den Juke zu einem Nismo zu machen: Glitzernde Chromelemente werden geschwärzt, die Lufteinlässe in der Schürze deutlich vergrößert. Die typischen Nismo-Farben Schwarz und Weiß erledigen zusammen mit den ebenfalls bekannten roten Akzenten den Rest. Marktstart für den Nissan Juke Nismo dürfte 2021 sein, die Preise könnten in Die Niederlande bei €54.000 beginnen. +++

+++ PEUGEOT plant vom 208 eine Performance Version mit Elektroantrieb zu bringen. Die soll mit einem PSE Label in die Fußstapfen des legendären 208 GTI treten. Mit dem GTI hatte die alte 208 Baureihe ein echtes Sportmodell im Angebot. Hier sorgte ein 1,6 Liter großer Turbo 4-Zylinder für 200 PS im Kleinwagen. In einer Sonderserie stieg die Leistung gar auf 211 PS und 300 Nm. Mit dem Generationswechsel 2019 wurde dem GTI Label kein Platz mehr eingeräumt. Top Verbrenner ist im PureTech 130 ein 131 PS und 230 Nm starker 1,2-Liter Turbobenziner, der mit einem automatisierten 8-Gang Getriebe kombiniert ist. Leistungsstärkstes Aggregat überhaupt ist der 136 PS starke Elektromotor im Peugeot e-208. Sportliche Ausstattungsansprüche bedient die GT-Line. Alles schön und gut, aber eben kein Ersatz für einen echten GTI. Performance Freunden will Peugeot aber mit einer PSE Version entgegen kommen. Wie schon beim Peugeot 508 wird auch beim 208 Peugeot Sport Engineered (PSE) für die Power sorgen. Anders als beim großen Bruder wird der 208 allerdings nicht mit einem Hybridantrieb aufgerüstet. Der Kleinwagen soll rein elektrisch daherkommen. Als Basis dient dabei der e-208. Aus Peugeot Kreisen wurde ein solches Modell auch schon gegenüber Medien mehr oder weniger bestätigt. Der Peugeot 208 PSE, der eventuell aber auch das GTI Label tragen darf, soll mindestens so leistungsstark wie sein GTI Verbrenner Vorgänger werden. Natürlich wird er auch optisch auf GTI getrimmt. Einen ersten Ausblick auf einen sportlichen 208 könnten die Franzosen im Herbst 2020 in Form einer Studie vorstellen. Das Serienmodell könnte dann 2021 folgen. +++

+++ PORSCHE bringt eine Hybrid-Version des 911 der Baureihe 992 auf den Markt. Das Modell hat nun Porsche Boss Oliver Blume bestätigt. Man werde eine “sehr starke” Version des aktuellen Elfers an den Start bringen. Dass Porsche eine Hybridversion seines legendären Sportwagens auf die Räder stellen will, ist indes nicht ganz so neu. Bereits Anfang des Jahres erklärte Michael Steiner bei Porsche als Vorstand für Forschung und Entwicklung zuständig, man sei mit dem Gewicht der Batterie für einen Sportwagen wie den 911 nicht zufrieden. “Die Plattform ist auch für Hybrid Antriebsstränge gemacht”, sagte er, “und wir haben einige Prototypen, aber in Sachen Gewicht ist das noch nicht gut”. Rund 100 Kilo wiegt der Hybrid-Elfer mehr. Auch 911 Baureihen Chef Frank Walliser sagte: “Die Elektrifizierung des 911 ist sehr tricky. Wenn ich das Fahrzeug Layout als 2+2-Sitzer, den großen Kofferraum vorne und den Heckmotor betrachte, ist es sehr schwierig eine angemessene Elektrifizierung zu bringen, ohne den Charakter und die Optik des 911 zu zerstören”. Entsprechend sei auch mit einem vollelektrischen Porsche 911 nicht vor 2030 zu rechnen. Eine Hybrid Version könnte indes schon zum Ende des Produktzyklus des Elfers ab 2026 zu den Käufern können. Aus gut unterrichteten Kreisen heißt es, derzeit werde an diversen Optionen gearbeitet. Eine Plugin-Version ist noch nicht komplett vom Tisch, wenngleich eine Mild-Hybrid-Version favorisiert wird. Hier spielt weniger die elektrische Reichweite zum Beispiel für die Einfahrt in urbane Umweltzonen als der Performance Gedanke im Vordergrund. Entsprechend soll der 911 mit Elektrounterstützung auf rund 700 PS und 1.000 Nm Drehmoment kommen. Neben dem Porsche 911 als Hybrid steht auch die Elektrifizierung der 718 Modelle an. Auch hier ist noch nicht klar, ob die Zuffenhausener auf Plug-in Hybride oder ebenfalls auf Mild Hybrid zur Leistungssteigerung setzen. +++

