Tagesschau

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+++ AUDI steht vor einem herausforderndem Jahr. “2019 werde kein Spaziergang”, sagte Betriebsratschef Peter Mosch. Der Ingolstädter Autobauer um den neuen Vorstandsvorsitzenden Bram Schot stehe im neuen Jahr vor vielen Herausforderungen. Dabei könnten Belegschaft und Betriebsrat aber “nicht immer alleine die Kohlen aus dem Feuer holen”, sagte Mosch. “Doch wenn Bram Schot jetzt mit dem gesamten Vorstand einen klaren Kurs bestimmt, Prozesse sowie Strukturen neu ordnet und zusammen mit der gesamten Belegschaft an einem Strang zieht, können wir, auch wenn es schwer wird, letzten Endes gestärkt aus der aktuellen Situation hervorgehen. Der Niederländer ist der Nachfolger von Rupert Stadler und rückt in den Wolfsburger Konzernvorstand des Mutterkonzerns Volkswagen auf. Dass sich die Arbeitnehmervertreter im VW Aufsichtsrat dafür eingesetzt hatten, dass Schot auch in den Konzernvorstand aufrückt, sei ein großer Vertrauensvorschuss gewesen, sagte Mosch. Den müsse Schot “nun mit vollem Einsatz für Audi auch in Wolfsburg gegenüber den Audianern rechtfertigen”. Schot müsse dem Neustart bei Audi weiter Schub verleihen, forderte Mosch. “Unser Auftrag an ihn ist klar: Erstens brauchen wir jetzt eine zielgenaue Strategie für Audi. Da ist er mittlerweile dran”. Zweitens erwarte man Konzepte für eine arbeitnehmerfreundliche Transformation. “Dazu muss er sich jetzt mit uns zusammensetzen”, sagte der Betriebsratschef. “Drittens muss er die Gegenwart anpacken. Die WLTP Anstrengungen beispielsweise werden uns auch 2019 mehr beschäftigen, als uns lieb sein kann”. Da müsse Schot Lösungen finden, die nicht einseitig zu Lasten der Belegschaft gehen dürfen. Schot führt Audi seit der Verhaftung seines Vorgängers Stadler im Juni als ‎Interimschef. Die Münchner Staatsanwaltschaft verdächtigt Stadler, den Verkauf von Dieselautos mit manipulierten Abgaswerten in Europa nach Aufdeckung der Betrügereien in den USA 2015 geduldet zu haben. Nach 4 Monaten in Untersuchungshaft ist der ehemalige Audi Chef seit Ende Oktober wieder auf freiem Fuß. Das Oberlandesgericht München setzte den Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug. Der Betrugsverdacht im Zusammenhang mit der Abgasaffäre besteht aber weiter. +++

+++ BENTLEY hatte in den ersten 3 Quartalen von 2018 im laufenden Geschäft einen Verlust von €137 Millionen verbucht. Die einflussreichen Volkswagen Aufsichtsräte Wolfgang Porsche und Hans Michel Piëch wollen die kriselnde Luxusmarke in spätestens 2 Jahren wieder in der Gewinnzone sehen. Es sei wichtig, dass jede Marke in der neuen Konzernstruktur von Volkswagen einen “vernünftigen Deckungsbeitrag” erwirtschafte, sagte Porsche. “Das ist bei Bentley momentan nicht der Fall und wir sind damit nicht zufrieden”. Piëch ergänzte, es könnten “nur 1 bis 2 Jahre” sein, bis sich die Situation bei dem britischen Hersteller gedreht habe. Die Familien Porsche und Piëch halten zusammen die Mehrheit am VW Konzern. Als Grund für der Verlust bei Bentley nannte der Wolfsburger Konzern vor allem Wechselkurseffekte sowie Verzögerungen beim Anlauf des neuen Modells Continental GT. +++

+++ BMW hat im vergangenen Jahr den Auto-Absatz erneut leicht steigern können. Inklusive der Marken Mini und Rolls Royce setzte BMW 2,49 Millionen Autos ab, wie Vorstandschef Harald Krüger mitteilte. Der Absatz stieg im Vergleich zu 2017 um 1,1 %. Damit sei der Konzern das 15. Jahr in Folge der weltweit größte Premium Autobauer, sagte Krüger. BMW zählt in dieser Rechnung die Mini Kleinwagen und Rolls Royce mit hinzu. Beim Verkauf von Premiumautos der jeweiligen Stammmarken war BMW bereits 2016 hinter Mercedes-Benz zurückgefallen. Zum Verkauf der Marke BMW im vergangenen Jahr machte das Unternehmen zunächst keine Angaben, Mercedes hatte aber nach 11 Monaten einen deutlichen Vorsprung vor den Münchnern. Abgeschlagen dahinter liegt Audi. Daimler hat inklusive der Kleinwagenmarke Smart bis November in diesem Jahr 2,22 Millionen Autos verkauft. Um bei allen verkauften Pkw den BMW Konzern vom Thron zu stoßen, müsste Daimler im letzten Jahresmonat rund 270.000 Autos verkauft haben. Ein Jahr zuvor waren es gut 205 000 gewesen. Noch hat BMW allerdings keine Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2018 geliefert. Wie bei der Konkurrenz auch, könnten hier die neuen Abgastests sowie der Handelsstreit zwischen Amerika und China auf die Bilanz drücken. +++

