Tagesschau

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+++ Die RS Modelle sind die Speerspitze im AUDI Portfolio, und die Insignien der Sportlichkeit machen auch vor den SUVs nicht mehr halt. Also wird auch der neue Q3 wieder als RS Modell vorfahren. Den 400 PS starken 2,5-Liter Turbo Fünfzylinder bekannt von der TT RS, wird zum Einsatz kommt. Gekoppelt an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb sollte das Kompakt SUV so in der Lage sein, in 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu sprinten. Um sich vom regulären Q3 abzuheben, dürfte das RS Modell etwas sportlicher gestaltet sein. Einem sportliche gezeichneten Grill, riesige Lufteinlässe in der Schürze, ein strafferes und tiefergelegtes Fahrwerk, zweiflutigen Auspuffendrohre und rote Bremssättel gelten als gesetzt. Im Inneren wertet Audi den Kraft SUV mit zahlreichen Logos, Leder und Alu Finish auf. Die neuen Assistenzsysteme aus dem Q3, wie der serienmäßige Spurhalteassistent, und das MMI Infotainment mit Touch display dürfen im neuen RS Q3 ebenfalls nicht fehlen. Wie beim Q3 schaut auch der RS Q3-Fahrer auf ein digitales Cockpit. Autointernationaal.nl geht davon aus, dass das sportliche SUV €80.000 kosten dürfte. Erstmals wird es das Modell auch als SQ3 geben. +++

+++ Hildegard Wortmann, derzeit Asia-Pacific Chefin von BMW , wechselt wohl Mitte 2019 zu einem direkten Konkurrenten. Damit verliert der bayerische Autohersteller eine weitere hochrangige Führungskraft. Die Meldung vom Weggang Wortmanns wurde anscheinend entgegen interner Absprachen an die Medien durchgestoßen. Der Abgang von Wortmann bei BMW ist zumindest bemerkenswert: die Top-Managerin steht in einer ganzen Reihe von Spitzenkräften, die den Bayern in den letzten Jahren den Rücken gekehrt haben. Pikant: Ganz offensichtlich geht Wortmann zur direkten Konkurrenz. So wie schon Herbert Diess, der immerhin nicht zu einem Premium Mitbewerber wechselte. Anfang 2015 kündigte der damalige BMW Entwicklungs Chef Herbert Diess, um schon Mitte 2015 zu Volkswagen zu gehen, wo er seit April 2018 Vorstandsvorsitzender ist. Ebenfalls 2015 ging mit Albert Biermann der Entwicklungs Chef der BMW M GmbH nach über 30 Jahren im Unternehmen, um bei Hyundai das Sportlabel ‘N’ aufzubauen. Seit Dezember 2018 leitet Biermann Forschung und Entwicklung bei Kias Mutter Hyundai. Biermann hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er die Arbeitsatmosphäre bei BMW zum Schluss, vorsichtig ausgedrückt, nicht optimal fand. 2015 verließen der i8 Projektleiter Carsten Breitfeld sowie der i8 Designer Benoit Jacob richtung chinesische Future Mobility Corporation (FMC), inzwischen ist Breitfeld Mitgründer und Chef der FCM Automarke Byton, Jacob ist dort Chefdesigner. Auch der Elektro Antriebsstrang Entwickler Dirk Abendroth und der i-Produktmanager Henrik Wenders wechselten in der Zeit zu FCM. Seit Anfang 2019 ist Abendroth Chief Technology Officer (CTO) bei Continental. Im Juli 2016 nahm dann Mini Designchef Anders Warming nach fast 20 Jahren seinen Hut, um beim chinesischen Hersteller Borgward anzuheuern. Anfang 2017 hörte der Designchef der Marke BMW Karim Habib auf und ging zur Nissan Tochter Infiniti. Im Juli 2018 dann der nächste heftige Schlag: BMW Einkaufsvorstand Markus Duesmann wechselt zu VW und wird seitdem als möglicher Audi Chef gehandelt. Eine Wettbewerbsklausel bindet Duesmann noch für einige Zeit an BMW, wie lange diese Zeit am Ende ausfällt, scheint Verhandlungssache zu sein. Mit Hildegard Wortmann geht eine der wenigen Frauen in der BMW Führungsriege. Als Marketing Chefin von Calvin Klein kommend, trat sie ihren Job 1998 in München an. Von 2010 bis 2018 leitete sie das Produktmanagement Automobile und Aftersales, Mitte 2016 übernahm sie zusätzlich die weltweite Verantwortung für die Marke BMW, seit Anfang 2018 ist sie Senior Vice President Asia Pacific; ein Karriere-Sprungbrett, wie sich jetzt zeigt. Gerüchteweise wurde die von ihren Mitarbeitern überaus geschätzte Managerin von einem direkten Konkurrenten abgeworben, möglicherweise auf einen Vorstandsposten. Auf Anfrage der Welt sagte ein Audisprecher, dass man solche Personalien nicht kommentiere und dass die Mitarbeiter solche Entscheidungen nicht aus der Presse erfahren sollen, was alles andere als ein Dementi ist. Sollte Wortmann tatsächlich nach Ingolstadt gehen, wird sich Audi ob des Wechsels die Hände reiben. Wortmann selbst steht aktuell für Anfragen nicht zur Verfügung. Unklar ist, warum BMW mit Wortmann eine der ranghöchsten weiblichen Managerinnen nach 20 Jahren erfolgreicher Arbeit nicht halten konnte. Die jetzt durchgesickerten Informationen könnten ein Hinweis darauf sein, dass nach den vielen Abgängen in den letzten 3 Jahren das Stühlerücken in der BMW Führungsetage noch nicht beendet ist. Vermutlich ist die Atmosphäre entsprechend angespannt. Mancher wird sich die Frage stellen: Wer geht als Nächster? +++

