Tagesschau

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+++ AUDI plant für 2022 einen Elektro Sportwagen mit der Technik des Porsche Mission E. Dieses Modell stellte Audi Entwicklungsvorstand Peter Mertens unter dem Arbeitstitel Audi E-Tron GT in Aussicht. Mertens erklärte: “Die Stärke des Konzerns ist, dass wir uns die Arbeit an den einzelnen Technologien aufteilen können. Das bezieht sich nicht nur auf Antriebe, sondern auch auf einzelne Komponenten. Bei der PPE (Premium Platform Electric) beispielsweise ist Porsche für die Hinterachse verantwortlich”. Und weiter: “Wir definieren uns stark über Sportlichkeit, Motorsport, aber auch über Fahrzeuge wie einen angedachten; nennen wir ihn mal E-Tron GT”. Das sei ein sehr eigenständiges 4-sitziges und leistungsstarkes Elektromobil mit einer atemberaubenden Formensprache, so Mertens. Dabei dürft schon jetzt klar sein, dass sich der Audi E-Tron GT an der aktuellen Designsprache der E-Mobile orientieren dürfte. Entsprechend zeigt der 4-türer mit einem coupéhaften Dach den inversen Singelframe Grill, schmale schon fast aggressive Leuchten und eine stark konturierte Motorhaube. Ausgestellte Radkästen, Sicken in den Türen und ein farblich abgesetztes Dach gehören sicher auch zum GT-Look. Und unter der Haube, wird sich der Audi E-Tron GT dann beim 2020 auf den Markt kommenden Porsche Mission E bedienen. Der 4-sitzer geht dann mit 600 PS und Allradantrieb an den Start und soll unter 100.000 Euro kosten. Seine Reichweite soll die 500 Kilometer Marke knacken, während die im Unterboden untergebrachte Lithium-Ionen-Batterie via 800 Volt Anschluss innerhalb von 15 Minuten für weitere 400 Kilometer geladen werden kann. Porsche will 30.000 Modelle vom Mission E absetzen. Da liegt es nahe, die entwickelte Technik auch auf die Konzernschwester Audi zu übertragen und gleichzeitig noch weitere Kundenkreise zu erschließen. Das haben beide erfolgreich unter anderem mit den Porsche Macan und dem Audi Q5 vorexerziert. Sicher, der Audi E-Tron GT dürfte in Sachen Leistung etwas unterhalb des Mission E rangieren, was sich dann auch im Preis niederschlagen wird. +++

+++ Kurz vor Jahresende hat BMW sein Absatzziel für Elektro und Hybrid autos in diesem Jahr erreicht. Die Münchner lieferten nach eigenen Angaben das 100.000 elektrifizierte Fahrzeug aus. BMW Chef Harald Krüger übergab den i3 persönlich an einen 80 Jahre alten Kunden aus Nordrhein-Westfalen. Der Vorstandsvorsitzende richtet den Oberklassehersteller auf das batteriebetriebene und autonome Fahren aus und setzt dabei ehrgeizige Verkaufsziele. Nach dem kräftigen Zuwachs in diesem Jahr (2016 verkaufte BMW weltweit 62.255 Elektro und Hybrid autos) soll der Absatz 2018 im mittleren 2-stelligen Prozentbereich steigen. Eine konkrete Prognose für das kommende Jahr steht noch aus. Bis 2025 will BMW 25 elektrifizierte Modelle anbieten, 12 davon rein batteriebetrieben. Durch größere Stückzahlen und mehr Gleichteile etwa bei Batteriemodulen sollen die Kosten sinken. Weil der Umstieg auf die Elektromobilität und das autonome Fahren viel Geld verschlingt, setzt BMW zur Finanzierung vor allem auf große Fahrzeuge wie den für 2018 angekündigten Riesen-SUV X7 oder den 8er. +++