+++ Mit einem ungewöhnlichen Konzept hat sich die traditionsreiche Automarke BORGWARD wieder auf den deutschen Markt gewagt. Wichtige Bausteine der Strategie lassen noch auf sich warten. Die Marke gehört heute zum Lastwagenhersteller Foton aus China. Der Autobauer Borgward hält trotz einiger Hürden und Verzögerungen an seiner Strategie und den Plänen für ein Werk in Deutschland fest. Seit dem Marktstart im vergangenen Sommer habe sich daran nichts geändert, betonte ein Sprecher. Man sei zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Geschäfte. Ob und wann Borgward mit dem geplanten Bau einer Produktionsstätte in Bremen beginnen kann, ist allerdings immer noch unklar. Auch das ‘Brand Center’ am Hauptsitz in Stuttgart, wo die wiederbelebte Marke ihre Autos präsentieren will, wurde entgegen den ursprünglichen Plänen noch nicht eröffnet. Zudem hat mit Xiuzhan Zhu erst im November ein neuer Chef sein Amt angetreten. Zum Jahresende ist die seit April 2017 bestehende Reservierung für eine 140.000 m² große Fläche im Güterverkehrszentrum Bremen ausgelaufen, so dass nun auch andere Interessenten wieder zum Zuge kommen könnten. Aus Sicht von Borgward ändere das aber nichts. “Wir sind mit Bremen im Austausch”, hieß es. Ein Sprecher des Bremer Wirtschaftssenators sagte, es sei klar gewesen, dass Reservierungen nicht ewig bestehen könnten. Aber: “Die Tür für Borgward bleibt offen”. Borgward war einer der bekanntesten Autohersteller Deutschlands, ging aber Anfang der 1960er Jahre pleite. Christian Borgward, Enkel des Firmengründers, belebte die Marke wieder. Sie gehört heute zum Lastwagenhersteller Foton aus China, wo die Autos bisher auch produziert werden. Seit dem vergangenen Sommer sind sie auch in Deutschland zu kaufen; einzig über einen Online-Vertrieb ohne eigene Autohäuser oder Werkstätten. Den Service übernimmt die bundesweit vertretene Werkstattkette ATU. Die Kooperation sei gut gestartet, hieß es von dort. “Bisher gab es nur wenige Servicefälle, die jedoch für die Kunden professionell und vereinbarungsgemäß bearbeitet werden konnten”, berichtete ein ATU Sprecher. Die Zusammenarbeit solle schrittweise wachsen. Etwa 110.000 Autos hat Borgward nach eigenen Angaben bisher insgesamt in 20 Ländern verkauft. Angaben zum Absatz in Deutschland will die Firma nicht machen, die zum Start einzig erhältliche limitierte Version des SUV BX7 sei mittlerweile aber ausverkauft; eine niedrige 3-stellige Zahl. Nun werde das Standardmodell des BX7 angeboten. Anfang kommenden Jahres soll die kleinere Variante BX5 folgen, in der zweiten Jahreshälfte ein elektrisch betriebener SUV. Für das Werk in Bremen bräuchte Borgward die Zustimmung aus China, die bislang aber nicht vorliegt. Eigentümer Foton will sich zudem von zwei Dritteln des Unternehmens trennen und sucht einen Investor, wie der Borgward Sprecher bestätigte. 2017 hatte das Unternehmen angekündigt, mit dem Bau des Montagewerks bis Anfang 2018 zu beginnen, geplanter Produktionsstart war 2019. Beim Marktstart im Sommer war dann kein konkreter Zeitpunkt mehr genannt worden. +++