+++ Der Volkswagen Konzern will ab 2019 ein neues Vergütungssystem für das Topmanagement einführen, und dabei das BONUSSYSTEEM deutlich verändern. So sollen individuelle Bonuszahlungen entfallen und der Anteil der variablen Vergütung erheblich gesteigert werden. Wie der Autokonzern am 19. Dezember mitteilte, sollen Individuelle Bonuszahlungen entfallen, dafür sollten künftig zwei Drittel statt bisher ein Drittel der variablen Vergütung von Konzernzielen wie dem Gewinn oder dem Aktienkurs abhängen. Damit werde der vielzitierte Kulturwandel auch im Vergütungssystem verankert, sagte VW Personalvorstand Gunnar Kilian. Bei schwerwiegenden Verfehlungen kann der Konzern den Angaben zufolge künftig Bonuszahlungen zurückverlangen. Es geht bei dem neuen Vergütungssystem um Regeln für etwa 450 Führungskräfte unterhalb des Konzernvorstandes. Beim Langzeitbonus erhalten die Manager künftig jedes Jahr virtuelle VW Aktien und erst nach 3 Jahren eine entsprechende Zahlung. In den vergangenen Jahren und angesichts von ‘Dieselgate’ hatten die Boni für die VW Manager für Aufregung gesorgt. Der Konzern reformierte zum Geschäftsjahr 2017 sein System zur Bestimmung der Vorstandsgehälter. So gibt es für den Vorstandschef seitdem eine Höchstgrenze von €10 Millionen, für Vorstandsmitglieder von €5,5 Millionen. Spitzenverdiener unter den zehn obersten VW-Führungskräften war im vergangenen Jahr der frühere Vorstandschef Matthias Müller, der mehr als €10,1 Millionen einstrich. +++

+++ Der chinesische Lastwagenhersteller Foton hat einen neuen Mehrheitseigentümer für die Automarke BORGWARD gefunden. Nachdem Borgward im November den Chef ausgetauscht hat, gibt es nun einen neuen Mehrheitseigner. Das chinesische Unternehmen Ucar hat Anteile von Foton übernommen. Der Lastwagenproduzent habe schon vor einem Jahr angekündigt, 67 % der Anteile verkaufen zu wollen. Ucar hat nach eigenen Angaben rund €508 Millionen für die Beteiligung an dem jungen Unternehmen bezahlt. Der neue Mehrheitsaktionär betreibe eine Internetplattform, auf der Autos verkauft werden und einen Uber-ähnlichen Fahrservice. Im November hatte der Vorstandsvorsitzende Philip Koehn seinen Posten verlassen. Sein Nachfolger ist Xiuzhan Zhu, der einige Zeit Manager bei Daimler war und vor Borgward für Autozulieferer gearbeitet hat. Damit war Koehn 4 Monate lang Chef von Borgward und ist ‘aus persönlichen Gründen’ gegangen. Statt Elektroautos und Plug-in-Hybriden, wie ursprünglich beim Neustart 2015 geplant, verkauft die wiederauferstandene Marke ein SUV mit Benzinmotor. Die Firma hat einen Sitz in Stuttgart und ein Produktionswerk in China. Ein angekündigtes Montagewerk in Bremen kam bisher nicht zustande. +++

+++ Mit alarmierenden Zahlen zur Entwicklung der Autoindustrie in CHINA wartet das Center Automotive Research (CAR) in einer neuer Studie auf. Demnach türmen sich in China die Überkapazitäten in der Autoproduktion auf über 5 Millionen Einheiten im Jahr 2020 auf. Schlechte Aussichten hat Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des an der Universität Duisburg-Essen angesiedelten CAR Instituts, für die Branche parat. Das vor allem mit Blick auf China, seit Jahrzehnten Wachstums-Lokomotive der Autoindustrie. Ausgelöst durch den Zollstreit mit den USA, den milliardenschweren Umbau Richtung Elektromobilität und die sinkende Nachfrage nach Neuwagen, bescheren China im laufenden Jahr 2018 erstmals seit 1990 ein Minus. Und besser wird es nach Dudenhöffers Einschätzung nicht. Im Gegenteil. So kommt der Experte in der CAR Studie zum Resultat, dass die Zahl der Neuzulassungen im Jahr 2019 gegenüber 2017 um 1,9 Millionen Fahrzeuge zurück gehen dürfte. Was den Herstellern ein dickes Problem beschert: weil diese mit durchschnittlich 5 % Wachstum planen und entsprechend Produktionskapazitäten aufgebaut wurden und werden, dürften die Überkapazitäten bereits 2019 auf 5 Millionen Neuwagen steigen. Bedeutet: 19 % der vorhandenen Produktionsanlagen bleiben ungenutzt. Entwarnung ist vorerst nicht in Sicht. Zwar rechnet das CAR Institut im Jahr 2020 mit einem Wachstum beim Neuwagenabsatz um 1 Million Einheiten von prognostizierten 22,3 Millionen Neufahrzeugen im Jahr 2019 auf 23,3 Millionen Einheiten im Jahr 2020. Das Niveau von 2017 mit 24,2 Millionen Einheiten werde aber erst 2021 wieder erreicht. Erschwerend komme hinzu, dass in dieser Zeit massiv auf Elektrofahrzeuge umgestellt werde, was die Produktionsplanung zusätzlich erschwere. +++