+++ Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) klagt infolge des DIESEL Skandals gegen einen Volkswagen Händler und will damit generelle Klarheit über Garantiezusagen herbeiführen. Mit der Klage beim Landgericht Bremen soll für einen Autobesitzer die Rückzahlung des Kaufpreises für seinen Wagen durchgesetzt werden. Ziel sei eine grundsätzliche Klärung, sagte VZBV Chef Klaus Müller. Dabei gehe es um die Frage, ob Verbrauchern eine Nachrüstung zuzumuten sei, “wenn damit Folgeschäden verbunden sein könnten und der Händler nicht bereit ist, für diese einzustehen”. Hintergrund ist, dass Volkswagen als Konsequenz aus dem Skandal um Abgas Manipulationen bei 2,5 Millionen Autos in Deutschland eine neue Software aufspielen muss. Im konkreten Fall trat der Fahrzeugbesitzer vom Kaufvertrag zurück, nachdem sein Autohaus ihm laut VZBV nicht garantieren konnte, dass an seinem Wagen keine Folgeschäden durch die von Volkswagen angebotene Nachrüstung entstehen. Auch ein Ersatzfahrzeug sei nicht angeboten worden. Die Klage solle zu Klarheit führen, ab wann Kunden von Kaufverträgen zurücktreten könnten und wo Grenzen einer zumutbaren Nachbesserung lägen, erläuterte der VZBV. Ansprüche auf Vertrags Rückabwicklung könnten nur beim Händler als Verkäufer geltend gemacht werden und nicht direkt beim Hersteller Volkswagen. Die Klage solle aber auch den ‘Wert’ allgemeiner Zusicherungen des Konzerns überprüfen, wonach die Umrüstung nicht zu Beeinträchtigungen des Motors führe. Für die Klage hat der Autobesitzer seinen Zahlungsanspruch an den VZBV abgetreten, bekommt aber bei Erfolg das Geld. +++

+++ Bei der Technik für das Laden von ELEKTRO autos gibt es nach Angaben eines Experten erhebliche Sicherheitsprobleme, die massiven Missbrauch ermöglichen. Die Ladekarten für die Stromtankstellen könnten mit einfachen Mitteln manipuliert werden, sagte Mathias Dalheimer vom Fraunhofer Institut für Techno und Wirtschafts Mathematik (ITWM) in Kaiserslautern. Dalheimer stellt seine Erkenntnisse in der nächsten Woche auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Leipzig vor. Die Betreiber der Stromtankstellen geben ihren Kunden Karten mit einem Speicherchip, dessen Daten nach dem NFC Standard (Near Field Communication) über Funk ausgelesen werden. Diese Technik wird oft auch für Einlasskontrollen in Gebäuden verwendet. Dalheimer untersuchte diese Karten und stellte fest, dass darauf keine persönlichen Daten gespeichert sind; weder eine Signatur noch eine digitale Unterschrift, die einem Kunden eindeutig zugeordnet werden könnten. Lediglich eine Seriennummer ist auf der Karte gespeichert. “Ich brauche nur diese Nummer, um auf fremde Kosten Strom zu laden”, sagte Dalheimer. “Es genügt, einer öffentlichen Ladesäule eine existierende Kartennummer zu geben, und schon startet der Ladevorgang”. Karten könnten auf einfache Weise geklont werden, so dass die darauf gespeicherte Nummer von mehreren Personen für das Stromladen benutzt werden könne. NFC Karten könnten zu geringen Kosten im Internet bestellt werden. Zudem sei es ziemlich einfach, mit einem Elektroauto Simulator eine fremde Kartennummer zu erraten. “Das ist so, als könnte ich mit der Fotokopie einer EC-Karte im Supermarkt einkaufen”, sagte Dalheimer. Er habe deswegen auch Kontakt mit dem führenden Ladeverbundbetreiber New Motion aufgenommen. Das Berliner Unternehmen bestätigte, dass es möglich sei, Ladekarten zu kopieren. “Bei New Motion ist uns bisher allerdings kein einziger Fall von Kartenbetrug bekannt”. Ein Betrug könne zudem “sehr einfach aufgedeckt” werden und lohne sich für Betrüger wegen der niedrigen Ladekosten kaum. Während des Ladevorgangs sende die Ladestation stetig Informationen an New Motion. “So können wir genau nachvollziehen, mit welcher Ladekarte an welcher Station gerade ein Fahrzeug aufgeladen wird”. Für die Technik der Ladestationen wird ein einheitliches Software Protokoll verwendet, das Open Charge Point Protocol (OCCP). Auch da gebe es erhebliche Sicherheitsmängel, die Dalheimer auf dem Kongress des CCC darstellen will. Zu dem 34. Chaos Communication Congress (34c3) werden zwischen Weihnachten und Silvester rund 15.000 Teilnehmer in Leipzig erwartet. Das diesjährige Motto ruft zum Handeln auf: “Tu wat”. +++

