Tagesschau

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+++ Für die neue Generation des B5 schraubt ALPINA bereits an der Leistungsspirale des frisch vorgestellten BMW 5er (G30). Der doppelt aufgeladene 4,4-Liter-V8 leistet über 600 PS! Kaum ist die Serie präsentiert, taucht auch schon die neueste Generation des Alpina B5 auf – als Prototyp auf der Nordschleife. Heiß gefahren, tief in der Kurve und mit bollerndem V8-Sound! Offizielle Leistungsangaben gibt es für den neuen Alpina B5 noch nicht, Gerüchte vermuten aber über 600 PS unter der Haube. Die Größenordnung dürfte stimmen, schließlich leistete schon die vorangegangene Alpina B5-Generation 600 PS. Offen bleibt die Frage, ob es Alpina dabei belässt oder dem V8 doch noch ein paar Extra-PS spendiert. Ähnlich wie beim Vorgänger dürfen wir uns auch beim neuen B5 auf Sprintzeiten von rund 4 Sekunden von null auf Tempo 100 freuen. Im Gegensatz zum Serien-5er können die Alpina-Modelle ihre Kraft bei der Höchstgeschwindigkeit voll ausspielen. Auch hier kann der B5-Vorgänger als Gradmesser herhalten: 330 km/h sind bei der Alpina B5 Limousine nicht allzu optimistisch angesetzt. Ein Preis von deutlich über 100.000 Euro aber auch nicht. Hierfür erhält der Kunde des künftigen Alpina B5 aber auch edle Extras und eine nicht minder luxuriöse Lederausstattung. Alpina-typisch halten sich die äußerlichen Änderungen in Grenzen: Neben dem Frontspoiler, dem ebenso dezent gehaltenen Heckspoiler erkennen wir am Alpina-Erlkönig außerdem eine vierflutige Auspuffanlage, große Highperformance-Bremsen und die vielspeichigen Alufelgen. Optisch dürfte sich der B5 vom Diesel-Ableger D5 nicht unterscheiden. Dieser wird von einem mindestens 400 PS starken Reihensechszylinder mit gleich drei Turboladern angetrieben. Wer sich schon freut, dass der Alpina B5 früher als der ebenso PS-gewaltige M5 erhältlich ist, der täuscht sich: Tatsächlich dürfte die nächste Generation des B5 annähernd gleichzeitig in den Markt starten, also nicht vor Ende 2017. +++

+++ An der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) vertiefen Antriebsentwickler von AUDI ihr Wissen im Bereich Elektromobilität. Ziel des Projekts ist es, strategische und technische Kompetenzen auszubauen. Der Autohersteller Audi hat die berufsbegleitende Qualifizierung gemeinsam mit Professoren der THI passgenau auf die Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten. In einem Zeitraum von dreieinhalb Monaten wechseln sich Präsenzveranstaltungen und Selbstlernphasen ab. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Module wie ‘Elektrische Maschinen und Leistungselektronik’ oder ‘Konzepte elektrifizierter Fahrzeuge und Energiespeicher’. Die ersten Teilnehmer aus der Antriebsentwicklung beenden die Weiterbildung im Januar 2017. “Wir treiben die Elektrifizierung der Audi‑Flotte mit hohem Tempo voran”, erklärt Oliver Hoffmann, Leiter Antriebsentwicklung bei Audi. “Dafür brauchen wir erfahrene Mitarbeiter, die diesen Wandel bestens qualifiziert begleiten”. Audi will die Kompetenzen seiner Ingenieure in strategischen Zukunftsfeldern stärken: Hier zu sehen sind die ersten Teilnehmer bei der Auftaktveranstaltung mit Vertretern der TH Ingolstadt. Die Audi Akademie betreut das Projekt als unternehmenseigener Schulungspartner. “Die Automobilbranche ist im Umbruch”, betont Thomas Sigi, Vorstand Personal und Organisation bei Audi. “Neue Kompetenzen in den Innovationsfeldern Elektrifizierung, Urbanisierung und Digitalisierung sind im Sinne einer strategischen Personalplanung heute so wichtig wie nie zuvor”. Läuft das Projekt erfolgreich, sollen ähnliche Programme für Mitarbeiter des Unternehmens folgen. Audi kooperiert mit der THI schon seit 2004, unter anderem im Rahmen von Stiftungsprofessuren oder dualer Studiengänge. +++