+++ Skoda plant eine Power Variante des KAROQ . Das SUV kommt mit RS Insignien, sportlicherer Ausstattung und 300 PS. Auch vom zweiten Skoda SUV Karoq wird es eine sportliche RS Version geben. Für die Außenwirkung sorgen das typische RS Badge an Grill und Heck, eine neue Frontschürze und eine Tieferlegung. Skoda Kenner werden außerdem die schwarzen Details auffallen: Dazu gehören schwarze Zierleisten an den Fenstern, passende Spiegelkappen und die dunkle Dachreling. Für den letzten Schliff sorgen große RS Felgen. Auch im Innenraum kommen die aus den anderen Sport Modellen wie Kodiaq RS und Octavia RS bekannten Zutaten zum Einsatz: Carbon-Einlagen, Sportsitze und ein Sportlenkrad trimmen das SUV auch hier auf Sport. Motorseitig dürfte die Wahl auf einen Zweiliter Turbobenziner fallen, den wir bereits aus dem Cupra Ateca der Schwestermarke Seat kennen. Etwa 300 PS und bis zu 380 Nm dürften auf dem Datenblatt stehen. Ein adaptives Fahrwerk und Allradantrieb werden wahrscheinlich zur Serienausstattung gehören. Der Skoda Karoq RS wird 2019 präsentiert und dürfte unter €52.000 starten. +++

+++ Es wird Zeit für einen neuen MAZDA 6 : die aktuelle Generation wird seit 2013 gebaut. 2019 wäre der optimale Zeitpunkt für eine Neuauflage. Einen passenden Ausblick zeigten die Japaner bereits 2017 mit dem Vision Coupé Concept, die Studie einer viertürigen Limousine, die im Vergleich zum aktuellen Mazda6 weniger Linien im Blech aufweist und etwas länger ist. Der extrem reduzierte Innenraum dürfte es nicht in die Serie schaffen, hier kommt das immer wichtiger werdende Infotainment eindeutig zu kurz. Laut Autointernationaal.nl Informationen soll der nächste Mazda6 mit einem Reihensechszylinder ausgestattet sein, der mit der neuen Kompressionszündung des Skyactiv-X Benziners arbeitet. Ebenso möchte Mazda einen Mildhybrid und auch einen Plug-in-Hybrid (in Kooperation mit Toyota) anbieten. Im Zuge dessen soll auch ein 24 Volt Bordnetz in das Fahrzeug einziehen. +++

+++ Der TÜV Report 2019 zeigt, welche Fahrzeuge die wenigsten MÄNGEL haben. Autointernationaal.nl stellt die besten SUVs vor, die auch gebraucht empfehlenswert sind. Nach wie vor sind SUVs nicht aufzuhalten. Die hochgebockten Fahrzeuge bilden bei den Neuzulassungen nach den Kompakten das zweitstärkste Segment. Kein Wunder also, dass Hersteller ihr Angebot stets weiter ausbauen und ein Modell nach dem anderen auf den Markt bringen. Aber nicht nur als Neuwagen sind SUVs gefragt, auch als Gebrauchte gehören sie zu den Lieblingen der Autobesitzer. Doch welche Modelle aus Vorbesitz sind im Alter noch zuverlässig und worauf ist beim Gebrauchtwagenkauf zu achten? Hilfe bietet hier der TÜV Report 2019. Dieser wertet den technischen Zustand verschiedener Autos und informiert über deren Stärken und Schwächen. So zeigt sich, dass auch über 10 Jahre alte Modelle wie der Volkswagen Tiguan die Hauptuntersuchung (HU) überdurchschnittlich oft ohne Mängel bestehen. Besonders in der Kategorie Beleuchtung, in der vor allem ältere Fahrzeuge den TÜV Prüfern vorwiegend durch Defekte auffallen, gehört das Wolfsburger SUV zu den soliden Kandidaten. Eine Empfehlung ist auch der Toyota RAV4. Die von 2006 bis 2013 gebaute dritte Generation des ‘Recreational Active Vehicle 4-Wheel Drive’ (kurz RAV4) gilt als grundrobustes SUV. Zu den jüngeren Gewinner SUVs gehört der Audi Q5. Der Ingolstädter überzeugt in der Kategorie der 4 bis 5-jährigen, bei den 6 bis 7-jährigen sowie auch bei den 8 bis 9-jährigen. Im Vergleich zu anderen SUVs fällt der Q5 durch seine niedrige Mängelquote auf. Lediglich Defekte an den Antriebswellen können seine sonst überzeugende Bilanz trüben. Bei noch jüngeren Autos kann Audi ebenfalls einen Erfolg verbuchen: So loben die TÜV Prüfer den 2-3 Jahre alten Q3, der die HU vorbildlich meistert und lediglich bei den Bremsscheiben auffällig ist. Das es bei den jüngeren SUVs auch Ausfälle gibt, beweisen erneut der Kia Sportage sowie der Dacia Duster. Bei beiden Modellen notieren die TÜV-Prüfer nahezu doppelt so viele Mängel wie beim Durchschnitt, was ihnen dann nur Positionen am Tabellenende einbringt. Besonders die labilen Lenkgelenke fallen bei der HU auf, beim Rumänen kommen zudem noch Schwächen bei Beleuchtung sowie die undichte Abgasanlage hinzu. +++

+++ Nach Angaben des Volkswagen Konzerns ist dessen neue MEB Plattform für Elektrofahrzeuge noch besser skalierbar als die modulare MQB Architektur, die derzeit den Großteil der eigenen VW Modelle beheimatet. Die MEB Plattform, abgekürzt für ‘Modularer Elektro Baukasten’, soll den Wolfsburgern einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen, in kurzer Zeit mehrere elektrifizierte I.D. Fahrzeuge zu entwickeln. “Dies ist eine Plattform, um Volumen zu erzeugen, indem dieselben Teile in einer Vielzahl von Modellen verwendet werden”, sagt Tino Fuhrmann, Projektleiter und Leiter der MEB Modellreihe, “wir haben weniger Abweichungen als beim MQB”. Diese größere Flexibilität als bei MQB, auf die das Unternehmen bald 80 % seines Modellportfolios aufbauen wird, hat dazu geführt, dass Fuhrmann und sein Team die inzwischen 6 Jahre alte MQB Plattform genau studiert haben, um zu sehen, wo bzgl. des Elektroantriebs Verbesserungen möglich sind. “Alles, was wir von MQB wissen, legen wir in die MEB rein”, so Fuhrmann, “um die bestmögliche Skalierung zu erreichen”. +++