+++ Erstmals seit 12 Jahren hat der russische Autobauer Avtovaz wieder Modelle seiner Traditionsmarke LADA in den sozialistischen Karibikstaat Kuba geliefert. Es seien 320 Wagen vom Typ Vesta dorthin gebracht worden, sagte Michail Rjabow, Manager eines Werkes in Ischewsk. Zuvor hatte der Konzern mit Sitz in der Wolgastadt Togliatti die ‘Rückkehr nach Kuba’ mit einer Lieferung von rund 350 Fahrzeugen angekündigt. Diese sollen demnach unter anderem bei Tourismus und Taxi Unternehmen zum Einsatz kommen. “Kuba gehört zu unseren bevorzugten Exportmärkten”, sagte Avtovaz Chef Nicolas Maure. Die Karibikinsel ist bei Touristen für ihre vor allem amerikanischen Oldtimer im Straßenverkehr bekannt. Wegen der allmählichen Öffnung des Marktes durch die sozialistische Führung rechnen Beobachter aber damit, dass die alten Fahrzeuge nach und nach von den Straßen verschwinden werden. Avtovaz Chef Maure sagte, Lada habe in Kuba eine große Tradition. Bis heute würden alte Modelle dort genutzt. Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur hatte Maure Anfang 2017 gesagt, er wolle Lada wieder zu einer Exportmarke machen. Hauptziel seien Ex-Sowjetrepubliken etwa in Zentralasien. “Später wollen wir nach Nahost, Afrika und Lateinamerika expandieren”, sagte er. Lada mit dem Segelboot als Logo ist Marktführer in Russland. Zu Sowjetzeiten wurden die Autos im Westen durch den Schiguli mit seiner markant-eckigen Form bekannt geworden. +++

+++ Die erste Generation des LAND ROVER Evoque war mutig wie kein anderer Range Rover zuvor. Erlkönigjäger haben jetzt die zweite Geneation in Großbritannien erwischt. Die Fotos zeigen: Am bestehenden Design wird sich nur wenig ändern, den Coupé Style behält das Auto bei. Auch die Abmessungen bleiben annähernd gleich. Die Plattform stammt nicht mehr von Ford, sondern wurde von Land Rover selbst entwickelt. Das soll unter anderem dazu beitragen den Fahrkomfort zu verbessern. Bei den Motoren wird vor allem am Verbrauch und den CO2 Emissionen gedreht. Land Rovers neue 4 zylinder Turbomotoren sollen dabei helfen. Autointernationaal.nl rechnet mit Dieseln zwischen 150 und 240 PS sowie Benzinern mit 240 bis 300 PS. Wahrscheinlich wird ein Evoque mit Mildhybrid-Antrieb nachgereicht. Dabei kombiniert Land Rover einen 1,5 Liter Motor mit einem kleinen Elektromotor und 48 Volt Bordnetz. Wahrscheinlich wird das SUV auf dem Autosalon Paris vorgestellt und geht Anfang 2019 an den Start. +++

