Tagesschau

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+++ Volkswagen behindere die gerichtliche Klärung des ABGASS SKANDALS . Diese Auffassung vertritt der Anwalt der US-Kanzlei Hausfeld, Christopher Rother. Es sei für ihn deutlich, dass eine Absicht dahinterstecke, meinte der Jurist von der US-Kanzlei Hausfeld. Volkswagen vergleiche sich erst in der Berufungsinstanz, bevor das jeweilige Gericht die Chance habe, eine Entscheidung zu fällen, sagte Rother. Ende des Jahres verjähren Rothers Angaben zufolge Ansprüche von VW Kunden. Dies sei der Hintergrund für eine “sehr kluge Prozessstrategie”: Es werde eine abschließende gerichtliche Klärung der Frage, ob Volkswagen als Hersteller schadenersatzpflichtig ist, verhindert. “Die Strategie ist weitgehend aufgegangen”. Nach Einschätzung von Volkswagen ist die Zahl der Vergleiche gemessen an der Gesamtzahl der Verfahren gering. Insgesamt sind in Deutschland derzeit rund 23.100 Verfahren von Autobesitzern, die einen manipulierten Diesel aus der Markengruppe von Volkswagen fahren, anhängig. Die Gerichte haben bislang rund 6.000 Diesel Urteile gefällt; nach Angaben aus Konzernkreisen überwiegend ohne Erfolg für die betroffenen Kunden. Die bislang 11 ergangenen Urteile an den Oberlandesgerichten fielen demnach allesamt im Sinne des Herstellers oder seiner Händler aus. +++

+++ Die EU Kommission schlägt die Abschaffung aller AUTOZÖLLE im Rahmen eines Handelsabkommens vor. Das gleiche müssten dann aber auch die USA tun. Die EU sei bereit, “unsere Autozölle auf Null zu reduzieren, wenn die USA dasselbe tun”, sagte Handelskommissarin Cecilia Malmström in Brüssel. Ob die USA sich darauf einließen, müsse man allerdings abwarten. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und US-Präsident Donald Trump hatten Mitte Juli in Washington vereinbart, auf die Abschaffung aller Zölle auf Industriegüter hinzuarbeiten, allerdings mit Ausnahme von Autos. Diese Ausnahme kam nach EU-Angaben auf Wunsch der USA zustande. Die EU hätte indes nichts dagegen gehabt, Autos in die Verhandlungen einzubeziehen, heißt es in Brüssel. Malmström sagte in einer Anhörung im Europaparlament, noch werde mit den USA nur sondiert, nicht verhandelt. Sonst bräuchte die EU-Kommission zunächst ein Mandat. Sollte es dazu kommen, hoffe sie auf einen Abschluss der Verhandlungen noch innerhalb der Amtszeit der jetzigen Kommission, also vor November 2019. Teil der Washingtoner Absprachen ist, dass während der Gespräche keine neuen Zölle verhängt werden. Sollte Trump dennoch Strafzölle auf Autoimporte erheben, “würden wir diese Gespräche sofort unterbrechen”, sagte Malmström. Trumps Drohung mit solchen Strafzöllen auf europäische Autos hatte den Handelsstreit mit der EU im Frühsommer eskalieren lassen. Juncker gelang es mit dem Krisengespräch in Washington, den Konflikt zu entschärfen. Dabei hatte Juncker in Aussicht gestellt, dass die EU größere Mengen Soja sowie Flüssiggas aus den USA importiert. Malmström wies im Handelsausschuss kritische Anmerkungen von Abgeordneten an den Abmachungen zurück. “Wir haben keine Zugeständnisse gemacht”, versicherte sie. Tatsächlich werde bereits mehr Soja aus den USA nach Europa eingeführt, weil der bisherige EU-Lieferant Brasilien wegen des US-Streits mit China mehr in die Volksrepublik liefere. Ob Flüssiggas importiert werde, liege im Ermessen des Markts, doch hätten einige EU-Staaten Interesse daran, sagte die Kommissarin. +++

+++ Mit einem massiven Investment treibt CHANGAN AUTO , in China wichtiger Joint Venture Partner von Ford und des PSA Konzerns, den Wandel Richtung Elektromobilität voran. Bis 2025 will sich der Autobauer komplett vom Verbrenner verabschieden. Umgerechnet 15,1 Milliarden US-Dollar steckt der chinesische Autobauer bis 2025 in dei Verwandlung zum reinen Elektroautoanbieter. Eine wichtige strukturelle Weichenstellung hat man jetzt vorgenommen, indem der Geschäftsbereich der elektrifizierten Fahrzeuge (NEV) an die 100 % Tochter Chongqing Changan New Energy Vehicle Technology übertragen wird. Changan kündigte letztes Jahr