Tagesschau

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+++ AUDI will ihr Management straffen. “Wir haben heute zu viele Führungskräfte an Bord”, sagte chef Bram Schot. “Eine Ebene, also rund 10 % der Leitung, werden wir rausnehmen können”, kündigte der Manager an, ohne eine konkrete Stellenzahl zu nennen. “Klar ist: Unser Kostenniveau ist zu hoch”. Mit dem Umbau soll Audi einen Kulturwandel vollziehen. “Wir müssen jünger, dynamischer und weiblicher werden”. Der Abbau von Führungspositionen soll ein Baustein des Sanierungsplans werden, mit dem Schot Audi aus der Krise führen will. Bis 2022 will der Autobauer insgesamt €15 Milliarden an Kosten einsparen. Neben einem Stellenabbau soll auch die Modellpalette durchforstet werden. Zudem erwägt Audi den Wegfall von Nachtschichten im Stammwerk Ingolstadt. Wachsen will Audi durch eine schnellere Einführung von Elektroautos und ein verstärktes Engagement in China. “Wir müssen uns noch mehr um China kümmern, das ist mit Abstand unser wichtigster Markt”, sagte Schot. Das Thema sei auf Vorstandsebene klar im Fokus. Unternehmenskreisen zufolge soll Audi schon bald ein eigenes China Vorstandsressort bekommen. +++

+++ BMW will im Werk Dingolfing in Niederbayern bis zu 2.000 Arbeitsplätze in der E-Mobilität schaffen. Das Werk in Dingolfing baut Batterien und Elektromotoren für Hybrid- und E-Autos auch für die anderen BMW Werke. Werksleiterin Ilka Horstmeier kündigte an, die Zahl der Mitarbeiter in diesem Segment durch Umqualifizierung und Neueinstellungen von 600 auf bis zu 2.000 zu erhöhen. Wann der Stellenabbau in künftig überflüssigen anderen Segmenten beginnt, ist noch nicht absehbar. Dingolfing ist das größte BMW Werk in Europa. Die insgesamt 18.000 Mitarbeiter haben im vergangenen Jahr 330.000 Autos gebaut. Mit dem Anlauf des neuen BMW 7er ab März und weiterer 8er-Varianten tragen Dingolfing “maßgeblich zur Modelloffensive von BMW im Luxussegment und zur Profitabilität des Konzerns bei”, sagte Horstmeier. Ab 2021 soll der neue vollelektrische und hochautomatisierte iNext in Dingolfing vom Band laufen. BMW hat heute 10 Plug-in-Hybride sowie den vollelektrischen i3 auf dem Markt, bis 2025 sind 25 elektrifizierte Modelle geplant. Horstmeier ist die erste Frau an der Spitze eines BMW-Werks. Sie trat im November die Nachfolge von Andreas Wendt an, der zum Einkaufsvorstand des Konzerns in München berufen wurde. +++

+++ Der Verkauf gebrauchter DIESEL fahrzeuge in Deutschland ist deutlich rückläufig. Wie die Deutsche Automobil-Treuhand aufgrund der Auswertung verschiedener Datenbanken berichtet, haben im Januar rund 11 % weniger Besitzumschreibungen gebrauchter Dieselfahrzeuge stattgefunden als im Vorjahresmonat. Dabei ist die Nachfrage nach älteren Dieselfahrzeugen, die besonders von aktuellen oder möglichen künftigen Fahrverboten betroffen sind, noch deutlich stärker zurückgegangen. So ging die Zahl der verkauften Diesel-Fahrzeuge nach den Euro-Normen 1 bis 4 um durchschnittlich 13 % zurück. Der Rückgang beim Verkauf gebrauchter Euro-5 Diesel lag sogar bei 26 %. Lediglich die relativ neuen Euro-6 Diesel, die bislang von Fahrverboten ausgenommen sind, konnten zulegen, und zwar um 7 %. Gebrauchte Diesel stünden zudem weiter lange auf dem Hof der Händler; im Schnitt kämen sie auf 102 Tage; gebrauchte Benziner dagegen auf 92 Tage. Der Diesel Neuwagenmarkt dagegen habe sich etwas erholt, berichtet die Automobil-Treuhand. Die Lieferschwierigkeiten im Zusammenhang mit dem neuen Abgas-Messverfahren WLTP scheinen überwunden: Im Januar seien 91.623 neue Diesel Personenwagen in Deutschland zugelassen worden, dass seien 2,1 % mehr als im Vorjahresmonat. Die Dienstwagen-Flotten der Unternehmen mit einem nach wie vor hohen Anteil an Diesel-Fahrzeugen hätten an diesen Zahlen einen erheblichen Anteil. Zu den Preisen von Gebrauchtwagen behauptet die DAT, zuletzt habe sich die Situation zumindest nicht mehr weiter verschlechtert. 3 Jahre alte Benziner verharrten bei einem Wert von 57 % des ehemaligen Listenneupreises; 3 Jahre alte Diesel bei 52,1 %. Eine deutlichen Diesel Abschlag gibt es da allerdings also nach wie vor. Zum Verkauf von Elektro-Autos heißt es, dort habe es eine leichte Verschiebung der Motive gegeben, warum Leute diese Autos oft nicht kauften. Zwar seien nach wie vor die zu geringe Reichweite und die hohen Anschaffungskosten die am häufigsten genannten Gründe gegen den Kauf eines Elektro-Autos. Auf Platz 3 stehe aber jetzt das Argument, das Laden dauere zu lange, und nicht mehr das Argument, es gebe zu wenig Ladestationen. +++