+++ BMW ruft deutschlandweit rund 190.000 Fahrzeuge der Modellreihen 1er, 3er und 5er zu einer ‘Service-Aktion’ in die Werkstätten. Der Grund ist ein möglicher Defekt im Bremssystem. Betroffen sind ausschließlich Modelle mit Vierzylinder-Benziner aus dem Produktionszeitraum Januar 2007 bis Oktober 2013. Einen Mini-Rückruf gibt es für 400 M2, M3 und M4. Hintergrund der Vorladung für betroffene BMW-Besitzer: Laut “kfz-betrieb” besteht die Möglichkeit, dass das Bremssystem nicht über seine ganze Lebensdauer den nötigen Unterdruck bereitstellen kann. Das würde bedeuten, dass der BMW nur mit erhöhter Pedalkraft gebremst werden könnte. Deshalb wird eine “On-Board-Diagnose Bremsunterdruck” nachgerüstet, um eine dauerhafte Überwachung der Messwerte des Bremsunterdruck-Sensors durch das Motorsteuergerät zu ermöglichen. Vom M-Rückruf sind weltweit 400 Fahrzeuge betroffen. Bei ihnen wurden bereits im Sommer wegen zu hohen Verschleißes die Hinterachsgetriebe getauscht. Allerdings war die Reparaturanleitung nicht vollständig, deswegen werden jetzt in einer rund zweistündigen Aktion die alten Schrauben des Hinterachsträgers gelöst und ersetzt, sowie die Gewinde in der Karosserie geprüft und bei Bedarf nachgearbeitet. +++

+++ BUICK, neben Baojun wichtigste General Motors Marke in China, hat erstmals in seiner Geschichte bereits nach 9 Monaten die Marke von einer Million verkaufter Autos geknackt. In den USA gab es ein 11-Jahres-Hoch. Die Geschichte der Marke Buick ist eine der wundersamsten in der Automobilhistorie. In den 70ern noch volumenstärkste Marke in den USA, dann über die Jahrzehnte zur Bedeutungslosigkeit herunter gerockt, um dann als Regionalmarke mit US-Brand in China für General Motors die Kunden zu locken. Nicht wenige, die das endgültige Aus der Marke erwarteten. Was folgte, war ein wuchtiges Comeback. Das nicht nur in China, sondern auch in den USA.  Nach den ersten 9 Monaten notiert Buick um 23 Prozent über demselben Zeitraum des Vorjahres, was der Marke einen neuen Rekord bescherte: erstmals wurde zu einem so frühen Zeitpunkt die Marke von einer Million verkaufter Fahrzeuge geknackt und in den USA verkaufte Buick so viele Autos wie zuletzt vor 11 Jahren. Dabei  profitiert die General Motors Marke in beiden Ländern vom SUV-Trend. So wurden alleine vom in China gebauten und auch in die USA exportierten Envision zwischen Januar und September 200.000 Einheiten verkauft, ein neues Absatzhoch in den USA verzeichnete im September der Encore. Trotz des Comebacks in den USA bleibt China der mit Abstand wichtigste Markt für Buick. So wurden 2015 von den insgesamt 1,25 Millionen verkauften Buick über eine Million in China abgesetzt, 243.000 in den USA. Diese Gewichtung  wird nach Einschätzung von IHS Automotive auch so bleiben.   Bis 2020 dürfte der Buick-Absatz in Greater China auf 1,24 Millionen Einheiten steigen, in Nordamerika auf knapp über 220.000 Einheiten zurück fallen. Einen Teil des Erfolgs von Buick kann sich durchaus Opel ans Revers heften: beim Großteil der aktuellen und früheren Modelle handelt es sich um umgebadgte und leicht modifizierte Modelle der Rüsselsheimer. +++