an, ein industrielles Ökosystem für die Entwicklung zukünftiger Transportmittel aufzubauen. Im Rahmen des so genannten ‘Shangri-La-Projekts’ will der chinesische Autohersteller bis zum Jahre 2025 insgesamt $15,1 Milliarden in seine Industriekette investieren, ein Großteil davon in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Jetzt hat Changan einen Vertrag mit der Stadtverwaltung von Chongqing zur Errichtung einer Energiewirtschaftszone im Bezirk Liangjiang. Changan strebt an, seine Autoproduktion bis zum Jahre 2025 vollständig zu elektrifizieren. Unter dem Shangri-La-Projekt wird Changan bis 2020 drei NEV-Plattformen präsentieren, die die Produktionsgrundlage für die NEV-Produkte der neuen Generation des Automobilherstellers bilden. +++

+++ Der Staubsauger-Hersteller DYSON kommt bei seinen E-Auto-Plänen voran. Nun investieren die Briten in einen alten Flugplatz, der zur Teststrecke werden soll. Der britische Hausgerätehhersteller Dyson will bei der Arbeit an einem eigenen Elektroauto viel Geld in den Umbau eines alten Flugplatzes in eine Teststrecke stecken. Insgesamt sollen €221 Millionen Euro investiert werden, wie das vor allem für seine Staubsauger bekannte Unternehmen mitteilte. Auf dem im Zweiten Weltkrieg genutzten Hullavington-Flugplatz sollen dann auch 2.000 weitere Mitarbeiter Platz finden. Dyson hatte im vergangenen Jahr bekanntgegeben, dass die Firma an einem Elektroauto arbeitet. Nach bisherigen Angaben sollen dabei jeweils eine Milliarde Pfund in die Batterieentwicklung und in die Fahrzeugproduktion gesteckt werden. Dyson forscht an einer neuartigen Feststoffbatterie, die Energie effizienter als heutige Lithium-Ionen-Akkus speichern soll. Das erste Dyson-Auto soll bis 2021 auf den Markt kommen. Davon können allerdings nur einige tausend Fahrzeuge mit herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus gebaut werden, um die Zuliefererkette aufzubauen und den Markt zu erkunden. Erst zwei bereits geplante weitere Modelle mit den hauseigenen Feststoffbatterien solle es in erheblich größeren Stückzahlen geben. +++

+++ FERRARI arbeitet an einem 4-zylinder mit elektrischem Verdichter. Das zeigt eine Patentschrift. Die Konstruktion zeichnet sich durch die mechanische Entkopplung von Turbine und Verdichter aus. Ferrari verpasst dem Abgastrakt hinter dem Abgaskrümmers eine Turbine, die einen elektrischen Generator antreibt. Der speist eine Batterie, die mit einem Motor gekoppelt ist, der wiederum einen Verdichter antriebt. Der elektrische Lader erhöht den Druck der Ansaugluft und dient als Ersatz für einen klassischen, abgasgetriebenen Turbolader. Da Turbine und Verdichter nur elektrisch miteinander verbunden sind, können sie auch an unterschiedlichen Orten im Motor verbaut werden. Die Ingenieure sind damit flexibler bei der Dimensionierung dieser Bauteile; bei klassischen Turboladern muss immer ein Kompromiss zwischen der jeweiligen Auslegung von Turbine und Verdichters gemacht werden. Mit Ferraris Lösung kann jedes Teil individuell zugeschnitten werden, ein Turboloch soll es nicht geben. Neben dem Generator und dem elektrischen Verdichter beschreiben die Italiener auch eine kleine E-Maschine, die direkt auf der Kurbelwelle sitzt. Sie bezieht ihren Strom aus der Batterie, die von der Turbine gespeist wird. Damit wird der beschriebene Ferrari-Motor zum Mildhybrid. In der Patentschrift beschreibt Ferrari die Qualität des Auspuffklangs als wichtigen Teil bei der Entwicklung eines Supersportwagens. Angesichts drohender Verbote von Klappenauspuffanlagen wird es für die Entwickler allerdings schwieriger, ihren Motoren den richtigen Klang zu geben. Auch dabei soll der abgasbetriebene Generator in Ferraris neuem Motor helfen: Eine Steuereinheit regelt die Drehzahl der Turbine. Damit verändert sich Ton und Intensität des erzeugten Auspuffklangs. Ferrari beschreibt zwei Möglichkeiten der Regelung. Die erste Variante könnte eine “Open-Loop” Steuerung sein. Hierbei folgt die Beinflussung des Klangs einem festgelegten Schema. Die zweite, präzisere Variante ist eine “Closed-Loop” Regelung. Dieser Regelungsvorgang ist abhängig vom jeweiligen Klangergebnis: Das Ergebnis soll durch ein Mikrofon im Innenraum des Autos gemessen werden. Die Ingenieure beschreiben, dass das Mikrofon der Freisprecheinrichtung dafür schon reichen könne. Je höher die Turbine dreht, um so höher ist auch der von ihr erzeugte Ton. Umgedreht erzeugt eine langsam rotierende Turbine ein eher dumpfes Geräusch. Zusammen mit der Auspuffgeometrie soll so ein sportwagentypisches Klangerlebnis erzeugt werden. Es soll feiner einstellbar sein als bei einem Klappenauspuff, der nur “An” oder “Aus” als Betriebszustand kennt. In welcher Baureihe Ferrari den im Patent beschriebenen Motor einsetzen will, ist noch nicht bekannt. Handelt es sich tatsächlich um einen 4-zylinder, dann wäre auch ein Einsatz in kommenden Alfa Romeo Modellen denkbar. Bei aller Unklarheit, was den Aufgabenbereich des patentierten Antriebs angeht: es dürfte noch einige Jahre dauern, bis Ferrari einen serienreifen Motor nach diesem Patent präsentieren wird. +++

+++ Daimlers Großaktionär GEELY hat im ersten Halbjahr die schon hohe Gewinnerwartung an der Börse dank starker Nachfrage nach seinen SUV Geländewagen noch übertroffen. Der Volvo Eigner verdiente von Januar bis Juni umgerechnet €840 Millionen, ein Plus von 54 % und 10 Millionen Euro mehr als Analysten im Schnitt kalkuliert hatten. Der Umsatz stieg um gut ein Drittel auf rund €6,8 Milliarden. Trotz des langsameren Wachstums am gesamten Pkw-Markt in China schraubte der Autobauer sein Absatzziel für 2018 nach oben. Das Management sei sehr zuversichtlich, die Marke von 1,58 Millionen verkaufte Fahrzeuge zu erreichen und sie wahrscheinlich zu übertreffen, teilte das chinesische Unternehmen mit. Spätestens 2020 will Geely mindestens 2 Millionen Pkw losschlagen. Im ersten Halbjahr verkaufte der Autobauer mit gut 766.000 Wagen 44 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Fast 60 % der Verkäufe entfallen auf SUVs. Nach Einschätzung von Analysten dürften im zweiten Halbjahr die neuen Elektroautos der Marke Lynk & Co den Absatz weiter ankurbeln. Geely Eigner Li Shufu ist mit einem Anteil von knapp 10 % seit dem Frühjahr größter Anteilseigner von Daimler. +++

+++ Die Kluft zwischen den Verbrauchswerten im Labor und auf der Straße sind beträchtlich. Dieser MEHRVERBRAUCH kommt die deutschen Autofahrer teuer zu stehen. Laut einer Studie haben deutsche Autofahrer 2017 insgesamt €5,5 Milliarden zu viel für Benzin und Diesel ausgegeben, weil ihre Wagen viel mehr verbrauchen als von den Herstellern angegeben. Die Zahlen veröffentlichte der Verband Transport & Environment in Brüssel. Bisherige Tests liefen legal unter Idealbedingungen im Labor und bilden den tatsächlichen Verbrauch auf der Straße nicht ab. Die Kluft ist laut T&E seit dem Jahr 2000 drastisch gewachsen: von damals 9 % über dem angegebenen Verbrauch auf 42 % im Jahr 2017. Ab 1. September werden für alle neuen Modelle realistischere Tests nach dem sogenannten WLTP-Verfahren verlangt. Der Verband präsentierte eine dramatische Gesamtbilanz dieser Test “Schlupflöcher” für die Jahre seit 2000: EU-weit hätten die fehlerhaften Angaben dazu geführt, dass Fahrer über die Jahre €149,6 Milliarden zu viel ausgegeben und ihre Autos 264 Millionen Tonnen Kohlendioxid mehr als gedacht in die Atmosphäre geblasen hätten. Allein in Deutschland hätten sich die Zusatzkosten seit 2000 auf €36 Milliarden belaufen. Die Umstellung von den alten Tests nach dem sogenannten NEFZ-Verfahren auf WLTP werde nicht alle Probleme beheben, sondern neue Schlupflöcher schaffen, kritisiert der Verband. Dabei würden die WLTP-Ergebnisse nach oben korrigiert. Dadurch bekämen die Hersteller Spielraum, auch die für 2025 geplanten Minderungsziele für CO2-Ausstoß (der direkt mit dem Verbrauch zusammenhängt) leicht zu erreichen. +++