+++ Weil das Angebot an ELEKTRO Autos bis Ende 2020 deutlich schneller wächst als der Aufbau der Ladeinfrastruktur entlang Europas Fernstraßen, steuert man geradewegs auf eine Versorgungslücke zu. Darauf weisen die Analysten von IHS Markit in einem aktuellen Report hin. Ionity wurde Ende 2017 als Joint Venture der BMW Group, Daimler, Ford und des Volkswagen Konzerns mit Audi und Porsche aus der Taufe gehoben. Das Ziel: entlang europäischer Hauptverkehrsachsen ein Netzwerk an Schnell-Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit einer besonders hohen Leistung von bis zu 350 Kilowatt aufzubauen und zu betreiben. Das Vorhaben gilt als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte, um Elektroautos zum Durchbruch zur Massenmobilität zu verhelfen. Nun heben aber IHS Markit mahnend den Finger: das Ausbautempo des europäischen Ladenetzwerks drohe nicht Schritt halten zu können mit der Anzahl rein elektrischer Fahrzeuge, die bis Ende 2020 an den Markt kommen sollen. Bei diesen Fahrzeugen handle es sich in der Mehrzahl um batterieelektrische Autos mit einer Reichweite von 400 bis 600 Kilometern. Damit diese in der Alltagstauglichkeit auf ein Niveau vergleichbar Verbrennern kommen, brauche es das Ionity Netz bestehend aus Schnellladern mit einer besonders hohen Leistung von bis zu 350 Kilowatt. Indes: in der Praxis komme der Aufbau des Netzes nur schleppend voran. Laut aktuellen Zahlen sind von den projektierten 400 Ladestationen 28 in Betrieb, 44 befinden sich im Bau. IHS Markit-Analyste Ian Fletcher hegt angesichts des Entwicklungstempos erheblich Zweifel, ob das Ziel haltbar ist, bis Ende 2020 mindestens 400 Stationen in Betrieb zu haben. Genährt werden die Zweifel durch Aussagen von Ionity Chef Michael Hajesch. Er sagte dass man bei den vorbereitenden Maßnahmen zum Bau der Stationen zwar im Plan sei. Der Ionity Chef spricht aber auch von erheblichen bürokratischen Hürden. So gestalte es sich sehr komplex, in 23 Ländern mit 23 unterschiedlichen Vorschriften Genehmigungen für Bau und Betrieb der Anlagen zu erreichen. +++