+++ An klaren Worten mangelt es Herbert Diess selten. Angesichts von Fahrverboten in deutschen Städten und immer strengeren Umweltauflagen klagte der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen vor einigen Wochen erst über einen “Feldzug gegen das Auto” und die individuelle Mobilität. In Schanghai hat er gesagt, wo Europas größter Autohersteller die Schwerpunkte setzen wird: in CHINA . Dort entscheide sich die Zukunft von Volkswagen, sagte Diess, der künftig auch noch die strategische Leitung des China Geschäftes übernehmen wird. Nur wenige Kilometer entfernt legte der exzentrische Gründer und Chef des Elektroautoherstellers Tesla, Elon Musk, den Grundstein für seine Gigafabrik, die dem Pionier aus Kalifornien endlich den Sprung in die Massenproduktion ermöglichen soll. Ein Zufall? Höchstens vom Zeitpunkt her. Denn wer in jüngster Zeit in den Straßen von Schanghai, Peking, Hongkong oder irgendeiner anderen Millionenmetropole unterwegs war, versteht die Motive der Automanager sofort. Längst gehören Elektroautos dort zum Straßenbild dazu, und die Regierung in Peking treibt die Entwicklung gnadenlos voran. Im kommenden Jahr sollen 5 Millionen stromgetriebener Fahrzeuge unterwegs sein, und wer zweifelt ernsthaft am Gelingen dieses Plans? Peking investiert extrem hohe Summen in das Ziel, auf Zukunftsfeldern wie Elektromobilität, autonomem Fahren und Künstlicher Intelligenz die Technologieführerschaft zu übernehmen. Mit dem Transformationstempo dieses staatlichen Dirigismus kann der Westen nur schwerlich mithalten. Auch Deutschland tut sich damit schwer. Hierzulande beträgt der Anteil des klassischen verarbeitenden Gewerbes noch immer mehr als 20 %. Was zu Zeiten des neuen Marktes um die Jahrtausendwende verächtlich als ‘Old Economy’ bezeichnet wurde, gilt heute als ein Garant des schon fast zehn Jahre dauernden Aufschwungs. Doch dieser Erfolg hat auch eine Kehrseite, denn er macht satt und träge. Gerade dem Mittelstand mangelt es angesichts voller Auftragsbücher und knappen Personals sowohl an den nötigen Kapazitäten als auch an der Einsicht, sich mit drohenden technischen Umwälzungen von morgen zu beschäftigen. Einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zufolge hat sich erst jedes vierte Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern ernsthaft mit Künstlicher Intelligenz befasst. Genauso viele lehnen das Thema ab, und in jedem sechsten Fall hat man sich noch überhaupt nicht damit beschäftigt. Gerade deutsche Mittelständler, die in der Regel nicht über die großen Forschungsetats der börsennotierten Aktiengesellschaften verfügen, brauchen eigentlich Technologiepartnerschaften mit Unternehmen aus Amerika und auch aus China, um ihre Vormachtstellung aus der Produktion in die neue Softwarewelt hinüberretten zu können. Doch die Realität sieht häufig anders aus. Solche Versäumnisse können sich schneller rächen, als so mancher denkt. +++

+++ DAIMLER mischte schon vor 20 Jahren mit bei der Brennstoffzellen-Technik. Nun nimmt die Arbeit am Wasserstofffahrzeug noch weiter Fahrt auf. Gegenwärtig sind Aktivitäten der Daimler Tochter NuCellSys am Standort Nabern bei Kirchheim-Teck in der Nähe der Stuttgarter Zentrale gebündelt. Das Unternehmen firmiert seit Jahresbeginn unter dem Namen Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH. Hinter dem Namenswechsel steckt auch ein Programm: “Mit der Umfirmierung senden wir ein klares Signal und untermauern die künftige Relevanz der Brennstoffzellentechnologie. Wir verzahnen uns zudem noch ein Stück mehr mit der Daimler AG”, sagt Christian Mohrdieck, Brennstoffzellen-Entwicklungschef und Geschäftsführer der Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH. Mit dem GLC F-Cell habe Daimler als einziger deutscher Hersteller bisher ein Serienfahrzeug auf dem Markt, das allerdings nur in einer kleinen dreistelligen Stückzahl gebaut werden soll. Den F-Cell lässt kann man zwar nicht kaufen, aber für 799 Euro im Monat mieten. Das Fahrzeug hat zusätzlich zur Brennstoffzelle auch eine an der Steckdose aufladbare Batterie an Bord, um die Reichweite zu verlängern. Damit soll das Auto kombiniert 480 Kilometer schaffen. +++

+++ Das gerade erst abglaufene Jahr 2018 ist für FORD in Deutschland positiv verlaufen. Mit insgesamt 252.323 zugelassenen Pkw kommt der Hersteller aus Köln auf ein Zulassungsplus von 2,3 % (+ 5.734 Pkw) verglichen mit dem Ergebnis von 2017. Die Zulassungen aller Hersteller in Deutschland hingegen waren in 2018 um 0,2 % rückläufig. Damit ist Ford im zurückliegenden Jahr gegen den Trend in der Automobilindustrie gewachsen. Der Pkw-Marktanteil beläuft sich in 2018 für Ford auf 7,3 %. Dieser liegt 0,2 Prozentpunkte über dem von 2017. Besonders stark nachgefragt waren die Modelle Fiesta (47.241 Zulassungen), Focus (49.234 Zulassungen) und Kuga (42.298 Zulassungen). “Der konsequente Fokus auf das Endkundengeschäft und unser starkes Produktangebot sind die Basis unseres Erfolgs”, sagt Hans Jörg Klein, Geschäftsführer Marketing und Verkauf bei Ford. “2018 war für uns das sechste Jahr in Folge, in dem Ford im deutschen Markt gewachsen ist. Das stimmt uns sehr positiv auf das Geschäftsjahr 2019 ein”. Ford hat in 2018 fast 4.000 mehr Fahrzeuge an Privatkunden verkauft als in 2017. Bereits seit mehreren Jahren liegt der Fokus im Vertrieb bei Ford auf den profitablen Vertriebskanälen der Privat- und Gewerbekunden. +++