+++ MERCEDES legt in den nächsten Monaten jede Menge Neuheiten auf Kiel. Hier die wichtigsten neuen Mercedes-Modelle im Überblick: Vom Mercedes GLB bis zur neuen EQ-Submarke. Zu den bekannten Derivaten der A-Klasse gesellen sich im späten Frühjahr eine Limousine und der Mercedes GLB, der die Lücke zwischen GLA und GLC schließen soll. Unterdessen gibt Daimler bekannt, dass sie mehr als 10 Milliarden Euro in die Elektromobilität investieren und will bis 2022 das komplette Fahrzeug-Portefolio von Mercedes elektrifizieren werden. So sollen bis zu diesem Zeitpunkt mehr als 50 elektrifizierte Fahrzeugvarianten auf den Markt kommen, davon sind zehn Modelle reine Elektro-Pkw. Neben der Investition in die Mercedes-Fahrzeugflotte wird das Unternehmen zudem noch über €1 Milliarde Euro für den globalen Batterieproduktionsverbund investieren. Dieser wird 8 Batterienfabriken an 6 Standorten auf 3 Kontinenten umfassen. Dazu gehören die Werke in Kamenz sowie in Bejing (China), Bangkok (Thailand), Tuscaloosa (USA), Untertürkheim und Sindelfingen. Alle Werke können direkt auf Nachfrage-Spitzen reagieren und weltweit Batterien exportieren. Neben dem französischen-Werk in Hambach, wo der neue Smart ED vom Band läuft, sind 5 weitere Werke mit der Produktion der EQ-Baureihen vorgesehen. Der Mercedes EQ C läuft ab 2019 in Bremen vom Band, Sindelfingen übernimmt die Produktion der EQ Modelle der Luxus und Oberklasse und in Hambach läuft der EQ A als Kompaktmodell vom Band. Zusätzlich produziert das Werk in Tuscaloosa den EQ SUV und kurz nach dem Produktionsanlauf in Bremen fertigt auch das Joint-Venture aus BAIC und Daimler den EQC in Bejing. Als eine weitere Neuerung hat Mercedes sich diverse Baureihen-Bezeichnungen beim europäischen Patentamt schützen lassen. Diese Namen müssen nicht zwingend als Modellnamen verwendet werden. Trotzdem geben sie Raum für Spekulationen. So sind in den Dokumenten die Bezeichnungen G73, GLS 73 und S 73 zu finden. Sie könnten auf eine neue Version des 4,0 Liter Biturbo V8 hinweisen, der als Plugin-Hybrid kommen könnte. GLC 63, GLE 63 und GLS 63 sind soweit bekannt und könnten auf eine Upgrade Version des 4,0 Liters hinweisen. Ungewöhnlich sind aber die Kürzel CLA 53, GLA 53 und GLB 53. Letzterer wurde als Modell bislang nicht offiziell bestätigt. Die 53er-Motorisierungen stehen jedoch beim CLS und der E-Klasse-Baureihe für den 3,0 Liter Reihen 6-zylinder mit 435 PS. Das Aggregat ist längs eingebaut und passt bei den Kompaktmodellen auf Frontantriebsplattform nicht; auch hier wären Plugin-Versionen denkbar. Ein noch größeres Mysterium sind jedoch die Modellbezeichnungen CLS 50, GLC 50, GLE 50, GLS 50, SL 50 und SLC 50 sowie A 40, CLA 40, GLA 40, GLB 40, GLC 40, GLE 40 und SLC 40. Mercedes arbeitet weiter am Ausbau seines Plug-in-Hybridangebots. Bereits zum Jahresende 2018 sollen die E-Klasse-Modelle 300e und 300de ausgeliefert werden. Der 300e, der nur als Limousine zu haben sein wird, kombiniert einen 2,0-liter Benziner (155 kW) mit einem 90 kW starken Elektromotor. Im Diesel Hybrid 300de, den es als Kombi und Limousine geben wird, arbeiten ein 143 kW starker 2,0-liter Diesel und ein 90 kW-E-Motor zusammen. Beide Motoren wandern im Frühjahr 2019 dann auch in die C-Klasse, und können dort mit beiden Karosserieversionen kombiniert werden. Das Hybrid-Modell der GLC-Baureihe erhält im Zuge des Facelifts im Frühjahr 2019 eine neue 13,5 kWh große Batterie. Neben dem hier verwendeten Layout mit Verbrenner, Automatikgetriebe plus E-Motor und Hinterradantrieb wird im Sommer auch die zweite Plug-in-Hybrid-Familie an den Start gebracht. Hier setzt Mercedes auf quer eingebaute Frontmotoren (Verbrenner) und eine elektrisch angetriebene Hinterachse; das komplette Modul kommt von Zulieferer ZF. Erster Einsatz wird im A 250e 4matic sein, später wird auch die B-Klasse diesen Triebstrang mit dem 163 PS starken 1,33 Liter-Benziner und der 90 PS starken E-Achse übernehmen. Auch ein Einsatz in CLA und GLA ist wahrscheinlich. Die neue Mercedes B-Klasse basiert als 2. Modell auf der überarbeiteten MFA-Plattform. Technisch bedient sich die B-Klasse bei der A-Klasse, wird jedoch in Sachen Optik seine Biedermann-Attitüde ablegen. Auch beim Infotainment und der Konnektivität rüstet Mercedes die B-Klasse merklich auf. Antriebseitig orientiert