+++ Die vierte Generation des SEAT Leon ist da. Einige Modelle sind bereits vom Band gelaufen. Wegen Corona gibt es allerdings derzeit eine Produktions Beschränkung. Was aber schon jetzt gesagt werden kann: Das Modell steckt voller Assistenten. Denn neben dem Design stand bei der Entwicklung des Leon die Sicherheit im Mittelpunkt. Dazu gehören mit der neuen Modell Generationen nicht nur alte Bekannte wie die elektronische Stabilitäts Kontrolle (ESC) mit Antiblockiersystem (ABS) und die Antriebsschlupfregelung (ASR), sondern auch eine Reihe weiterer elektronischer Hilfen, die nicht nur die Sicherheit der Insassen, sondern im wahrsten Sinne auch das Umfeld des Fahrzeugs im Blick haben. Gefährliche Situationen sollen so gar nicht erst aufkommen. Ein Überblick: Es gibt einen Fernlichtassistenten. Ab 60 km/h und bei Dunkelheit werden entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge, die ausreichend beleuchtet sind, mit einer Kamera erkannt, das System schaltet automatisch zwischen Abblend- und Fernlicht um. Totwinkelassistent: Er warnt den Fahrer mittels LED Ambientebeleuchtung im Fahrzeug Innenraum und informiert ihn über ein anderes Fahrzeug oder Objekt im Gefahrenbereich, das sich während eines Spurwechsels annähert. Exit-Assistent: Mittels Sensoren teilt das Fahrzeug dem Fahrer mit, ob sich vor dem Aussteigen womöglich ein anderer Verkehrs Teilnehmer im toten Winkel des Fahrzeugs befindet. So lässt sich insbesondere die Gefahr minimieren, dass ein Radfahrer in die plötzlich geöffnete Fahrzeugtür fährt. Verkehrszeichen Assistent: Dank einer Kamera, die Verkehrszeichen erfasst und für den Fahrer gut sichtbar einblendet, wird nie wieder ein Tempolimit oder Verbotszeichen übersehen. Die Verkehrszeichen werden erkannt und im Cockpit sowie auf dem Navigationsmonitor angezeigt. Zudem gibt es einen Notbrems und Spurhalte Assistenten. Weiteres Extra: der Reise Assistent. Vor allem auf der Autobahn und gut ausgebauten Landstraßen kann das System die Spur (Lane Assist Plus) und Geschwindigkeit selbstständig halten und dabei den Abstand zum vorausfahrenden Verkehr berücksichtigen. In Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ist auch das Wechseln der Gänge hinfällig: der Fahrer gelangt entspannt durch Stau und Stop-and-go-Verkehr. Das System arbeitet auch bei Überholvorgängen: Der Fahrer muss nur noch den Blinker setzen, das Fahrzeug überholt eigenständig, sobald es die Verkehrssituation erlaubt. +++

+++ Bei SKODA stehen die Fließbänder wegen der Coronavirus Pandemie länger still als ursprünglich geplant. Nach Absprache mit der Konzernmutter und der Gewerkschaft Kovo wird der Produktionsstopp in den 3 tschechischen Werken Mlada Boleslav, Vrchlabi und Kvasiny bis zum 27. April verlängert. Zuletzt hatte es geheißen, dass der Betrieb am 20. April wieder anlaufen solle. Das tschechische Parlament hatte am Dienstag einer Verlängerung des Ausnahmezustands bis zum Ende des Monats zugestimmt. Es gilt ein weitgehendes Ein- und Ausreiseverbot. Der Verband der tschechischen Automobilindustrie forderte eine Öffnung der Grenzen für ausländische Manager, Firmeneigentümer und Experten sowie eine Ausweitung der Staatshilfen. Die derzeitige Situation gefährde in Tschechien bis zu 150.000 Arbeitsplätze, die unmittelbar von der Autoindustrie abhingen, hieß es. Neben Skoda haben auch Hyundai und ein Joint Venture aus Toyota und PSA Werke in dem EU Mitgliedstaat. In Tschechien giby es 5.033 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Corona virus. 91 Menschen starben, 181 galten als genesen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. +++

+++ TOYOTA plant offenbar auch vom Corolla eine sportliche GR Version. Die Japaner haben sich den Namen GR Corolla bereits Mitte März 2020 beim australischen Patentamt schützen lassen; ein Hinweis darauf, dass Toyota es ernst meint. Die Technik könnte der GR Yaris spenden. Dessen 1,6-Liter 3-Zylinder leistet 261 PS und 360 Nm. Eine 6-Gang Schaltung plus Allradantrieb bringt die Kraft auf die Straße. Mit verändertem Grill inklusive vergrößerten Lufteinlässen und großen Rädern könnte der GR Corolla die passende Optik bekommen und so dem 275 PS starken Hyundai i30 N Konkurrenz machen. Bis der sportliche Kompakte tatsächlich auf die Straße kommt, dürfte es aber noch ein Weilchen dauern. Autointernationaal.nl geht davon aus, dass der GR Corolla nicht vor 2023 zu den Händlern rollt. +++