+++ MAZDA setzt für das Jahr 2020 auf das E-Auto. Gleich 3 Varianten sind geplant. Für das rein elektrische Modell soll es eine eigene Plattform geben. Mazdas erstes Elektroauto wird ein eigenständiges Modell sein und nicht auf einer bestehenden Baureihe aufbauen. Das noch namenlose Auto soll im Jahr 2020 auf den Markt kommen. Parallel zu dem reinen Batteriemobil soll eine Variante mit Range-Extender-Benziner auf Basis eines Wankelmotors starten. Für 2021 ist darüber hinaus eine Ausführung mit Plug-in-Hybridantrieb geplant. Mit welcher Art Fahrzeug die Japaner die Elektrifizierung starten, ist noch unklar. Als wahrscheinlich gilt jedoch ein SUV, das ausreichend Raum für den Einbau des Akku-Packs bietet. +++

+++ MERCEDES-BENZ hat 2018 den weltweiten Pkw Absatz in einem herausfordernden Jahr um 0,9 % auf gut 2,3 Millionen Einheiten gesteigert und damit das achte Rekordjahr hintereinander abgeschlossen. Mercedes-Benz reklamiert bereits zum dritten Mal in Folge den Titel der absatzstärksten Premiummarke der Automobilbranche für sich. Zuvor hatte selbiges auch BMW für das vergangene Jahr getan, die Münchener beziehen in ihre Rechnung aber auch die Marken Mini und Rolls-Royce mit ein. Der neue Absatzrekord bei der Pkw-Sparte von Daimler sei insbesondere durch die Erfolge von Mercedes-Benz in der Region Asien-Pazifik und dem dortigen Kernmarkt China getrieben worden, teilte das Unternehmen mit. Weltweit konnten unter anderem die SUVs sowie die E-Klasse Limousine und das T-Modell in 2018 wesentliche Absatzimpulse setzen. Die Daimler-Kernmarke schloss das Jahr 2018 zudem mit einem Rekordquartal ab und verkaufte 595.098 Einheiten (plus 4 %). Außerdem wurde im vergangenen Monat ein neuer Dezember Rekord beim Absatz erreicht (206.532 Einheiten, +6,7 %), so Daimler. “Die neue A Klasse hat in den vergangenen Monaten mit einem starken Wachstum gezeigt, welche Impulse hochkarätige Innovationen wie MBUX am Markt auslösen können. 2019 werden mehr als 10 weitere Modelle von Mercedes-Benz unsere Kunden mit dem intuitiven Bedienkonzept von MBUX und seiner künstlichen Intelligenz begeistern, und das nicht nur im Kompaktwagensegment, sondern auch bei den SUVs”, sagte die Mercedes-Vertriebschefin Britta Seeger. In der Absatzregion Asien-Pazifik wurden 2018 mit 943.473 verkauften Pkw 7,8 % mehr Fahrzeuge als im Jahr zuvor an Kunden ausgeliefert. China war dabei erneut der größte Absatzmarkt des Unternehmens; nicht nur in der Region Asien-Pazifik, sondern auch weltweit. Im vergangenen Jahr wurden dort 652.996 Fahrzeuge oder 11,1 % mehr als im Vorjahr abgesetzt. Zusammen mit den ausgelieferten Modellen der Marke smart überschritt die Pkw Sparte der Daimler AG zudem per November als erster Premium Automobilhersteller den Meilenstein von 600.000 ausgelieferten Fahrzeugen in China innerhalb eines Jahres, so das Unternehmen. In der Region Europa ging der Absatz dagegen um 2,3 % auf 933.697 Fahrzeuge zurück, in Deutschland stieg der Absatz minimal um 0,1 % auf 303.862 Pkw. Auch die NAFTA-Region zeigte mit einem Minus von 5,6 % ein merkliches Minus. Inzwischen entfällt mehr als ein Drittel aller Verkäufe von Mercedes-Benz auf SUVs. Mit 820.721 verkauften Einheiten wuchs dieses Segment 2018 weiter um 1,9 %. In allen 3 Kernregionen (Asien-Pazifik, Europa und NAFTA) wurden mehr SUVs mit dem Stern verkauft als jemals zuvor. Die Hauptmärkte in 2018 waren dabei China, USA und Deutschland. Die absatzstärksten SUVs waren von Januar bis Dezember der GLC sowie der GLA. Die C-Klasse Limousine und das T-Modell waren auch im Jahr der Modellpflege die Volumenmodelle von Mercedes-Benz. Rund 397.000 Einheiten dieser beiden Modelle wurden im vergangenen Jahr verkauft. Die Langversion der C-Klasse Limousine, die ausschließlich in China gebaut und verkauft wird, erreichte mit einem zweistelligen Wachstum einen neuen Absatzrekord. China war 2018 sowohl der größte als auch wachstumsstärkste Markt für die C-Klasse. Insgesamt wurde im vergangenen Jahr jede zweite C-Klasse Limousine in der Region Asien-Pazifik verkauft; mit plus 11,4 % ein neuer Bestwert. Von der E-Klasse Limousine und dem T-Modell wurden von Januar bis Dezember über 355.000 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Im zweiten vollen Verkaufsjahr der neuen Generation ist eine Steigerung von 1,3% erzielt worden. Obwohl Mercedes-Benz sein Portfolio ständig erweitert, wurden in keinem Jahr zuvor mehr E-Klassen verkauft als in den vergangenen zwölf Monaten. Wichtiger Treiber hierfür sei vor allem die Beliebtheit der Langversion in China (plus 32,7 %). Bei der S-Klasse Limousine liegen rund anderthalb Jahre nach der Modellpflege die Verkäufe 2018 bei 77.927 Einheiten (+12,2 %). Auch in Europa konnte die S-Klasse Limousine ein Absatzwachstum von 7 % erreichen. Sehr erfolgreich ist laut Daimler auch die Mercedes-Maybach S-Klasse Limousine: In 2018 wurden so viele Mercedes-Maybach S-Klasse Limousinen verkauft, wie in noch keinem Jahr zuvor (plus 21,8 %). Mehr als zwei Drittel dieser Fahrzeuge gingen an Kunden in China. +++