sich die B-Klasse bei der A-Klasse. W167 nennt sich die neue Generation des GLE, der nach dem Facelift von 2015 im Jahr 2018 debütieren wird. Der neue Mercedes GLE basiert auf der MRA-Plattform der aktuellen E-Klasse und soll die 2,0 Tonnen Marke unterschreiten. Im Vergleich mit dem Vorgänger, möchte Mercedes dem neuen GLA mehr Offroad-Eigenschaften verpassen. Dazu gehören neben mehr Bodenfreiheit sowie Unterfahrschutz vorne und hinten auch eine verbesserte Achsverschränkung, Luftfederung, Sperrdifferenziale sowie Getriebe mit Untersetzungsmöglichkeiten. Getriebeseitig ist die Neugangautomatik an Bord. Besonderheit: Neben dem GLE als AMG 63 und dem GLE AMG 63 S legt Mercedes auch einen GLE 53 mit 435 PS auf. Auch ein Hybrid-Antriebsstrang wird modifiziert Einzug in den neuen Mercedes GLE halten. Die zweite Generation des CLA bedient sich ebenfalls bei der A-Klasse und wird auch wieder als Shooting Brake angeboten; sogar nach ersten Plänen in den USA. Mehr Platz wird der CLA II im Kofferraum (430 Liter) und für die hinteren Passagiere bieten, obwohl die Länge deutlich kürzer ausfallen wird. Dazu kommt das viertürige Coupé mit einer veränderten Dachlinie daher. Die A-Klasse sendet die Motoren für den CLA der zweiten Generation. Der Mercedes SL wird das erste Modell sein, das auf der neuen MSA-Plattform basiert. Diese Basis ist in Länge, Breite und Höhe, sowie dem Radstand skalierbar und senkt das Fahrzeuggewicht. Der neue SL soll unter 1.700 Kilo wiegen. Auch erlaubt die Plattform verschiedene Dachformen, aller Voraussicht nach kommt der neue Mercedes SL nicht mehr mit einem schweren faltbaren Hardtop sondern, wie schon das S-Klasse-Cabrio oder das Mercedes E-Klasse Cabrio mit einem leichten Stofffaltdach. Für die Motorisierung bietet die MSA-Basis neben Benzinern- und Diesel-Motoren auch Hybrid-Antriebe. Diesel-Aggregate im SL können ausgeschlossen werden, ein Hybrid-Antrieb dürfte indes gesetzt sein. Besonderheiten: In der Basis Ausführung wird es den Mercedes als SL 400 mit dem neuen 3,0-Liter Biturbo Reihen 6-zylinder und gut 435 PS geben. Der SL 500 geht mit dem 4,7-Liter Biturbo V8 an den Start. 2 AMG-Versionen markieren das obere Ende der SL-Baureihe. Nach dem Faceliftmodell von 2017 schiebt Mercedes im Jahr 2019 eine neue Generation nach. Dank der MFA2-Plattform fällt der neue GLA II deutlich leichter aus und bedient sich in Sachen Assistenzsystemen und Infotainment bei der A-Klasse. Auch mehr Platz und mehr Übersichtlichkeit soll der GLA bieten. Als weitere MFA2-Modell kommen auch hier die Motoren der A-Klasse zu Einsatz. Der Top-SUV der Marke baut ab 2019 auf der MRA-Plattform auf und kommt wieder als 7-sitzer auf den Markt. Auch beim riesigen GLS ist Gewichtsoptimierung angesagt, so soll die Sitzanlage leichter ausfallen und die Plattform einige Kilo sparen. Besonderheit: Eine Luxusausführung als Maybach-Version ist in Planung. In ihr sollen die hinteren Passagiere besonders viel Platz haben; vermutlich entfällt die dritte Sitzreihe. Das erste EQ-Modell der Mercedes-Submarke ist ein SUV in der Größe eines GLC. Das Modell basiert auf der Plattform EVA I. Bereits 2016 hatte Mercedes eine entsprechende Studie vorgestellt. Hier saugten zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse an einer in den Fahrzeugboden zwischen den Achsen integrierten Batterie. Die Leistung des Antriebs ist skalierbar und steht und fällt mit der Ausbaustufe. Maximal sind bis zu 300 kW und 700 Nm drin, die Reichweite beträgt bis zu 500 km. Die modular aufgebaute Lithium-Ionen-Batterie stammt von der Daimler-Tochter Deutsche Accumotive und verfügt über eine modellspezifische Gesamtkapazität von über 70 kWh – maximal sollen aber bis zu 110 kWh möglich sein. Als weitere Modelle auf Basis der EVA II-Plattform legt Mercedes ab 2020 den EQA als Kompaktmpodell auf. Einen ersten Ausblick auf das kleinen Elektromodell gab Mercedes auf der IAA 2017. Im weiteren Verlauf soll es noch eine EQ Limousine von der Größe einer Mercedes C-Klasse geben, es folgen noch eine Limousine und ein SUV in S-Klasse-Format, sowie