+++ Aus Sorge vor zu hoher Arbeitsbelastung fordert PORSCHE Betriebsratschef Uwe Hück die Löschung dienstlicher E-Mails während der Freizeit. Mailkonten von Mitarbeitern sollten im Zeitraum zwischen 19 Uhr und 6 Uhr sowie am Wochenende und im Urlaub gesperrt werden, sagte Hück. “Abends noch Mails vom Chef lesen und beantworten, ist unbezahlte Arbeitszeit, die den Stress erhöht; das geht gar nicht”. Mails, die in dieser Zeit eintreffen, sollten automatisch an den Absender zurückgeschickt werden und nicht mehr in der Mailbox des Mitarbeiters vorhanden sein, also automatisch gelöscht werden. Hück peilt eine entsprechende Betriebsvereinbarung an, die eine solche Mailsperre vorsieht. Das Vorhaben wäre eine Verschärfung von Regeln des Porsche Mutterkonzerns Volkswagen. Bei dem Wolfsburger Autohersteller können Tarifbeschäftigte unter der Woche zwischen 18 Uhr und 6 Uhr sowie an Wochenenden keine Dienstmails mehr bekommen oder versenden. Gelöscht werden diese aber nicht: am Morgen ist die elektronische Post dann zu lesen. Das sei “vergleichbar mit einem Funkloch”, sagt ein Volkswagen Betriebsratssprecher. So eine Regel geht Hück nicht weit genug. “Was nützt Dir eine Mailsperre, wenn Du ins Büro kommst und erstmal Unmengen an Mails abarbeiten musst”. Wichtige Mails müsste der Absender halt tagsüber nochmal schicken, so der Betriebsrat. Allerdings soll es Ausnahmeregeln geben, etwa für die Spätschicht oder für Kollegen, zu deren Jobs die Kommunikation mit China oder den Vereinigten Staaten gehört, also Märkten in anderen Zeitzonen. Ein in Ansätzen ähnliches System gibt es beim Autohersteller Daimler. Dort können Mitarbeiter ihr Mailkonto so einstellen, dass die elektronische Post im Urlaub automatisch gelöscht und der Absender informiert wird. Das beruht aber auf Freiwilligkeit; eine Pflichtvorgabe gibt es nicht. Das Lösch Angebot werde durchaus genutzt, so ein Daimler Sprecher. Eine Statistik über die Nutzung gebe es aber nicht. Das sei eine individuelle Entscheidung des einzelnen Mitarbeiters, die “gefördert und respektiert” werde. Bei BMW wiederum gibt es ein “Recht auf Nichterreichbarkeit nach Feierabend, im Urlaub und am Wochenende”. Zwischendurch blockiert werden die Mailserver bei den Münchnern aber nicht. Verschärfte Schutzbedingungen für die Belegschaft sind nach Darstellung von Porsche Betriebsratschef Hück auch betriebswirtschaftlich sinnvoll. “Der Fachkräftemangel wird sich verschärfen, die Suche nach Mitarbeitern wird immer schwieriger, also muss man doch die Belegschaft hegen und pflegen, damit sie möglichst lange im Unternehmen bleibt”. Würde man hingegen nichts tun gegen die hohe Arbeitsbelastung, würde sich die Personalnot in der Wirtschaft verschärfen. “Ohne bessere Schutzbedingungen würde eine Welle an Burnouts kommen”, warnte Hück. Die E-Mail-Regeln sollen nur für die tariflich bezahlten Beschäftigten gelten, außertarifliche Mitarbeiter (etwa Führungskräfte) wären außen vor. “Wer als Manager einen hohen Bonus bekommt, der kann auch abends noch eine Mail beantworten”. +++