+++ Das Kraftfahrt-Bundesamt hat einen detaillierten Blick in seine Zahlensammlungen geworfen. Ergebnis: Ein Minus bei den NEUZULASSUNGEN , die im Vorjahr gegenüber 2017 um 0,2 % zurückgegangen sind. In der Jahresbilanz stehen insgesamt 3,44 Millionen Neuwagen. 63,6 % (-1,3 %) der Neuwagen wurden gewerblich, 36,4 % (+2,0 %) privat zugelassen. Mit einem Marktanteil von 18,7 % führt VW die Markentabelle an. Den größten Zuwachs in der Neuzulassungs-Statistik konnte Smart mit einem Plus von 11,9 % verbuchen. Bei den Import-Marken hat die Volkswagen Tochter Skoda die Nase vor. So konnte Skoda mit einem Marktanteil von 5,7 % glänzen, gefolgt von Renault (3,8 %) und Seat (3,5 %). Verlierer bei den ausländischen Marken ist ganz klar Tesla mit einem Neuzulassungsminus von 42,8 % gegenüber 2017. Der Blick in die Zahlen spiegelt auch die Verunsicherung bezüglich Diesel Fahrzeugen wider. Nur noch ein Drittel aller Pkw sind Diesel, ein Minus von rund 6 %. Gestiegen ist dagegen der Anteil an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben: 3,8 % der Neuwagen 2018 waren Hybride, ein Viertel davon Plug-in-Hybride, und 1 % reine E-Autos; insgesamt rund 166.300 Fahrzeuge. Mit Erdgas (CNG) und Flüssiggas (LPG) wurden rund 15.000 Autos 2018 neu zugelassen, wobei der Erdgasanteil um 190 % gestiegen ist. Die Bilanz des KBA zeigt auch: Deutsche Autofahrer mögens gar nicht bunt: Auch 2018 waren Grau, Schwarz und Weiß die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf; drei Viertel der neuen Autos fuhren mit diesen Lackierungen vor. +++

+++ OPEL macht Kurzarbeit in seinem Rüsselsheimer Werk wegen zu wenig Insignia und Zafira Absatz. Wegen der schwachen Nachfrage habe der Konzern die Produktionspläne für 2019 bereits um etwa 10.000 Einheiten gesenkt. Dafür sei schlicht zu viel Personal da. Das Management erwäge daher Gegenmaßnahmen. Im Raum stünden Kurzarbeit und die Umstellung von einem 2 auf 1 Einschichtbetrieb in Rüsselsheim. Opel passe seine Produktionsplanung regelmäßig an die aktuellen Marktprognosen an. Um die Situation zu entspannen, bräuchte es dringend ein neues Modell in Rüsselsheim. Dafür fehle bisher aber die Zusage des französischen Mutterkonzerns PSA. +++

+++ Die Mercedes S-KLASSE der nächsten Generation wird ab 2020 nur mit Vollhybrid-Varianten erhältlich sein und auf einer völlig neuen großen Fahrzeugplattform basieren. Zusätzlich gibt es den rein elektrischen EQ S. Erstmals wird die neue Mercedes S-Klasse im eigenen Hause einen ernsthaften Konkurrenten bekommen. Neben der durchweg als Plug-in-Hybrid erhältlichen S-Klasse bringt Mercedes mit dem EQ S ein weiteres Topmodell auf den Markt, das rein elektrisch angetrieben wird. Der Mercedes EQ S soll eine elektrische Reichweite von rund 500 Kilometern haben, wenn er Ende 2021 auf den Markt rollt. Auch Design und Radstand sollen sich von der konventionellen S-Klasse unterscheiden. Die hybride Mercedes S-Klasse dürfte eine rein elektrische Reichweite von knapp 100 Kilometern haben. Da die Mercedes E-Klasse an der 5 Meter-Marke kratzt, dürfte die Version mit kurzem Radstand keine Zukunft haben. +++