+++ Die Gerüchte um einen SEAT Ateca Cupra erhalten durch einen Prototypen in Barcelona neue Nahrung. Medienberichten zufolge könnte das Power-SUV rund 300 PS haben! Wird es einen Seat Ateca Cupra geben? Tatsächlich wurde in Barcelona ein Prototyp gespottet, der verdächtig nach Power-SUV aussieht. Matter Lack, große Brembo-Bremsanlage, vierflutige Auspuffanlage und – besonders auffällig – ein Tacho, der bis 300 km/h geht. Die Krönung: Seat-Entwicklungsvorstand Matthias Rabe höchstpersönlich soll den Prototypen des Ateca Cupra gefahren sein. Indizien, die uns glauben machen, dass die Planung eines Ateca Cupra schon längst abgeschlossen sind. Der Zweiliter-Vierzylinder vom Leon Cupra wird das Power-SUV befeuern. Der leistet – je nach Ausstattung – 265 oder 290 PS bei jeweils 350 Newtonmeter maximalem Drehmoment. Für den neuen Ateca Cupra wollen die Seat Ingenieure offenbar sogar 300 PS aus dem TSI herauskitzeln, die mutmaßlich ein Sechsgang-DSG auf die Räder überträgt. Außerdem soll der Cupra schon im Laufe des Jahres 2017 vorgestellt werden. Der zivile Ateca startete erst im Sommer in den Markt. Auf ihm ruhen große Hoffnungen und Ansprüche, schließlich soll der erste SUV aus dem Hause Seat der dritte tragende Pfeiler der Marke werden – neben Leon und Ibiza. Dass der erste SUV-Wurf der Spanier gleich ein großer werden kann, verdankt der Ateca seiner technischen Basis aus Wolfsburg: Genau wie der Tiguan nutzt auch der Ateca den Modularen Querbaukasten (MQB). Ein weitere gute Voraussetzung für einen Erfolg des Seat Ateca ist der attraktive Basispreis. Der Ateca möchte auch mit einem umfangreichen Angebot an Assisten zsystemen und hochwertigen Sonderausstattungen wie Voll-LED-Scheinwerfern locken. Die bislang stärksten Motoren im neuen Ateca sind übrigens der 1,4-Liter-TSI mit 150 PS und der Zweiliter-TDI mit 190 PS. Daher könnte die Sportversion Cupra dem spanischen SUV die letzte Würze verpassen. +++

+++ Die Unruhe bei VOLKSWAGEN ist groß. Die vor einem Jahr bekannt gewordene Dieselaffäre hat zwar etwas von ihrem Schrecken verloren. Doch schon bestimmt die nächste Großbaustelle das Geschehen im Wolfsburger Autokonzern: die Sanierung der Marke Volkswagen samt der deutschen Produktionsstandorte und die damit verbundene Neuausrichtung des Unternehmens. Bei Volkswagen stehen Zehntausende Arbeitsplätze auf dem Spiel. Damit die Marke Volkswagen wieder konkurrenzfähig wird und die deutschen Werke bei der Produktivität mit den Wettbewerbern mithalten können, müssen große Milliardenbeträge eingespart werden. Allein das erklärt schon die große Unruhe im Unternehmen. Um die eigenen Mitarbeiter in dieser besonderen Situation etwas zu beruhigen, greifen Konzernführung und der Betriebsrat gemeinsam zu besonderen Mitteln. An diesem Donnerstag ist im Stammwerk in Wolfsburg schon wieder eine Betriebsversammlung angesetzt worden, gerade einmal einen Monat nach dem letzten Belegschaftstreffen. 