+++ Seit 2013 hat MERCEDES-BENZ den CLA (Baureihencode C117) im Programm. Ab 2019 rollt die zweite Generation des viertürigen Coupés an den Start. Die Verkaufsstatistik des CLA spricht Bände, trotz der oftmals geschmähten Optik, wurden in vergangenen Jahr 21.274 CLA neu zugelassen. Zum Vergleich: Ein Audi A5, der im gleichen Mittelklasse-Segment unterwegs ist, kommt auf 21.671 Modelle. Mittelklasse? Ja, Mercedes positioniert den CLA dort, wenngleich das viertürige Coupé auf der Kompakt-Frontantriebsplattform MFA2 der A-Klasse basiert. Neben der A-Klasse gibt es die neue B Klasse und den GLA, das gesellt sich eine A Klasse als Limousine sowie der neue GLB, und natürlich der neue CLA, den es ebenso natürlich als Shooting Brake wieder geben wird. Optisch wird der CLA sich stark an dem Design des CLS anlehnen. Der Überhang hinten bleibt groß, die Heckscheibe neigt sich sanft gen Kofferraumklappe. Die dürfte sich wie bei CLS ebenfalls stärker neigen. Auch an der Front wird sich der neue CLA am Design der kommenden A-Klasse aber auch bei CLS orientieren. Unter der Tarnung zeigen sich schon jetzt die neuen Scheinwerfereinheiten mit LED-Tagfahrlichtband. Technisch rollt der CLA mit den Antrieben der A-Klasse an den Start. Die kleineren Motoren stammen aus der Kooperation mit Renault. Basis-Modell wird der CLA 180d mit dem 1,5 Liter Diesel (116 PS) sein, es folgt der CLA 200d mit 150 PS Leistung und die 190 PS Version im CLA 220d. Bei den Benzinern startet die Motorenpalette beim 109 PS starken Vierzylinder von Renault im Mercedes CLA 160, eine Spur leistungsstärker ist das gleiche Aggregat mit 1,3 Litern Hubraum im CLA 180 (136 PS) und CLA 200 (163 PS). Auch eine Plugin-Version im CLA 220e wird es geben (reine E-Reichweite rund 70 Kilometer). Die Top-Modelle bilden der AMG CLA 35, der aus 2,0 Litern Hubraum 306 PS schöpfen wird, sowie den Mercedes-AMG CLA 45 mit 388 PS und Doppelkupplungsgetriebe. Alle stärkeren Motoren sind als 4-Matic ausgelegt. Wie schon in der A-Klasse erhält auch der CLA und dessen Shooting Brake Version das neue Widescreen Cockpit mit freistehenden Bildschirmen. Selbstverständlich gehören auch die Komfort und Infotainmentfeatures des Multimediasystems MBUX (Mercedes-Benz User Experience) zum Serien oder Options Umfang. Und gerade das MBUX-System ist der Grund, warum der CLA auf der CES in Las Vegas Anfang 2019 präsentiert wird. Denn MBUX erfährt ein größeres Update wozu der Interieur Assistent zählt, der Bedienwünsche anhand von Bewegungen erkennt. So schaltet sich die Innenraumbeleuchtung punktuell nach einer Handbewegung ein. Dazu gesellt sich Augmented Reality bei der Navigation und der Energizing Coach mit Fitness-Empfehlungen. Startet bisher der Mercedes CLA knapp unter €39.000, so dürfte die neue Generation nicht unter €42.000 zu haben sein. Die AMG 45 Modelle kosten nicht unter €80.000. +++

+++ Die Audi Beschäftigten in NECKARSULM fordern vom neuen Vorstandschef Bram Schot die Produktion eines SUV Modells in ihrem Werk. Die Nachfrage in den Segmenten habe sich verschoben, der Marktanteil der dort gebauten Limousinen und Kombis schrumpfe. “Das macht sich bei uns am Standort immer deutlicher bemerkbar”, sagte der Neckarsulmer Betriebsratschef Rolf Klotz auf einer Betriebsversammlung. Außerdem müsse Schot dafür sorgen, dass Audi die für viele Modelle immer noch ausstehende Zulassung nach dem neuen Abgasmessverfahren WLTP rasch bekomme und dass alle Kräfte darauf gebündelt werden. In der Belegschaft gebe es sorgenvolle Blicke und auch Kritik. In Neckarsulm laufen die Oberklassemodelle A8, A6, A5 Cabrio, A4 und R8 vom Band, aber weiterhin ohne das komplette Motorenangebot. Die eigentlich ab Februar geplante Nachtschicht in der Produktion des A6 werde wegen der Marktlage ausgebremst, sagte Klotz. Wegen der Nachtzuschläge schmerze das manchen Kollegen. Immerhin gebe es aber keine Ausfallschichten, und nach 2019 würden in Neckarsulm auch Batterien für Elektroautos montiert. Schot sagte nach Angaben des Betriebsrats, die Herausforderungen würden nicht kleiner, sondern größer. Audi müsse neu ausgerichtet, die Marke müsse geschärft werden. Der Vorstand wolle den Kulturwandel forcieren, den Kernmarkt China stärken und maßgebliche Zukunftstechnologien treiben. Audi beschäftigt im württembergischen Neckarsulm 17.000, in Ingolstadt 44.000 Mitarbeiter. +++