+++ TOYOTA will in einem ungewöhnlichen Angebot an die Konkurrenz sein Fahrassistenzsystem Guardian auch in Fahrzeuge anderer Hersteller bringen. Das kündigte Manager Gill Pratt an. Er machte keine Angaben zu Konditionen oder dazu, ob Toyota schon im Gespräch mit anderen Unternehmen ist. Während große Teile der Branche auf Technologien zum komplett autonomen Fahren setzen, investierte Toyota seit Jahren stark in die Entwicklung des Guardian-Systems, das mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) den Menschen unterstützen soll. Pratt, der das Forschungszentrum Toyota Research leitet, erläuterte die Funktionsweise des Systems am Beispiel eines Unfalls, in den ein Testwagen des Konzerns verwickelt war. Das mit diversen Sensoren ausgestattete Auto war von einem Menschen gesteuert auf einer US Autobahn unterwegs als ein anderes Fahrzeug es von hinten anfuhr und gegen die Leitplanke fahren ließ. Toyota habe dank dem Spezialfahrzeug aber Massen von Daten zu dem Unfall sammeln können. Als der Konzern versuchte, die Situation auf einem Testgelände nachzuspielen, beschleunigte das Guardian System rechtzeitig etwas, um der Kollision zu entgehen, sagte Pratt. Toyota stellte auf der CES auch sein neues Testauto für die Entwicklung von Fahrassistenz- und Roboterwagen vor. Der Wagen auf Basis eines Lexus-Modells ist mit zahlreichen Kameras und Sensoren ausgestattet. +++

+++ Der Automarkt in den USA bereitet vielen Herstellern Probleme, nicht aber Volkswagen: Trotz Abgasskandal steigert der Wolfsburger Konzern seine US-Verkäufe deutlich. Schlechter lief 2018 hingegen für Audi und Daimler. Nach dem Absatzeinbruch im Zuge des Abgasskandals hat Volkswagen die US Verkäufe seiner Kernmarke VW 2018 das zweite Jahr in Folge gesteigert. Dank gefragter SUV Modelle Tiguan und Atlas wurden dort insgesamt 354.064 Pkw mit dem VW Logo an die Kundschaft gebracht. Das entspricht einem Anstieg von 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil der SUVs am gesamten Verkauf wuchs von im Vorjahr knapp einem Viertel auf nun 47 % an. Der Tiguan löste zudem den Jetta als bisher absatzstärkstes US-Modell ab. Im Dezember gab es in den USA sogar ein Verkaufsplus von 5,8 % auf etwas mehr als 32.000 Fahrzeuge. VW schlug sich damit zum Jahresende deutlich besser als die größten US Hersteller General Motors (GM) und Ford. Marktführer GM, der seine Ergebnisse nur alle 3 Monate vorlegt, wurde im vierten Quartal 2,7 % weniger Neuwagen los als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Ford meldete für den Monat Dezember ein Minus von 8,8 %. Im Gesamtjahr 2018 verbuchten die US-Schwergewichte ebenfalls spürbare Rückgänge. Bei GM sanken die Verkäufe um 1,6 % auf knapp 3 Millionen Fahrzeuge und bei Ford um 3,5 % auf 2,5 Millionen Autos. Fiat Chrysler steigerte den Absatz im Dezember dank florierender Jeep Verkäufe um 14 %. Nissan legte um 7,6 % zu. Nach jahrelangem Absatzboom kühlt sich der US Markt angesichts höherer Zinsen und gestiegener Spritpreise schon seit Längerem ab. Analysten sehen auch im neuen Jahr keine Trendwende. GM und Ford machen darüber hinaus steigende Materialkosten zu schaffen, was unter anderem am US-Zollstreit mit China und der EU liegt. GM kündigte im November bereits an, die Produktion zu drosseln und massiv Arbeitsplätze in Nordamerika abzubauen. Auch Ford will die Kosten drastisch senken. Schlecht lief es auch für die VW Tochter Audi Chart zeigen: Der Absatz sei im vergangenen Jahr um 1,4 % auf etwas mehr als 223.000 Autos gefallen. Im Dezember sei der Absatz um 16 % auf 22.765 Autos gefallen. Über das Jahr gesehen ging vor allem der Verkauf von kleineren Modellen wie dem A3, Q3 und A4 zurück. Deutlich angezogen hat dagegen der Verkauf von größeren SUV Modellen wie dem Q5 und Q8. Die Volkswagen Tochter Porsche erhöhte ihre Verkäufe im Gesamtjahr 2018 um 3,2 % vor allem dank der Modelle Macan und Panamera. Im Dezember waren es 4,4 % mehr Autos gewesen als im Vorjahresmonat. Für Porsche war es nach eigenen Angaben das neunte Wachstumsjahr in Folge in dem Land. Auch BMW setzte im vergangenen Jahr in den USA erstmals seit 2015 wieder mehr Autos ab. Wegen des Erfolgs bei SUV Modellen stieg der Absatz bei der Stammmarke BMW um 1,7 % auf 311.014 Autos, wie der Konzern mitteilte. Zuvor hatte BMW in den USA 2 magere Jahre mit Rückgängen verzeichnet. Vor allem das neue Modell des X3 trieb die Verkäufe an. BMW baut das Modell nicht mehr nur in den USA, sondern auch in China und kann daher auch mehr davon in Amerika verkaufen. Die Zweitmarke Mini allerdings schwächelte 2018: 43.684 Fahrzeuge bedeuteten ein Minus von 7,3 %. Der Autobauer Daimler musste ebenfalls einen Absatzrückgang hinnehmen. Insgesamt seien die Verkäufe um 5,3 % auf 355.413 Fahrzeuge gesunken, teilte das Unternehmen mit. Dabei brach der Absatz des Kleinwagen Smart um mehr als die Hälfte ein. Die Marke Mercedes-Benz verzeichnete ein Minus von 6,3 % auf 315.959 Stück. Mercedes konnte im Jahr 2018 fast 5.000 Fahrzeuge mehr in den USA verkaufen als Konkurrent BMW. Damit holen sich die Schwaben den ersten Rang auf dem amerikanischen Luxusfahrzeug Markt. Auf dem dritten Rang findet sich die Toyota Luxus Tochter Lexus wieder. 298.310 verkaufte Fahrzeuge entsprechen einem Rückgang von 2,2 %. Audi holt sich den vierten Rang mit 223.323 verkauften Fahrzeugen. Dahinter finden wir Acura (158.934) und Cadillac (154.702). +++