+++ Zwei Menschenrechtsorganisationen haben den Umgang der japanischen Justiz mit dem vor 3 Monaten festgenommenen Automanager Carlos GHOSN kritisiert. Die Inhaftierung des ehemaligen Renault-Chefs offenbare “ernsthafte Schwächen” des Justizsystems, teilten die Internationale Liga für Menschenrechte (FIDH) und das japanische Zentrum für die Rechte von Gefangenen (CPR) mit. Ghosn hatte die Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi gebildet. Am 19. November 2018 war er in Japan festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, er habe jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen. Der Automanager bestreitet die Vorwürfe und sieht sich als Opfer einer Verschwörung bei Nissan. Die Anträge seiner Anwälte auf Haftentlassung gegen Kaution blieben allerdings ohne Erfolg: Die Justiz sieht bei Ghosn Fluchtgefahr sowie die Möglichkeit, dass er Beweise vernichten könnte. Die Untersuchungshaft ist bis zum 10. März angeordnet. Danach soll der Prozess beginnen. Zuletzt hatte Ghosn sein Anwaltsteam ausgetauscht, das defensiv auftrat und sich der Kritik an den Haftbedingungen nicht anschloss. Sein neuer Anwalt Junichiro Hironaka sagte in seinem ersten Pressestatement, die Vorwürfe gegen Ghosn hätten intern geklärt werden sollen. Die Behandlung Ghosns würde außerdem “nicht internationalen Standards entsprechen”. Die Menschenrechtsorganisationen kritisierten nun insbesondere, dass Ghosn das Recht auf einen Anwalt bei Befragungen durch die Ermittler verwehrt worden sei. Außerdem bemängelten sie die Dauer der Inhaftierung vor Prozessbeginn und auch die Haftbedingungen. “Diese Schwächen kennzeichnen das japanische Justizsystem bereits seit zu langer Zeit”, sagte CPR-Generalsekretärin Maiko Tagusari. Nötig seien nun “konkrete Schritte”, um diese Fehler zu beheben. So müsse Japan etwa dringend überfällige Berichte an die Menschenrechtsinstitutionen der Vereinten Nationen übermitteln. Ghosn selbst hatte die japanische Justiz Ende Januar in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP scharf attackiert: Die Behandlung, die er erfahren habe, wäre in jeder anderen Demokratie “nicht normal”, sagte er. Auch die Ehefrau des Managers, Carole Ghosn, hatte die Haftbedingungen kritisiert: Ihr Mann habe 7 Kilo abgenommen und sitze in einer unbeheizten Zelle, schrieb sie in einem Brief an den Chef der örtlichen Organisation der Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch. Außerdem brenne in seiner Zelle auch nachts das Licht, und er würde ohne Anwalt stundenlang verhört. Ein Sprecher des japanischen Außenministeriums hatte daraufhin mitgeteilt, Ghosn werde angemessen behandelt und die “grundlegenden Menschenrechte” würden gewahrt. Ghosn durchlaufe eine “strikt juristische Untersuchung gemäß den entsprechenden japanischen Gesetzen”. +++

+++ HYUNDAI spendiert auch seinen SUV Modellen einen sportlichen Anstrich. Auf dem Genfer Autosalon wird der Tucson als N-Line Version debütieren. ‘N’ steht beim koreanischen Autobauer für Sportmodelle. Bislang darf dieses Label aber nur der Hyundai i30N tragen. Davon abgeleitet sollen N-Line Ausstattungen auch zivileren Modellen einen sportlicheren Anstrich verleihen. BMW verfährt genauso mit echten M Modellen und M Sport getauften Ausstattungspaketen. Auf dem Genfer Autosalon wird das N-Line Paket für den beliebten Tucson vorgestellt. Zu dessen Inhalten dürften neue Leichtmetallfelgen, Aerodynamikanbauteile für die Karosserie sowie sportlicher gezeichnete Innenraumkomponenten gehören. +++

+++ Volkswagen wird seine ID MODELLFAMILIE durchnummerieren. Das erste Elektromodell, bisher unter dem Arbeitstiel ‘ID Neo’ bekannt, ‘ID.3’ heißen. Dies habe ein Marketingexperte bestätigt. Zudem liegen Patentamtsanmeldungen des ID.3 vor. Darüber hinaus haben sich die Wolfsburger auch weitere Modellnamen schützen lassen. So wurden die Wortmarken ID.1, ID.2, ID.4, ID.5, ID.6, ID.7, ID.8 und ID.9. Mitte 2018 in der Nizza-Klasse 12 für Fahrzeuge angemeldet. Des Weiteren hat Volkswagen sich noch ID.2 X, ID.3 X, ID.4 X, ID.5 X und ID.6 X schützen lassen. Diese Modelle dürfen die entsprechenden SUV-Ableger sein. Volkswagen bringt 2020 mit dem ID.3 das erste rein elektrisch angetriebene Modell in Golf-Größe auf den Markt. Es basiert auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) und soll in der Basisausführung mit einem 125 kW starken Antrieb und 48 kWh-Akku an den Start rollen. Der ID.3 wird in Zwickau produziert, für das erste volle Produktionsjahr plant Volkswagen 100.000 Exemplare, bis 2025 will der Konzern eine Million ID.3 absetzen. Es folgt Ende 2020 ein Crossover, der als Studie ID. Crozz (Tiguan-Größe) genannt wurde. Danach, 2022 schließt sich der I.D. Buzz (VW Bus) an, 2023 folgen ein T-Cross als ID.-Ableger und der ID. Aero (Passat-Größe). 2024 steht ID. Lounge (Atlas-Größe) auf dem Programm. Die neuen ID Modelle erhalten zudem ein verändertes Logo. Dieses soll zweidimensional ausfallen und hinterleuchtet sein. “Licht ist das neue Chrom”, sagt ein beteiligter Designer. Fraglich ist jedoch, ob dieses beleuchtete Logo nur auf ausgewählten Märkten erscheint, da eine Zulassung in Europa schwierig sein dürfte. +++