ein SUV in der Größe des GLE Coupés. Alle haben eines gemeinsam: Sie orientieren sich am Look des Forschungsautos F 015 sowie der EQA-Studie und verfügen über einen futuristischen Innenraum mit 24 Zoll großem TFT-Display. Im Lenkrad befinden sich ein weiterer Bildschirm, der den konventionellen Dreh-Drück-Steller ersetzt. Die Zukunft des Mercedes SLC steht noch in den Sternen. Streichen möchte Mercedes trotz der miserablen Verkaufszahlen den SLC und den SL nicht. Der kleine Roadster wird aus Kostengründen aller Voraussicht nicht auf einer neuen Plattform basieren, sondern auf der Plattform des aktuellen Modell basieren. Fraglich, ob Mercedes dann noch vom Klappdach auf ein Stoffdach umschwenkt. Die neue, 5. Generation der Mercedes C-Klasse wird auf den internen Code W206 hören. Sie baut auf der neuen MRA II-Heckantriebs-Plattform auf und dürfte sich in Sachen Abmessungen und Design nur marginal entwickeln. Dafür protzen die Stuttgarter dann bei den inneren Werten. Das Cockpit wird wie bei der A-Klasse aus einem freistehende Display bestehen. An Bord sind dann auch die neue Dieselgeneration OM 654 sowie ein Plugin-Hybrid. Außerdem bietet die nächste C-Klasse die Möglichkeit des vollautomatisierten Ein- und Ausparkens in entsprechend vorgerüsteten Parkhäusern sowie ein digitales Scheinwerferlicht, das die Fahrbahn situationsbezogen ausleuchten kann. Neben der C-Klasse gibt es natürlich auch wieder das Mercedes C-Klasse T-Modell (ab 2022), das Mercedes C-Klasse Coupé (ab 2022) nebst Cabrio (ab 2023) und eine All Terrain-Version (ab 2022). Auch entsprechende AMG-Versionen sind in Planung, dazu gesellen sich auf der Plattform noch die SUV GLC und GLC Coupé (beide ab 2022). +++

+++ Im Gegensatz zu anderen Herstellern, bei denen es ducrh die Umstellung auf den WLTP zu Produktionsausfällen und langen Lieferzeiten kommt, hat man in Rüsselsheim mit dem Thema offenbar kein Problem. OPEL meldet “WLTP-ready” für alle Modellvarianten. Im Vergleich zu wichtigen Wettbewerbern wähnt sich Opel im Vorteil gegenüber wichtigen Konkurrenten. Während es etwa bei der Marke Volkswagen zu erheblich längeren Lieferzeiten kommt und Modellvarianten teilweise nicht erhältlich sind, könnten beim Rüsselsheimer Autobauer “alle Modelle ohne Verzögerung” ausgeliefert werden, betont ein Sprecher.  Neufahrzeuge, die ab dem 1. September 2018 zugelassen werden, müssen nach dem WLTP-Fahrzyklus zertifiziert sein. Das Kürzel steht für Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedure und weist realitätsnahe Verbrauchsangaben auf. Opel habe diese Vorschriften frühzeitig umgesetzt und könne das gesamte Portfolio uneingeschränkt anbieten, das gelte von Adam bis Zafira. Auch seien alle Modelle als Diesel, Benziner oder optional mit den alternativen Kraftstoffen LPG (Liquefied Petroleum Gas) und CNG (Compressed Natural Gas) lieferbar. “Wir haben uns seit Jahren auf diesen Tag vorbereitet und unser gesamtes Portfolio rechtzeitig WLTP zertifiziert, so dass es für unsere Kunden keinerlei Beeinträchtigungen gibt. Daher hat die Einführung der neuen Vorschriften zum 1. September keine Auswirkungen auf den Handel”, sagt Opel Marketing und Vertriebschef Xavier Duchemin. So habe man mit der aktuellen Generation des Astra bereits im Juni 2016 begonnen, die praxisnahen Verbrauchsangaben nach dem WLTP-Zyklus auszuweisen. Diese Daten sind ebenfalls im Rahmen der Modellpflege von Mokka X und Zafira gemessen und veröffentlicht worden. Bei der zweiten Generation des Flaggschiffs Insignia sei Opel sogar einen Schritt weiter gegangen und hat den Insignia 2.0 BiTurbo-Diesel bereits Mitte 2017 nach dem WLTP-Testzyklus zertifizieren lassen; ein Jahr vor Inkrafttreten der entsprechenden Vorschriften. +++