+++ Die neuen Vorgaben aus Brüssel sind streng: Statt der erwarteten 35 % müssen die europäischen Autohersteller die Kohlendioxid-Emissionen ihrer Fahrzeugflotten bis zum Jahr 2030 um durchschnittlich 37,5 % reduzieren. Das geht nur mit einem noch stärkeren Wechsel zu Elektrofahrzeugen, allen voran beim Marktführer VOLKSWAGEN . Bislang hatte der VW Konzern damit kalkuliert, dass im Jahr 2030 in Europa etwa 1,2 Millionen rein batteriegetriebene Fahrzeuge verkauft werden müssen, hieß es dazu in Unternehmenskreisen. Damit der Volkswagen-Konzern die in dieser Woche von der EU vorgelegte Emissionsminderung von 37,5 % erreichen kann, müssen im Jahr 2030 nach Angaben aus Unternehmenskreisen noch etwa 600.000 Elektroautos zusätzlich verkauft werden. Der Anteil der batteriegetriebenen Fahrzeuge an allen in Europa abgesetzten Pkw würde dann bei VW bei mehr als 40 % liegen. Volkswagen verkauft in der EU pro Jahr zusammen mit allen anderen Konzernmarken etwa 4 Millionen Fahrzeuge. Der Durchschnittswert der Kohlendioxid-Emissionen in der VW Konzernflotte liegt aktuell bei etwa 120 Gramm pro gefahrenem Kilometer. Bis 2021 müssen alle Autohersteller im Durchschnitt 95 Gramm erreichen. Wer das nicht schafft, muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Milliardenstrafen sind möglich. Von diesen Werten des Jahres 2021 sollen dann nach den jüngsten EU-Plänen weitere 37,5 % abgezogen werden. Unter dem Strich würde das dann Werte unterhalb von 60 Gramm pro gefahrenem Kilometer bedeuten. Solche Durchschnittswerte sind mit klassischen Verbrennungsmotoren nicht mehr zu erreichen. Helfen können dabei nur Elektroautos. Konzernchef Herbert Diess gab sich zuletzt im einem Interview dennoch optimistisch, auch die neuen CO2 Grenzwerte einzuhalten. “Natürlich werden wir das Ziel, bis 2030 die CO2-Emissionen nochmals um 37,5 % zu reduzieren, erreichen können. Mit unserer E-Plattform und der starken Präsenz in China schaffen wir das”, sagte Diess. Volkswagen müsste nach einem Inkrafttreten der neuen EU-Regeln wahrscheinlich nicht nur 600.000 E-Fahrzeuge zusätzlich pro Jahr produzieren. Wie dazu ergänzend in Wolfsburg verlautete, bräuchte der Konzern wahrscheinlich mindestens 7 zusätzliche E-Modelle, die auf Basis des neuen Elektrobaukastens (Plattform) MEB produziert werden. Doch damit wären die Konsequenzen der neuen EU-Beschlüsse längst nicht abgeschlossen. Denn: Neue Modelle brauchen auch neue Werke. Der VW Konzern besitzt im Moment überhaupt nicht die Fabriken dafür, diese größere Zahl von Elektroautos produzieren zu können. “Dann muss mindestens ein weiteres Werk für E-Fahrzeuge hinzukommen”, sagte ein Insider in Wolfsburg. Die gesamte Produktionsinfrastruktur bei Volkswagen ist heute fast ausschließlich auf Autos mit Verbrennungsmotor ausgelegt. Damit der Konzern künftige EU Emissionsvorschriften erfüllen kann, hatte der VW Aufsichtsrat im November den Umbau mehrerer deutscher Fabriken beschlossen. Die Werke in Emden und Hannover sollen nach dem Jahr 2022 fast nur noch Elektrofahrzeuge produzieren. Schon vor einem Jahr hatte der Konzern den Umbau der VW Fabrik in Zwickau angekündigt. Auch die Produktionsstätte in Sachsen soll künftig nur noch E-Autos fertigen. Der Startschuss zur Herstellung des ersten Fahrzeugs auf MEB Basis fällt dort allerdings schon Ende nächsten Jahres. Mit diesem bereits beschlossenen Kapazitätsaufbau für Elektroautos wird Volkswagen die neuen Vorgaben aus Brüssel allerdings nicht erfüllen können; weitere Kapazitäten müssen in Europa geschaffen werden. Volkswagen prüft beispielsweise, ob vorhandene Motorenwerke künftig für die Montage von Fahrzeugen genutzt werden können. Wegen des Wechsels zum Elektromotor braucht der Konzern weniger Produktionsstätten für Benzin und Diesel aggregate. Diess hatte nach dem Bekanntwerden der neuen EU-Vorgaben angekündigt, dass Volkswagen neue Elektrokapazitäten schaffen müsse. “Unser beschlossenes Umbauprogramm, das für diesen Systemwechsel erforderlich ist, reicht noch nicht aus”, sagte er. Der Umbau des Produktportfolios, eventuell verbunden mit der Streichung von Verbrenner Modellen, könnte erforderlich werden. Volkswagen müsse zudem einen “Umbau der Werksstrukturen” vorbereiten und zusätzliche Batteriezellen und Batteriefabriken errichten. Diess warnte allerdings zugleich davor, dass die Umsetzung der Elektropläne heute nicht garantiert werden könne. “Völlig ungeklärt sind in diesem Zusammenhang die Erzeugung umweltfreundlichen Stroms sowie die notwendige Lade-Infrastruktur”, betonte der VW Chef. Volkswagen werde seine eigene Planung jetzt auf jeden Fall überarbeiten müssen. Konkrete Beschlüsse werden voraussichtlich erst im Herbst getroffen. Volkswagen beschließt seine Investitionsplanung traditionell immer im November. +++