20.000 Beschäftigte dürften im Wolfsburger Werk zusammenkommen. Wegen der Sorge um den eigenen Arbeitsplatz werden es vielleicht sogar mehr als sonst üblich. Sie werden Details zum ‘Zukunftspakt’ hören wollen. Das ist der Name des Programms, an dem Vorstand und Betriebsrat seit Wochen arbeiten. Es gibt zwar Fortschritte. Doch in Wolfsburg ist inzwischen fast jeder davon überzeugt, dass die Verhandlungen erst im November abgeschlossen werden. “Wir haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit dem Vorstand große Schritte nach vorn gemacht, aber wir sind noch nicht am Ziel”, erläutert Betriebsratschef Bernd Osterloh in einem gemeinsam mit dem Vorstand verfassten Schreiben an die Belegschaft. “Wir haben über alle wichtigen Themen gesprochen, nun müssen wir an den Details arbeiten”, ergänzt Volkswagen Markenchef Herbert Diess. Er verlangt “deutliche Verbesserungen” bei der Ertragskraft. Andernfalls ließen sich die Investitionen wie etwa in die neuen Geschäftsfelder Elektrifizierung, Autonomes Fahren und Mobilitätsdienste nicht finanzieren. Über einen Punkt herrscht in Wolfsburg zwischen Vorstand und Arbeitnehmerseite Einigkeit: Betriebsbedingte Kündigungen wird es bei Volkswagen nicht geben. Den unvermeidlichen Stellenabbau wollen beide Seiten “sozialverträglich” erreichen. Vorstand und Betriebsrat wollen dabei die natürliche Fluktuation ausnutzen. Unverzichtbar ist das konzerneigene Paket zur Altersteilzeit. Volkswagen profitiert davon, dass sich in den kommenden Jahren viele Beschäftigte aus den geburtenstarken Jahrgängen der 50er- und 60er-Jahre dem Rentenalter annähern. Schon Mitte des Monats hatte Betriebsratschef Bernd Osterloh in einem Interview mit dem Handelsblatt ins Spiel gebracht, dass in den kommenden zehn Jahren jährlich bis zu 2.500 Menschen gerade über Altersteilzeit-Modelle das Unternehmen verlassen könnten. Zugleich verlangt die Arbeitnehmerseite aber auch Zusagen vom Konzern, dass Mitarbeiter für die neuen Unternehmensfelder Digitalisierung, Mobilität und Elektroantrieb umgeschult werden und entsprechende Weiterbildungsangebote bekommen. Traditionell deutet in Wolfsburg alles auf eine Einigung hin. Betriebsrat und Vorstand arbeiten schon immer eng zusammen. Beide Seiten wollen eine Einigung, und das eigentlich möglichst schnell. Doch entscheidende Punkte sind bislang nicht geklärt worden. Deshalb waren an den vergangenen Tagen besonders aus Betriebsratskreisen wiederholt Warnungen zu hören, dass die Verhandlungen über den ‘Zukunftspakt’ am Ende doch noch scheitern könnten. Besonders die Elektrifizierung des Antriebs wird bei Volkswagen einen großen Umbruch auslösen. Die Produktion eines Elektromotors ist viel einfacher als die eines Dieselaggregates. Deshalb könnten komplette Fabriken wie das Motorenwerk im niedersächsischen Salzgitter überflüssig werden. Als Ausgleich verlangt die Arbeitnehmerseite feste Zusagen, dass etwa in Salzgitter künftig Batterien gefertigt werden könnten. Doch solche Zusagen gibt es bislang nicht, was die Konfliktlinie zwischen Betriebsrat und Vorstand erklärt. Auf der Forderungsliste der Arbeitnehmerseite steht außerdem, dass der Konzern klare Zusagen darüber abgibt, in welchen Fabriken künftig welche Modelle gefertigt werden. Zu diesen letzten Forderungen werden die 20.000 Beschäftigten auf der Betriebsversammlung keine wirklichen Details zu hören bekommen. Das dürfte erst dann möglich sein, wenn es einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlung en zwischen Vorstand und Betriebsrat gibt. +++