+++ Das NEUZULASSUNG Jahr 2018 schließt mit einem positiven und einem negativen Vorzeichen. Insgesamt wurden 3.435.778 Millionen Pkw in Deutschland neu zugelassen. Das sind 0,2 % weniger als 2017. Positiv: Die Zulassungen aller Kfz legt um 0,6 % auf 4.024.514 Kraftfahrzeuge zu. Der Dezember 2018 trug nicht zu einer besseren Jahresbilanz bei. Die Pkw Neuzulassungen gingen im Vergleich zum Dezember 2017 um 6,7 % auf 237.058 Autos zurück. Auch die Gesamtneuzulassungen sanken im letzten Monat des Jahres um 7,6 % auf 275.326 Kraftfahrzeuge. Bei den Neuzulassungen im 2018 war der Anteil von Benziner 62,4 % (2017: 57,7 %), von Diesel: 32,3 % (2017: 38,8 %), von Hybridantrieb: 3,8 % (plus 53,8 %, davon 0,9 % Plug-in-Hybride (+ 6,8%; 31.442 Modelle) und 1,0 % Elektro-Pkw (+ 43,8 %; 36.062 Modelle) ), von Erdgasfahrzeuge: 10.804 (+190,2 %; Anteil: 0,3 %) und von Flüssiggas-Fahrzeuge: 4.663 (+ 6,0 %; Anteil: 0,1 %). Die bevorzugten Farben 2018: Grau (29,5 %), Schwarz (24,8 %) und Weiß (20,9 %). Unter dem Strich präsentiert sich das abgelaufene Jahr zwiegespalten. 18 Autohersteller können 2018 als positives Jahr verbuchen, bei 16 stehen negative Vorzeichen in der Jahresbilanz. Die deutlichsten Einbußen musste Tesla hinnehmen. Hier ging es um 42,8 % abwärts. Dahinter rangieren Nissan mit 26,0 % weniger Neuzulassungen und Land Rover mit einem Rückgang von 23,3 %. Zu den Gewinnern des Jahres zählen Jeep mit plus 27,9 %, Mitsubishi mit 17,1 % Zuwachs und Dacia mit 14,5 % mehr Zulassungen. Die deutschen Autohersteller konnten das schwierige Autojahr mit Fahrverboten, WLTP Umstellung, NOx- und CO2-Diskussionen ebenfalls nicht ganz positiv abschließen. Volkswagen als Auslöser des Dieselskandals berappelt sich in diesem Jahr und kann mit einem Zulassungsplus von 1,5 % abschließen. Bei den Wolfsburgen stehen 643.518 Neuzulassungen 2018 zu Buche. Ebenfalls positiv: BMW mit 1,2 % (265.051 Neuzulassungen), Ford mit plus 2,3 % und insgesamt 252.323 Neuzulassungen sowie Smart mit 11,9 % und 41.094 Zulassungen. Alle anderen deutschen Autobauer liegen im Minus: Audi (-9,9%; 255.300 Zulassungen), Mercedes (-2,2%; 319.163 Neuzulassungen), Opel (-6,5%; 227.967 Zulassungen) und Porsche (-2,0%; 28.695 Neuzulassungen). +++

+++ Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show 2019 in Las Vegas präsentiert NISSAN seine technologischen Zukunftsaussichten. Im Fokus steht die neue Technologie-Plattform ‘See the Invisible’, was auf eine verbesserte Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit dem Internet schließen lässt. Gleichzeitig zeigen die Japaner in der Stadt der Sünden zum ersten Mal auf amerikanischen Boden den Rennwagen Leaf Nismo RC. Neben dem Elektro-Renner mit Allradantrieb steht das Konzeptauto des Crossover-Elektroautos IMx Kuro. ++++