+++ Als erster chinesische Elektroautobauer hat KANDI TECHNOLOGIES jetzt von der US-Aufsichtsbehörde NHTSA die Erlaubnis zum Verkauf von 2 Modellen in den USA erhalten. Die Fahrzeuge werden aus China importiert. Ausgerechnet Kandi Technologies hat jetzt geschafft, woran schon eine Reihe chinesischer Hersteller gescheitert sind und worum sich aktuell etliche Autobauer aus dem Reich der Mitte bemühen. Dabei handelt es sich um den Elektro-SUV EX3 und den K22, einen für den Stadtverkehr konzipierten Elektro-Kleinwagen. Kandi hatte seine US Pläne Anfang August 2018 publik gemacht und bei der Gelegenheit auch gleich die beiden Fahrzeuge vorgestellt, mit denen man in den Staaten reüssieren möchte. Nun ist es soweit: Die NHTSA erteilt grünes Licht für den Verkauf der Autos, die in China gebaut und von dort in die USA exportiert werden. Beim EX3 und dem K22 handle es sich um speziell für den US Markt konzipierte Fahrzeuge. In deren Entwicklung seien Erkenntnisse aus intensiven Verbraucherbefragungen eingeflossen. Der kleine Stadt-Stromer K22 soll für $19.000 angeboten werden, der EX3 für knapp unter $30.000. Für das laufende Jahr hat sich der chinesische OEM ein Absatzziel von 2.000 bis 5.000 Einheiten gesteckt. Nicht lange aufgehalten haben sich die Chinesen mit dem Aufbau eines Vertriebsnetzes: Man hat im vergangenen Jahr kurzerhand einen großen Händler von Freizeitmobilen in Texas gekauft. Die Genehmigung für den Markteintritt in USA bildet den vorläufigen Höhepunkt einer bemerkenswerten Entwicklung. So hat Kandi Technologies erst im Jahr 2013 mit dem Bau von Elektroautos begonnen. Freilich steht man unternehmerisch nicht ganz auf eigenen Beinen: Wichtiger Partner des Hersteller ist die Zhejiang Geely Holding, unter anderem größter Aktionär von Daimler und Besitzer von Volvo Cars. Getrübt werden könnte die Freude auf chinesischer Seite allerdings durch den schwelenden Handelskonflikt zwischen China und USA. Kommt es hier zu gegenseitigen Strafzöllen, könnten die Kandi-Modelle schnell zum schwer verkäuflichen Gut werden. Die Investoren ficht das augenblicklich nicht an. Nach Bekanntwerden der Nachricht schoss die an der Nasdaq notierte Kandi-Aktie um 60 % in die Höhe. +++