+++ Im VOLKSWAGEN werk in Wolfsburg herrscht derzeit beinahe gespenstische Stille. Hin und wieder streiften ein paar Mitarbeiter des Werkschutzes durch die riesigen Produktionshallen, erzählt ein Konzernsprecher am Telefon. Einige weitere Kollegen nutzten den Stillstand, um Maschinen zu warten oder instand zu setzen. Doch diese Ruhe täuscht. Gleich mehrere Planungsstäbe (Logistiker, Produktionsfachleute, Einkäufer) bemühen sich darum, die Blaupausen für den Tag X zu erstellen. Dem Tag, an dem die Maschinerie wieder in Gang gesetzt werden soll. Das ist keineswegs eine einfache Übung, schließlich gilt es, den Produktionsstart mit Zulieferern vom Rohstofflieferanten bis zum Spezialisten zu koordinieren; samt Just-in-Time Transporten und oft grenzüberschreitendem Verkehr. Wirklich schwierig ist die Arbeit für die mehrere Hundert Mann starke Truppe aber aus einem ganz anderen Grund: Niemand weiß so recht, auf welchen Stichtag es eigentlich hinzuarbeiten gilt. Und wie viele Kunden am Ende überhaupt noch auf ein Auto warten. Die gleiche Frage treibt auch die Ökonomen dieser Tage um. Sie suchen nach Indizien, ob sich die Entwicklung der Wirtschaft als Grafik gezeichnet dereinst als V darstellen wird (was eine schnelle Erholung bedeutet), als U (eine Erholung nach längerer Durststrecke), oder im schlimmsten Fall als L: die langfristige Zementierung der Wirtschaftsleistung auf einem niedrigeren Niveau. In ihrem Frühjahrsgutachten gehen die führenden Wirtschaftsforscher von einem V aus, schränken aber ein, dass es schlimmer kommen könnte, je länger der Corona-bedingte Stillstand dauert. Ziemlich düster schätzt dagegen Ferdinand Dudenhöffer die Lage ein, ein renommierter Autoexperte, der inzwischen an der Universität St. Gallen forscht. Infolge der Coronakrise drohe der deutschen Autoindustrie der Verlust von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen, schreibt der Professor in seinem jüngsten Expertenpapier. Nach den Erfahrungen aus der Finanzmarktkrise werde es mehr als 10 Jahre dauern, bis der drastische Nachfrageeinbruch wieder ausgeglichen sei. Die Ursache sieht Dudenhöffer allerdings nicht in den Problemen der Lieferketten, “sondern ganz klar in der fehlenden Nachfrage”: Die Autoindustrie habe “ein gravierendes, längerfristiges Nachfrage Problem”. Auch bei der Unternehmensberatung Oliver Wyman gehen die Fachleute nicht davon aus, dass es zu einer raschen Erholung kommt. Nach der Wirtschafts und Finanz Krise von 2007 bis 2009 habe es mehrere Jahre gedauert, bis auf den Märkten wieder annähernd das Niveau von vor der Krise erreicht wurde. Ganz so schwarz sieht Stefan Bratzel von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach die Lage nicht. Er schätzt, dass der globale Automarkt in diesem Jahr um 17 % und in Europa um 21 % absacken könnte, wenn die Beschränkungen des öffentlichen Lebens auf höchstens 8 Wochen begrenzt bleiben. Aber auch er befürchtet, es werde “erhebliche Verwerfungen” geben. Aus Sicht Bratzels hängt speziell für die deutschen Premiumhersteller viel vom chinesischen Markt ab, der in den vergangenen 2 Wochen wieder eine deutliche Aufwärtstendenz zeige. Die Entwicklung könne allerdings jäh gestoppt werden, wenn die Zahl der Corona-Infektionen im Ursprungsland erneut ansteige. Schwer zu kalkulieren bleibt allerdings, wie lange die Verunsicherung der Käufer noch nachwirkt, nachdem die Wirtschaft wieder angelaufen ist. Viele Privatkunden, die als Folge der Corona Krise ihre Ersparnisse anzapfen mussten oder gar um ihre Alterssicherung fürchten, werden den Kauf eines neuen Autos möglicherweise erst einmal auf die lange Bank schieben. Für Unternehmen, deren Reserven nach Wochen des Stillstands aufgezehrt sind, gilt das übrigens genauso. Die Strategen in den Konzernzentralen stecken in einer Zwickmühle. Ihnen bleibt praktisch nur, die Methode zu wählen, mit der sie Geld verbrennen: Sie können die Produktion möglichst langsam hochfahren und auf das Anziehen der Nachfrage warten. Das kostet eine Menge Geld, weil Werkshallen und Maschinenstraßen abbezahlt und instand gehalten werden müssen. Auf mehr als €350 Millionen schätzen Experten diese Kosten allein für die deutschen Branchengrößen Volkswagen, BMW und Daimler … täglich. +++

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