+++ OPEL beschleunigt das Tempo bei der Elektromobilität. Bereits in der ersten Jahreshälfte können der Elektro-Corsa als auch der Grandland X als Plug-in-Hybrid bestellt werden. “Opel wird elektrisch. Das haben wir bei der Vorstellung des Unternehmensplans Pace angekündigt. Und jetzt liefern wir”, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller. Mit dem neuen Opel Corsa als Elektroversion wolle man die Elektromobilität für einen breiten Kundenkreis erschwinglich machen. “Das wird ein richtiges Volks-Elektroauto”, fügte Lohscheller hinzu. Mit dem Grandland X als Plug-in-Hybrid wird Opel ein elektrifiziertes Modell für die Kunden anbieten, die ein kompaktes SUV fahren wollen. Der im Werk in Eisenach gebaute Grandland X wird mit einer Systemleistung von 300 PS vorfahren. Wie Lohscheller ankündigte, wird es ab dem Jahr 2020 neben dem E-Transporter Vivaro auch den neuen Mokka X geben; auch ihn wird es unmittelbar nach dem Produktionsstart als Elektroversion geben. Der Mokka X word Designelemente der Konzeptstudie GT X Experimental aufweisen. Dabei handelt es sich um einen 4,06 Meter langes Kompakt-SUV, das vollelektrisch angetrieben wird. Seine Leistung stellt eine 50 kWh stellt eine Lithium/Ionen Batterie zur Verfügung. Bis 2024 will Opel bei jedem seiner Modelle eine elektrifizierte Variante zur Verfügung stellen, wie Deutschland-Chef Jürgen Keller sagte. Mit dem GT X Experimental will Opel sein Markenprofil nach Jahrzehnten unter dem Dach von General Motors wieder schärfen. Unter dem neuen Eigentümer PSA habe man nun “erstmals wieder die Möglichkeit, sich auf seine DNA als deutsche Marke zu konzentrieren”, wie Designer Friedhelm Engler sagte. Und dabei bei der neuen Designsprache geht es Engler und seinen Kolleginnen und Kollegen um die “Reduzierung aufs Wesentliche”. Nicht von ungefähr erinnert die Namensgebung des neuen Konzeptfahrzeugs an den Opel Experimental GT von 1965; dem Vorläufer des Opel GT. Auch dieses Auto stand für eine Reduktion aufs Wesentliche. “Mehr Reduktion als bei diesem Auto geht nicht”; so Engler. Mit der Rückbesinnung auf die Vergangenheit will Opel mit neuem Elan in die Zukunft aufbrechen. Dabei sollen alle neuen Modelle diese Opel Werte zum Ausdruck bringen: deutsch, nahbar, begeisternd. In einem sachlich gestalteten Innenraum ist ein so genanntes ‘Pure Panel’ zu sehen. Das rund 80 Zentimeter breite Cockpit wird durch ein mittig angeordnetes Lenkrad dominiert. Mit verschiedenen Displays werden Knöpfe und Schalter hinfällig. Das sieht alles sehr nett aus. Nun darf man sich überraschen lassen, was man davon spätestens im Mokka X wiedersehen wird. Opel kann seine Neuheiten in Zukunft dank PSA auf Basis zweier Plattformen viel günstiger entwickeln. Die PSA Technik erlaubt Elektro-Antriebe und Plug-in-Hybride. Aber es müssen auch Modelle entfallen: etwa Karl, Adam und Cascada. Der Bestseller Mokka X kriegt dafür 2020 einen Nachfolger. Schon vor 6 Jahren brachte Opel mit dem Ampera sein erstes Elektroauto auf den Markt. Doch wie sein Nachfolger Ampera-e (seit 2017) war er ein ausschließlich mit elektrischem Antrieb konzipiertes Modell, das zudem in den USA beim damaligen Mutterkonzern General Motors vom Band lief. Und Baureihen mit GM-Technik wurden mit der Übernahme durch PSA zu Auslaufmodellen. Darum müssen die Rüsselsheimer die Elektrifizierung jetzt mit der Technik der Franzosen angehen. So wollen die Rüsselsheimer eine führende Rolle bei der Reduzierung der CO2-Emissionen einnehmen. Gleichzeitig verringert Opel in seinem künftigen Portfolio drastisch die Komplexität, was die Effizienz und damit die Kostenstruktur gravierend verbessern soll. So kommen in Zukunft nur noch 4 statt bislang 10 Motorenfamilien, und lediglich 2 statt bisher 9 Plattformen für das gesamte Modellangebot zum Einsatz. Das ist nur mit effizient ausgelegten Plattformen mit vielen Gleichteilen möglich, was über Skaleneffekte die Kosten für Entwicklung und Fertigung senkt. Auf der anderen Seite müssen diese Plattformen so modular aufgebaut sein, dass sie viele Freiheiten bei der Gestaltung der Fahrzeuge ermöglichen. So bleibt die Eigenständigkeit der 4 Konzernmarken (Opel, Peugeot, Citroën und DS) erhalten, obwohl ihre Autos auf einer gemeinsamen Fertigungslinie vom Band laufen können. Da alle neuen Opel Modelle zwar auf PSA Technik basieren, aber in Rüsselsheim entwickelt werden, ergeben sich auch beim Design für Opel neue Freiheiten: So müssen die Rüsselsheimer nicht mehr Rücksicht auf andere Konzernmarken (wie noch unter GM etwa auf Buick) nehmen, simples Badge-Engineering ist bei PSA im Pkw-Bereich kein Thema. Auf den beiden modularen Plattformen, mit der sich von Limousine über Kombi, Van, SUV bis zu Coupé und Cabrio alle gängigen Karosserievarianten darstellen lassen, bauen bereits diverse Peugeot, Citroën, DS und Opel Baureihen (Crossland und Grandland X sowie jetzt Combo) auf. So basiert der 2017 eingeführte Crossland X auf der für Kleinwagen (B-Segment) entwickelten CM Plattform (Common Modular Platform), die beispielsweise 3 verschiedene Radstände, 2 Spurweiten und 3 unterschiedliche Fahrzeugheckvarianten ermöglicht. Die EMP2 (Efficiant Modular Platform), auf der bereits Grandland X und Combo stehen, wurde für Modelle ab der Kompaktklasse aufwärts entwickelt und bietet noch mehr Freiheitsgrade: 4 Spurweiten, 5 Radstände, 6 verschiedene Heckmodule (etwa kurz, lang, 5- oder 7-sitzer) und darüber hinaus je 2 Cockpit und Hinterachsarchitekturen (Verbund und Mehrlenkerkonstruktion). Auf dieser Plattform dürfte auch der Nachfolger des erfolgreichen Mokka X stehen, den Opel für 2020 auch als reine Elektroversion angekündigt hat. Er soll seinen Beitrag leisten, dass der SUV-Anteil am Opel Gesamtabsatz von 25 % auf 40 % im Jahr 2021 steigt. Zu den technischen Details des Elektro-Corsa macht Opel noch keine näheren Angaben, doch die anvisierten Eckdaten der e-CMP Architektur hat PSA schon 2016 vor der Übernahme von Opel veröffentlicht. Modelle auf dieser Basis nutzen einen 115 PS starken E-Motor; die zwischen den Achsen platzierten Lithium/Ionen Batterien wiegen rund 300 kg und warten mit einer Kapazität von 50 kWh für bis zu 450 Km Reichweite auf. “Im Sommer 2019 werden die Bestellbücher für den rein elektrischen, 5-sitzigen Corsa geöffnet”, so Opel. Opel hat jedoch auch kostengünstigere Mildhybrid Varianten in der Entwicklung. Dabei setzt der PSA Konzern auf ein neues elektronisches Doppelkupplungsgetriebe mit integriertem 48 Volt Elektromotor von Punch Powertrain. Das Hybrid DT2-Getriebe zeichnet sich durch eine vergleichsweise geringe Anzahl von Komponenten aus, was eine kompakte Bauweise und geringes Gewicht ermöglicht. Dieses e-DCT soll sowohl in Pkw als auch in leichten Nutzfahrzeugen zum Einsatz kommen und 2022 marktreif sein. Und was ist mit der Brennstoffzelle? Da Opel 20 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet vorweisen kann, ist die Brennstoffzellen Entwicklung innerhalb des PSA Konzerns künftig im Forschung und Entwicklungszentrum (ITEZ) von Opel in Rüsselsheim angesiedelt und soll mit Hochdruck vorangetrieben werden. Insgesamt sind 15 sogenannte Kompetenz Zentren im ITEZ untergebracht, in denen Opel seine klassischen Stärken einbringen kann, darunter etwa die Entwicklung von Sitzen, manuellen Schaltgetrieben oder Testautomatisierung. Außerdem liegt bei den Opel-Ingenieuren die Verantwortung für die Entwicklung leichter Nutzfahrzeuge, die auf einer neuen, speziellen LCV Plattform basieren, und einer neuen Generation von 4-zylindermotoren für alle Marken des Konzerns. Diese aufgeladenen Direkteinspritzer Benziner mit variabler Ventilsteuerung sind für das Zusammenspiel mit Elektromotoren optimiert und kommen ebenfalls 2022 auf den Markt. Da beim Astra zu diesem Zeitpunkt turnusmäßig nach 7 Jahren Bauzeit der nächste Modellwechsel ansteht, könnten diese Motoren zusammen mit dem Mildhybrid in der nächsten, auf EMP2 basierenden Astra Generation ihre Opel Premiere feiern. Keinen Nachfolger bekommen die Kleinwagen Adam und Karl, die nur noch bis Ende 2019 im Programm bleiben. Ob sich Opel einen neuen Mini im Verbund mit PSA und Toyota leistet, ist ungewiss. Besiegelt ist auch das Aus für den Opel Cascada, das Ende des Zafira leitet der 2020 kommende 7-sitzer SUV ein. +++