+++ PORSCHE ist am Standort Leipzig mit der Fertigung des neuen Macan durchgestartet. Erstes Kundenfahrzeug durchlief den Karosseriebau, die Lackiererei und die Montage. Bis Anfang September wird die Produktion auf mehr als 420 Einheiten pro Tag gesteigert. Wie Porsche mitteilt, ist das erste Fahrzeug in der Exterieur-Farbe Mambagrünmetallic für einen chinesischen Kunden bestimmt. Bereits bis Anfang September wird im Werk Leipzig die Produktion des neuen Macan auf mehr als 420 Einheiten pro Tag gesteigert und erreicht damit in nur wenigen Tagen das hohe Niveau des Vorgängers. Teile der Fabrik wurden für das Modell speziell angepasst. Der Karosseriebau des Werks Leipzig wurde eigens für das neue Design des Heckbereichs umgebaut. Zusätzlich wurden in der Montage verschiedene Bereiche optimiert und auf die neuen Produktionsumfänge des Kompakt-SUV zugeschnitten, um die mehrfach ausgezeichnete Qualität auch beim neuen Macan sicherzustellen. “Der Macan ist das Erfolgsmodell schlechthin; für Porsche und für den Standort Leipzig”, sagt Gerd Rupp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH. “Im Jahr 2011 stand das Modell Pate für einen Umbruch und einen Aufbruch: Damals wurde das Werk Leipzig für das Kompakt-SUV zum Vollwerk ausgebaut, mit eigenem Karosseriebau und eigener Lackiererei. Als die Fabrik im Februar 2014 in Betrieb genommen wurde, waren jährlich 40.000 Einheiten geplant. Heute produzieren wir pro Jahr mehr als 90.000 Stück für die weltweiten Märkte. So wurden seit 2014 rund 350.000 Einheiten des Kompakt-SUV an die weltweiten Kunden ausgeliefert”. +++

+++ Um die Produktionsbelastung für seine Werke in Tschechien zu verringern, sucht SKODA weiterhin mit Hochdruck nach einem neuen Standort. Das Ausschreibungsprofil für den dringend gesuchten neuen Standort steht: nach Aussagen von Vertriebs- und Marketingvorstand Alain Favey müsse die neue Produktionsstätte eine ähnliche Kostenstruktur wie in Tschechien haben und in Europa liegen. Die bestehenden Automobilwerke in Mlada Boleslav und Kvasiny sind insbesondere aufgrund der hohen Nachfrage der SUV Modelle Skoda Kodiaq und Karoq voll ausgelastet. Vor dem Brexit wäre auch Großbritannien eine interessante Wahl für eine neue Produktionsstätte der tschechischen VW Tochter gewesen. Großbritannien ist Skodas zweitgrößter Markt in Europa und das Land verfügt über eine gut etablierte und leistungsstarke Autoindustrie mit einem ausgereiften Zuliefernetz. Angesichts eines drohenden harten Brexits, bei dem kein formaler Handelsvertrag zwischen Großbritannien und der EU zustande käme, wird sich aktuell jedoch kein OEM verpflichten, neue Investitionen in Großbritannien zu tätigen. Ein wahrscheinlicheres Ziel für ein neues Skoda Werk wäre Mitteleuropa, um von bestehenden Lieferkettennetzen zu profitieren, die auch die tschechischen Werke beliefern. Hartnäckig halten sich aber auch Gerüchte, Produktionskapazitäten von Skoda könnten nach Deutschland geschoben werden. Erst kürzlich hatte der Betriebsratsvorsitzende des Wolfsburger Konzerns, Bernd Osterloh, die Auslastung des Werks Emden angemahnt. +++

+++ Wegen hoher Rabatte im Zug der Einführung neuen Abgasprüfverfahren hat der VOLKSWAGEN Konzern deutlich mehr Autos verkauft. Im Juli steigerte der Autobauer die Auslieferungen um 10,6 %. Insgesamt wurden 908.200 Fahrzeuge abgesetzt, wie VW am Freitag in Wolfsburg mitteilte. “Der Juli war ein starker Monat für den Konzern, in dem alle Marken deutlich bei den Auslieferungen zulegen konnten. Dies hängt auch mit einem Sondereffekt zusammen, den NEFZ-Absatzprogrammen der Marken”, sagte Konzernvertriebschef Fred Kappler. Die Konzernmarken hatten bereits Auslieferungszahlen vorgelegt, unter anderem hatten VW und Audi einen starken Absatzanstieg vor allem in Europa vermeldet. Der neue Abgas- und Verbrauchsprüfstandard WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) gilt in der EU ab dem 1. September. Ab dann darf kein Auto mit der alten Prüfnorm NEFZ mehr verkauft werden. Insbesondere die Volkswagen-Kernmarke hadert mit den neuen Prüfverfahren, weil hunderte Getriebe-Motorkombinationen neu zugelassen werden müssen. Der Konzern rechnet im zweiten Halbjahr beim operativen Ergebnis mit Belastungen in Milliardenhöhe, weil er nicht mit den Messungen hinterher kommt und zudem die Produktion tageweise angehalten werden muss. Kappler warnte vor deutlich schwächeren Absatzzahlen in den kommenden