+++ VOLVO hat auf dem deutschen Markt einen neuen Absatzrekord aufgestellt. Die Schweden setzen im Vorjahr mehr als 45.000 Fahrzeuge ab. Damit konnte der Premiumhersteller auf dem deutschen Markt seinen Absatz um 11 % steigern. Der Marktanteil liegt damit bei 1,3 %. Den bis dahin besten Absatz der Geschichte hatte Volvo 1998 erzielen können, damals wurden 42.267 Fahrzeuge abgesetzt. Seit 2014 konnte der schwedische Autobauer auf dem hartumkämpften Premiummarkt seine Verkaufszahlen um 60 % steigern. Besonderen Anteil an diesem Erfolg hatten die SUVs. Die XC Baureihe (XC40, XC60, XC90) trug zu 63 % an diesem Absatzrekord bei. Erfolgreichstes Modell dabei ist der der XC60: Für den Bestseller entschieden sich im Vorjahr 14.500 Kunden. Von dem zu Beginn 2018 eingeführten XC40 wurden 6.800 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. “Mit dem neuen Volvo XC40 sind wir in das stark wachsende Segment kompakter SUV höchst erfolgreich eingestiegen, die Nachfrage übertrifft selbst unsere kühnsten Erwartungen. In den ersten Monaten haben wir mehr Aufträge erhalten als wir Fahrzeuge produzieren konnten”, erläutert Deutschland-Chef Thomas Bauch. Weiteres Wachstum in 2019 verspricht sich Bauch davon, dass die Verfügbarkeit des XC40 verbessert und die Lieferzeiten verkürzt werden. “Das ist eine wichtige Maßnahme, um unseren Wachstumskurs fortzusetzen”. Schub bringen soll zudem die Markteinführung des Volvo V60 Cross Country gleich zu Jahresbeginn 2019 und der neuen Limousine S60 ab Sommer. Die Absatzahlen der Schweden soll auch das neue Abo-Modell ‘Care by Volvo’ beflügeln. Statt ein Auto zu kaufen, kann es für eine monatliche Flatrate genutzt werden. Damit sind alle Kosten (außer dem Tanken) abgedeckt. +++

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