+++ Auf der nächsten Internationalen Automobilausstellung Pkw (IAA) wird ein wichtiger europäischer Hersteller fehlen. RENAULT hat für 2019 seine Teilnahme in Frankfurt abgesagt. Das Unternehmen äußerte sich dazu in Paris nicht. Als Veranstalter erklärte der Verband der Automobilindustrie (VDA), dass man das Konzept der IAA umgestaltet habe. “Unser Ziel ist eine moderne, digitalere, vernetzte IAA. Künftig zählen nicht allein Quadratmeter, sondern Klicks und Kontakte”, sagte VDA-Präsident Bernhard Mattes. Teilnehmen werden nach seinen Angaben etablierte Hersteller und Zulieferer sowie namhafte IT- und Technologieunternehmen. Namen wurden aber nicht genannt. Weltweit stehen die traditionellen Automessen unter Druck. Die IAA versucht nach Verbandsangaben, die Zukunftsthemen wie Digitalisierung, alternative Antriebe und autonomes Fahren unter anderem über Kongressformate zu integrieren. Die großen deutschen Hersteller BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen bekannten sich zur IAA, auf der sie weiterhin ihre Innovationen vorstellen wollen. Bereits bei der vorangegangenen IAA 2017 hatten einige Hersteller wie beispielsweise Fiat, Peugeot, Nissan, Tesla und Volvo auf kostspielige Stände in Frankfurt verzichtet. +++

+++ Der SKODA Octavia ist der Bestseller der Marke und kommt ab Ende 2019 in der neuen vierten Generation mit schärferer Optik auf den Markt. Für den Innenraum sind große Bildschirme vorgesehen und der Fahrer wird von zahlreichen neuen Assistenzsystemen unterstützt. Autonom kann der neue Octavia nach Level 2 fahren, selbstständig aus- und einparken oder per Fernbedienung gesteuert werden. Der Combi wird künftig 4,70 statt 4,67 Meter messen und um ein paar Liter geräumiger werden. Aktuell sind es 1.740 Liter. Optisch modifiziert Skoda das Vieraugen-Gesicht. Der Grill rückt etwas weiter nach unten, die Nase steht weiter hervor, die Scheinwerfer erhalten eine eckig zugepfeilte Form mit unten liegenden LED Tagfahrlichtern, die Stege zwischen den einzelnen Leuchtenelementen fällt schmaler aus. Um den CO2 Anforderungen zu genügen, sind die Aggregate elektrifiziert und als Mildhybride mit 48 Volt Bordnetz und Riemenstartergenerator ausgerüstet. Die neue Generation des Octavia wird es als Liftback, Combi sowie als RS und Scout geben. Eine PHEV Version gibt es erst mit dem Facelift ab 2022. Mit dem Skoda Vision E auf der Auto Show in Shanghai gab Skoda nicht nur einen Designausblick auf das kommende Kodiaq Coupé sondern auch seine Interpretation eines Elektromodells auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB). So kommen 2020 als Ableger des ID von VW ein Modell im Coupé-Stil als 5-sitzer. Ein halbes Jahr später gibt es auf der gleichen Plattform einen Crossover mit dritter Sitzreihe und einem kombihaften Heck. Das Platzangebot soll sich am Kodiaq orientieren, wenngleich die Abmessungen geringe rausfallen. 2 Jahre später erhält der E-SUV dann noch die RS-Weihen, die als eRS deklariert sind. In Anlehnung an das Interieur des Vision X wird der E-SUV dessen Cockpitgestaltung mit digitalen Instrumenten und großem Touchsreen erhalten. Dies ist in seiner Ausprägung den E-Modellen von Skoda vorbehalten. Während VW auf unterschiedliche Batteriegrößen bei seinen E-Autos setzt, wird es die beiden E-Modelle von Skoda mit nur einer 110 kW Batterie geben, die für rund 550 Kilometer gut sein soll. Erstmals unter der Ägide von Skoda Designchef Oliver Stefani entsteht die neue Genration des Fabia. Das Modell wirkt breite rund flacher und trägt die charakteristischen zackigen Scheinwerfer und Chrom-Elemente im Stoßfänger. A-Säulen und Dach sind farblich abgesetzt. Die tschechische Flagge an der Seite zeugt von einem gesteigerten Selbstbewusstsein von Skoda. Übrigens: Der neue Fabia muss ohne E-Antrieb und ohne Diesel auskommen. Die neue Generation des Superb teilt sich die Plattform mit dem VW Arteon und wird exakt 4,86 Meter lang ausfallen. Auch er wird eine Plug-in Version mit einer Reichweite von 100 Kilometern erhalten. +++