+++ Der größte japanische Autokonzern liebt die blumige Sprache. Und auch eine milliardenschwere Elektrooffensive versteckt TOYOTA eher am Rande der Pressemitteilung, die der Konzern verbreiten ließ. Man habe schon immer daran gearbeitet, nicht nur bessere Autos, sondern auch eine immer bessere Gesellschaft zu schaffen, und eine Mobilität anzubieten “die dem Kunden ein Lächeln schenkt”. Dabei steckt hinter der Strategie der Japaner ein knallhartes Geschäft. Der jahrelange Weltmarktführer hat Nachholbedarf bei Zukunftstechnologien. Mit dem Hybrid hat Toyota zwar schon viele halbelektrische Modelle in der Flotte, doch andere elektrifizierte Antriebe der Japaner (wie der Plug-in Hybrid oder die Brennstoffzelle) sind bestenfalls ein Angebot für die Nische. Reine Elektroautos hat Toyota bislang gar nicht im Angebot. Das soll sich jetzt ändern. 10 neue reine Elektromodelle sind in den kommenden Jahren geplant. Schon 2030 will der Konzern weltweit 5,5 Millionen elektrifizierte Autos verkaufen, davon sollen 1 Million rein elektrisch oder mit einer Brennstoffzelle unterwegs sein. Die elektrifizierten Antriebe würden damit ungefähr die Hälfte der Toyota Verkäufe ausmachen. In jeder Modellreihe soll bis 2025 (wie bei Volvo und der französischen PSA) mindestens ein (teil)elektrischer Antrieb angeboten werden. Das ist eine Ansage an die weltweite Konkurrenz. Volkswagen plant für 2025 nach eigenen Angaben mit 2 bis 3 Millionen Elektroautos pro Jahr. “Als Volumenhersteller müssen wir unser Angebot an Elektroautos ausbauen”, erklärte Toyota Vize Shigeki Terashi in Tokio. Starten wollen die Japaner ihre E-Offensive in China, danach will man in weitere Märkte wie Japan, Indien, aber auch die USA und Europa expandieren. Damit vollzieht Toyota endgültig eine strategische Wende. Erst 2014 zog der Konzern einer rein elektrischen Variante des RAV4 und dem eQ den Stecker. Denn die Führung war wegen der hohen Kosten und der geringen Reichweite von Akkus skeptisch, ob reine Stromer für mehr als den Nahverkehr taugten. Für den Massenmarkt setzten die Planer vor allem auf Hybridantriebe, bei denen Toyota als Pionier der Weltmarktführer ist. Seit dem Start des ersten Toyota Prius vor 20 Jahren verkaufte Toyota 11 Millionen Hybridautos. Doch Vorstöße der Rivalen und Fortschritte in der Batterietechnik veranlassten Toyota Chef Akio Toyoda, nun auch elektrisch durchzustarten. Voriges Jahr gründete er bereits eine kleine Planungsabteilung, die er mit einigen anderen Topmanagern anführte. Insgesamt hat der Konzern für seine Entwicklungsabteilung 13 Milliarden Dollar eingeplant, mit denen die elektrische Forschung vorangetrieben werden soll. Neben neuen Modellen arbeite man darum auch an einer neuen Generation von Feststoffbatterien, die schon Anfang des nächsten Jahrzehnts in den Serienfahrzeugen zum Einsatz kommen sollen. Vor wenigen Tagen hatte Toyota bereits eine Partnerschaft mit dem großen japanischen Batteriekonzern Panasonic verkündet, der auch Elektropionier Tesla mit Batteriezellen beliefert. “Aber selbst wenn wir es schaffen, eine fortschrittliche Feststoffbatterie zu bauen, könnten wir sie niemals alleine produzieren”, gestand Toyota Vize Terashi ein. Im September hatte Toyota eine Allianz mit Mazda und Toyota’s Zulieferer Denso beschlossen, die gemeinsam eine Architektur für Elektroautos entwickeln wird. Bei Wasserstoffautos kooperiert Toyota mit BMW. Die Internationale Energieagentur sagt voraus, dass der Anteil von halb elektrischen Plug-in Hybriden und batteriebetriebenen Elektroautos im Jahr 2030 auf einen Marktanteil von 26 Prozent steigen wird. Bislang machen die Antriebe weltweit nur etwa 1 Prozent der Verkäufe aus. +++

+++ Deutsche Autohersteller wollen die UMTAUSCH prämie für alte Diesel fahrzeuge verlängern. Daimler und BMW zahlen den Bonus für Altfahrzeuge nun bis Ende Juni 2018. Ursprünglich sollte die beim Diesel-Gipfel im August zugesagte Maßnahme nur bis Ende dieses Jahres dauern. “Wir werden unseren Beitrag für eine saubere Luft in den Städten leisten und haben uns daher entschieden, die Aktion bis zum 30. Juni 2018 fortzuführen”, sagte eine BMW Sprecherin. Auch der Daimler Konzern hat eine Fristverlängerung beschlossen. “Wer bis Mitte nächsten Jahres ein Auto bestellt, profitiert noch von der Umtauschprämie”, sagte eine Sprecherin. Auch Volkswagen Konzernchef Matthias Müller hatte sich schon für eine Fortführung der Umtauschprämie für Altfahrzeuge ausgesprochen. Hintergrund der angekündigten Verlängerung dürften auch drohende Fahrverbote in zahlreichen Kommunen sein. +++

+++ Die VOLKSWAGEN Gruppe hat im November überdurchschnittlich zugelegt und insgesamt 995.900 Fahrzeuge verkauft. Das seien 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der Autobauer mit. Dabei profitierte das Unternehmen unter anderem von höheren Absätzen der Marke Volkswagen, Skoda und Seat. Ein zweistelliges prozentuales Wachstum verzeichneten die Nutzfahrzeug Marken MAN und Scania. In den ersten 11 Monaten stieg der Fahrzeug Absatz der Gruppe um knapp 4 Prozent auf gut 9,74 Millionen. +++

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