+++ Saariselkä – noch nie gehört? Klar, das 500-Seelen-Dorf im finnischen Teil Lapplands kennen nur echte Skandinavien-Spezialisten. Und professionelle Reifentester. Denn hier gibt es ein Testcenter, das auch im Frühjahr oder Herbst winterliche Fahrbahnbedingungen fast garantiert. Denn nördlich des Polarkreises findet sich auch außerhalb der eigentlichen Wintersaison genügend Schnee für eine WINTERREIFEN test. Eisig kalt ist es dort aber im Frühjahr und Herbst nicht, sondern bei recht konstanten Temperaturen von tagsüber zwischen minus 8 und minus 2 Grad gut auszuhalten. Und ideal zum Testen von Winterreifen. Ein BMW X5 diente als Versuchswagen für den Test von acht aktuellen Winterreifen der Größe 255/55 R 18, einer typischen Dimension für große Allradler. Dabei auch ein chinesischer Billigreifen der Marke Gripmax, die zum international aktiven Reifengroßhändler Van Den Ban aus den Niederlanden gehört. Verlockend war dieser Reifen für uns wegen seines Preises. Ein Satz dieses Gripmax Stature M/S in 255/55 R 18 kommt auf gerade einmal 360 Euro. Also nur rund die Hälfte dessen, was die Reifenhändler in Deutschland im Durchschnitt für die Winterreifen der bekannten Marken Continental, Dunlop, Goodyear und Pirelli in der gleichen Dimension mit dem gleichen Load- und Speedindex (109 V) verlangen. Immerhin knapp 15 Prozent preiswerter kommt man an den finnischen Nokian. Und sogar gut 20 Prozent günstiger kann man den südkoreanischen Hankook kaufen. Doch der Preis ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite stehen die Eigenschaften. Und da zeigt der China-Winterreifen ausgeprägte Stärken und Schwächen. So ist seine Traktion auf Schnee sehr gut, doch in den querdynamischen Disziplinen, wo es auf Seitenführung ankommt, rutscht er bis ans Ende des Feldes. Trotzdem ist der chinabereifte BMW auf Schnee immer noch um Welten sicherer unterwegs als auf dem probehalber mitgetesteten Sommerreifen. Der zeigt sehr deutlich das erschreckend schwache Gripniveau, das Sommerreifen auf Schnee nun mal haben. Gut hält der Winter-Chinese auch auf trockener Fahrbahn mit den Markenreifen mit, selbst bei den Vollbrems-Tests. Nach wie vor große Schwierigkeiten haben Billigreifen offenbar jedoch mit ihrer Winter-Gummimischung, wenn es um eine ordentliche Nässehaftung geht. Hier liegt das zentrale Defizit des getesteten Gripmax. Während die besten Winterreifen von Dunlop, Goodyear und Continental aus Tempo 100 nach weniger als 55 Meter zum Stehen kommen, benötigt der Billigreifen über 20 Meter mehr Bremsweg. Und das ist einfach indiskutabel – Note 6. Durchgängig gut bis sehr gut schneiden dagegen vor allem die Winterreifen von Goodyear, Continental und Dunlop ab. Diese drei Kandidaten liegen in einigen Nass-Disziplinen sogar noch vor dem mitgetesteten Sommerreifen. Eine wa hrlich reife Leistung, die zeigt, zu welchen Höchstleistungen die Reifen-Bäcker heutzutage in der Lage sind. Das zeigen auch die Messungen des Rollwiderstands. Heutige Winterreifen bedingen nicht automatisch einen Zuschlag beim Kraftstoffverbrauch. Denn ihr Rollwiderstand ist – anders als noch vor Jahren – nicht zwingend höher als der von Sommerreifen. Alle Winterreifen – mit Ausnahme von Michelin und Hankook – erreichen gute bis sehr gute Noten beim Rollwiderstand. Erstaunlich dagegen, dass ausgerechnet der finnische Nokian auf Schnee trotz seines theoretischen Heimvorteils nur durchschnittliche Leistungen erreicht. Alle anderen Winter-Kandidaten schneiden in den Schnee-Disziplinen besser ab, auch der Billigreifen von Gripmax. Der finnische Schnee von Saariselkä hat also nicht automatisch dem finnischen Reifen zu Bestnoten verholfen. +++

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