+++ LAMBORGHINI wird sein heiß ersehntes Hybrid-Hypercar auf der Frankfurter IAA im September vorstellen. Das Modell firmiert unter dem Codenamen LB48H, erwarten Sie jedoch einen etwas aufregenderen Namen, wenn die Italiener die Hüllen vom Auto ziehen. Der LB48H soll sich optisch am atemberaubenden Terzo Millenio Concept orientieren. Ein Elektromotor wird die Vorderräder antreiben, für die Motivation der Hinterachse sorgt Lambos ewiger 6,5 Liter V12. Gerüchten zufolge soll das Duo für eine Systemleistung von 838 PS gut sein. Lamborghini wird lediglich 63 Exemplare des LB48H bauen. Es ist eine Reminiszenz an das Gründungsjahr des Unternehmens 1963. Sollten Sie Blut geleckt haben, müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass der Autobauer bereits Käufer für alle Autos gefunden hat. Trotz eines angeblichen Preises von 2,2 Millionen Euro das Stück. Trösten könnte Interessenten womöglich, dass man den Hybrid Antriebsstrang im Nachfolger des Aventador wiedersehen wird. Allerdings könnte es mit dem kolportierten Marktstart im Jahr 2020 knapp werden. “Vielleicht wird es ein bisschen später. Weil der aktuelle Erfolg des Aventador so groß ist, dass wir nichts ändern müssen. Der SVJ zum Beispiel war schon vor seinem Start ausverkauft und das hat nur 3 bis 4 Wochen gedauert”, sagt Lamborghinis kaufmännischer Leiter Federico Foschini. Aber der Aventador Hybrid wird kommen. Laut Foschini wird er Performance klar vor elektrische Reichweite stellen. “Es wird kein Auto sein, dass 70 bis 100 Kilometer rein elektrisch fährt. Wir wollen ein paar elektrische Kilometer machen, vielleicht um in die Innenstadt zu fahren. Es ist immer ein Kompromiss zwischen Power und Reichweite. Im Moment sind wir bei 30 bis 50 Kilometer”. Ein großer Nachteil an der Hybridisierung ist das Extra Gewicht. Gut 200 Kilo würde er wohl addieren zum nicht eben als leicht bekannten Gesamtpaket Aventador. Lamborghini wird versuchen die Zunahme mit dem Einsatz von möglichst viel Carbon in Grenzen zu halten. Schwerer als das aktuelle Modell dürfte der künftige Aventador trotzdem werden. Foschini sagte außerdem, dass Lamborghini auf der IAA ein weiteres neues Modell zeigen werde. Es sei “eine Überraschung”. Gut möglich, dass es sich dabei um die Plug-in Hybrid Version des SUVs Urus handelt. +++

+++ Eine noch heißere Version des BMW M2 ist auf dem Weg. Der M2 CS wird über dem M2 Competition positioniert sein. Bereits die aktuelle 410 PS Variante ist ein absolutes Spaß-Biest. Menschen, die gerne richtig seriös auf Rennstrecken unterwegs sind, haben jedoch die ein oder andere Kleinigkeit zu bemängeln. Zum einen wäre da das hohe Gewicht von mehr als 1.600 Kilo, zum anderen die eher humorige Abstimmung (sprich: Extremer Grip ist nicht unbedingt die Stärke des M2 Competition). Beide Kritikpunkt dürfte sich der neue M2 CS zu Herzen nehmen. Was sich beim Hardcore-Modell aerodynamisch ändern wird, sind: Ein weiter heruntergezogener Frontspoiler, ein größerer Heckspoiler im Design des M3/M4 CS sowie ein deutlich massiverer Heckdiffusor sollten den Abtrieb an Vorder- und Hinterachse erhöhen. Die Teile werden wohl wie die neue, aggressiver ausgeformte Motorhaube und das Dach aus Carbon bestehen, um das Gewicht des M2 zu senken. Unter der Haube erwarten ich den gleichen 3,0 Liter Biturbo 6-zylinder wie im Competition Modell. Die Leistung dürfte bei der CS Variante jedoch von 410 auf etwa 431 PS steigen. Als einzige Getriebe Variante wird man wohl die 7-Gang Doppelkupplung anbieten. Ein kompromissloser abgestimmtes Fahrwerk und extremere Sport Reifen sollten ebenfalls für eine Performance Steigerung sorgen. Genau wie eine größere Bremsanlage. Gewicht könnte man auch im Interieur des M2 CS sparen. Zu erwarten sind asketischere Sportsitze und Details aus Kohlefaser. Den Marktstart des M2 CS erwarten wir nicht vor 2020. Eventuell erfolgt die offizielle Vorstellung des Hardcore Coupés auf der Frankfurter IAA im September. +++

+++ Noch knapp 2 Wochen sind es bis zum Genfer Autosalon 2019. Höchste Zeit für MERCEDES , sein Lineup für die Schweizer Messe vorzustellen. Als bestätigte Serienversionen zeigen die Stuttgarter den neuen CLA Shooting Brake und das Facelift seines GLC. Neben diesen beiden Modellen, die man in Bälde wirklich kaufen können wird, zeigt der Daimler in Genf auch noch das Concept EQ V. Dabei handelt es sich um “die weltweit erste Großraumlimousine im Premium Segment mit rein batterieelektrischem Antrieb”. Viel mehr wissen wir dazu noch nicht, außer dass die Studie als “seriennah” beschrieben wird. Keine Welt-, aber immerhin eine Messepremiere, feiert die im Januar vorgestellte V-Klasse samt überarbeitetem Frontdesign und neuem OM654 Vierzylinder-Diesel, der es im Bestfall auf 239 PS bringt. Als frische Sondermodelle bringt Mercedes den SL Grand Edition und den SLC Final Edition mit an den Lac Léman. Smart zeigt dazu das Showcar Forease+ mit weiterentwickelten Mobilitätsdiensten wie Carsharing oder Paketlieferungen direkt ins Auto. +++