+++ SUZUKI wurde vom Erfolg des neuen Jimny überrascht: Käufer in Deutschland müssen bis zu 1 Jahr auf die Lieferung des Mini-Offroaders warten. Das bestätigte ein Sprecher des japanischen Autobauers. Die aktuellen Lieferzeiten variierten je nach Händler und Ausstattung, es gebe regionale Unterschiede. Zwar gebe es keinen Verkaufsstopp und es könne jederzeit ein Kaufvertrag abgeschlossen werden, eine verbindliche Bestellbestätigung erfolge derzeit jedoch nicht, da eine exakte Terminierung zwischen einer Bestellung und der künftigen Jimny-Produktion derzeit nicht abzusehen sei. Mit anderen Worten: Der Suzuki Jimny wurde Opfer seiner erfolgreichen Markteinführung. Der geländegängie Allradler, der früher vor allem bei Förstern und Jägern hoch im Kurs stand, hat mit seiner zweiten Generation sein Image geändert und dürfte künftig auch in Szenevierteln angesagt sein. Kantiger wurde der Jimny und wirkt ein bisschen wie eine klein ausgefallene Mercedes G-Klasse. Zudem stehen nun auch knallige Zweifarblackierungen zur Auswahl. Technisch blieb sich der neue Jimny treu, im Bereich Fahrerassistenz und Multimedia legte er im Vergleich zum Vorgänger zu. Wegen Schwächen im Insassen- und Fußgängerschutz gab es jedoch im EuroNCAP Crashtest 2018 nur 3 Sterne. Und: Ein Komfort-Riese ist der Jimny nach wie vor nicht. Die große Nachfrage hierzulande sei jedoch in der Konzernzentrale in Japan bekannt. Inwieweit eine Produktionserhöhung oder eine größere Kontingentzuteilung des stylischen Geländewagens für den deutschen Markt geplant ist, sei aber noch unklar. +++

+++ TOYOTA will im 2019 weltweit 10,86 Millionen Fahrzeuge verkaufen, und dürfte sich damit ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Rivalen Volkswagen liefern. Die von Toyota erwarteten Verkaufszahlen bedeuten einen Anstieg um 2 % im Vergleich zum 2018, wie Toyota  bekanntgab. Damit läge der Absatz der Unternehmensgruppe, zu der auch der Kleinwagenbauer Daihatsu sowie der Nutzfahrzeughersteller Hino gehören, im nunmehr sechsten Jahr in Folge über der Marke von 10 Millionen Fahrzeugen. Der Volkswagen Konzern sieht in 2018 einen neuen Auslieferungsrekord in Reichweite: von Januar bis November stiegen die Auslieferungen um 1,8 % auf rund 9,92 Millionen Autos. Allerdings sank der weltweite Absatz im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,4 % auf 940.900 Fahrzeuge. Im 2017 hatte Volkswagen mit 10,74 Millionen Fahrzeugen mehr Autos an die Kunden ausgeliefert als je zuvor. +++

+++ Der VOLKSWAGEN Konzernchef zeigt sich überzeugt, dass die von der EU verschärften CO2 Vorgaben für die Wolfsburger machbar sind. Dafür werde das Unternehmen allerdings Opfer bringen müssen. Volkswagen kann nach Einschätzung von Konzernchef Herbert Diess die von der EU verschärften CO2-Grenzwerte für Autos einhalten. “Natürlich werden wir das Ziel, bis 2030 die CO2-Emissionen nochmals um 37,5 % zu reduzieren, erreichen können. Mit unserer E-Plattform und der starken Präsenz in China schaffen wir das”, sagte Diess. Dieses verschärfte Ziel bedeute einen großen strukturellen Wandel. Diess betonte, es gebe aber viele Fragezeichen: “Ist sich die Politik wirklich über die Auswirkungen ihrer Entscheidungen im Klaren? Hat man dieses Vorgehen genügend überlegt und abgewogen?” Volkswagen würde bis 2030 in Europa einen Absatzanteil von 40 % E-Autos erreichen müssen. Diess kritisierte, wegen der teuren Batterien und der CO2-Strafzahlungen für konventionelle Autos würde Einstiegsmobilität sehr viel teurer werden, für viele Kunden unerschwinglich. “Und es würde Arbeitsplätze kosten, in einer Größenordnung, die wir in diesem Zeitraum nicht mehr über Vorruhestandsregelungen abbauen könnten”. +++

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