Monaten. “Wir arbeiten mit ganzer Kraft daran, die zu erwartenden Auswirkungen des neuen WLTP-Prüfverfahrens in den nächsten Monaten so gering wie möglich zu halten”, sagte er. Ausgerechnet für seine volumenstärksten Baureihen Golf und Tiguan erhält VW bis zum Stichtag 1. September definitiv keine WLTP-Zertifizierung. Vertriebsleiter Thomas Zahn glaubt, einen Großteil bereits bestellter Fahrzeuge noch 2018 ausliefern zu können. VW hat weiter schwer mit der Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP zu kämpfen. Wie Marketing- und Vertriebsleiter Thomas Zahn bei einer Telefonkonferenz sagte, liegen aktuell nur für 7 der insgesamt 14 Baureihen Zertifizierungen vor. Das heißt aber nicht, dass die Hälfte aller VW-Modelle bereits eine Genehmigung besitzt, die Variantenvielfalt seiner Produktpalette macht den Wolfsburgern zusätzlich zu schaffen. Alleine beim Golf gibt es Zahn zufolge beispielsweise rund 2 Millionen Kombinationsmöglichkeiten, für jede braucht VW die Freigabe. Besonders bitter für VW: Mit Golf und Tiguan werden die beiden volumenstärksten Baureihen der Marke keine Freigabe zum Stichtag 1. September haben. Beide hätten natürlich Priorität genossen, sagte Zahn, “leider werden sie jetzt nicht pünktlich fertig”. In Wolfsburg rechnet man allerdings damit, “schon in den nächsten Tagen” einige Zertifizierungen von den Behörden zu erhalten. Wer nun einen Golf oder einen Tiguan bestellen will, kann das tun, müsse sich aber solange gedulden, bis die Freigabe vorliege, ehe er vom Händler genaue Angaben etwa zur Lieferzeit erhalte. Aktuell liegen VW Freigaben für bestimmte Varianten von Up, Polo, T-Roc, Passat (Variant und Limousine), Arteon und Touareg vor. Plug-in-Hybride werden laut Zahn erst im Jahr 2019 wieder bestellbar sein, bei Erdgas-Autos soll es noch in diesem Jahr wieder soweit sein. Alles in allem hoffe man in Wolfsburg darauf “in rund 3 Monaten wieder nah an der vollen Verfügbarkeit” zu sein, so Zahn. Auch aufgrund der Verzögerungen rechnet Thomas Zahn in den kommenden Monaten mit einer Absatzdelle in Deutschland. Er zeigte sich aber zuversichtlich, diese Phase zum Ende des Jahres wieder ausgleichen zu können. “Wir erwarten starke Auslieferungsergebnisse im November und Dezember”, so Zahn. Für den weiteren Jahresverlauf sei man in Wolfsburg davon überzeugt, dass es keine größeren Ertragsausfälle geben werde, sondern lediglich “Verschiebungen nach hinten: . Die Bestelleingänge sähen weiter positiv aus, “bei uns springen keine Kunden ab”, sagte Zahn. Auch dazu, dass VW zuletzt große Mengen an Euro-6b Fahrzeugen mit NEFZ-Zertifizierung zugelassen hatte, bevor diese keine Genehmigung mehr bekommen hätten, äußerte sich Thomas Zahn. Aktuell sei davon “nur noch eine vierstellige Zahl” nicht abverkauft, noch bis zum 1. September 2019 ist nun ein Verkauf jener Modelle gesetzlich erlaubt. Dass es überhaupt zu den Schwierigkeiten mit der Umstellung auf WLTP gekommen ist, hat laut Zahn viel mit der Aufarbeitung der Dieselkrise zu tun. Viele der Ingenieure, die mit der Entwicklung der Softwareupdates für betroffene Diesel-Fahrzeuge beschäftigt waren und sind, müssten jetzt noch zusätzlich das Thema neuer Prüfzyklus schultern. “Viele Bereiche arbeiten am Anschlag”, so Zahn. Ein weiteres Problem für VW war zuletzt die zunehmende Parkplatznot, da der Konzern keine Stellplätze mehr für noch nicht zertifizierte Autos hatte. Unter anderem hatten die Wolfsburger deshalb den künftigen Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) angemietet und dort tausende Fahrzeuge zwischengelagert. Weltweit sind es sogar 200.000 bis 250.000 Autos auf Halde. Zahn bezeichnete den BER als “temporäre Drehscheibe” im Logistikkonzept des Herstellers. Zugleich wies er daraufhin, dass es sich bei den gelagerten Autos zu über 80 % um feste Kundenbestellungen handle. “Sonderaktionen sind für diese Fahrzeuge deshalb nicht notwendig”, so Zahn. Sobald die Autos eine Freigabe erhalten, gehen sie zum Kunden oder in den Handel, sagte der Manager. +++

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