+++ Bei OPEL bleibt nach der Übernahme durch PSA nichts, wie es war. Zum Sommer sollen 2.000 Ingenieure zum hierzulande eher unbekannten Engineering Dienstleister Segula wechseln. Um den Deal wird heftig gerungen. Bei Opel stehen die nächsten personellen Einschnitte bevor. Der Automobilhersteller im Besitz des französischen PSA-Konzerns hält trotz des Widerstands der IG Metall an seinem im Herbst verkündeten Plan fest, große Teile des Entwicklungszentrums am Stammsitz Rüsselsheim an den Ingenieurdienstleister Segula abzugeben. Mit den Hallen, Testständen und Einrichtungen sollen zum Sommer auch 2.000 der bislang 7.000 Opel Ingenieure zur neuen Firma wechseln. Beide Seiten bleiben dabei, dass das Geschäft im zweiten Quartal dieses Jahres abgeschlossen wird. Nun wurden erstmals die betroffenen Arbeitnehmer informiert. Die Opel Mutter PSA will am 26. Februar ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 berichten. Für die jüngste Tochter Opel könnte nach dem erfolgreichen ersten Halbjahr ein kleiner operativer Gewinn drin sein, da die Sanierungskosten als einmaliger Aufwand herausgerechnet werden. Der Blick in die eigenen Produktionshallen dürfte bei den Ingenieuren aber zu einer nüchternen Einschätzung der unmittelbaren Zukunft beitragen, denn es fehlt bei zurückgehenden Verkaufszahlen schlicht an Arbeit. Am Stammsitz Rüsselsheim gibt es unbestätigte Planungen, die Produktion der noch unter General Motors entwickelten Modelle Insignia und Zafira im laufenden Jahr von 123.000 auf 68.000 Autos runterzufahren. Dies würde auch das Komponentenwerk Kaiserslautern treffen. In Eisenach zittert die Belegschaft um die Verkaufszahlen des Grandland X, dessen Elektro-Variante ebenfalls in Thüringen montiert werden soll. +++

+++ Im Zuge ihrer Ermittlungen zum Diesel Skandal hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart nun auch ein Bußgeldverfahren gegen PORSCHE eingeleitet. Es bestehe der Verdacht, dass im Unternehmen eine Ordnungswidrigkeit begangen worden sei, sagte ein Sprecher der Behörde. Seit Juli 2017 läuft gegen einzelne Mitarbeiter der Porsche bereits ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal. Porsche bestätigte, dass das Verfahren eingeleitet worden sei, “weil der Verdacht bestehen soll, dass Verantwortliche der Porsche es unterlassen hätten, erforderliche Aufsichtsmaßnahmen zu treffen, um Zuwiderhandlungen zu verhindern”. Die Einleitung eines solchen Verfahrens sei nicht ungewöhnlich und bedeute auch nicht, dass es tatsächlich Verstöße gegeben habe. “Die Porsche geht davon aus, ihrer Aufsichtspflicht in der Vergangenheit umfassend nachgekommen zu sein”, hieß es. Man werde mit den Behörden kooperieren. Am Ende eines solchen Verfahrens kann ein Bußgeld verhängt werden. Vergangenen Sommer hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig im Zuge der Diesel Ermittlungen ein Bußgeld von €1 Milliarde gegen Volkswagen verhängt. Im Herbst folgte die Behörde in München und brummte Audi ein Bußgeld in Höhe von €800 Millionen auf. Ein Verfahren läuft außerdem auch gegen den Zulieferer Bosch. Für den Volkswagen Konzern ist das neue Porsche Verfahren unterdessen nur der nächste Schritt in der juristischen Aufarbeitung des Abgasskandals. Dieser kostete Volkswagen bereits mehr als €28 Milliarden. Es warten aber noch ein weiteres Musterverfahren sowie Schadenersatzklagen von Autokäufern in Braunschweig. +++

+++ Ein neuer Kompakt SUV der Marke Opel soll im französischen PSA Werk in Poissy vom Band laufen. Dank der Übernahme des Autobauers Opel hat der französische Mutterkonzern PSA im vergangenen Jahr mit 3,88 Millionen Fahrzeugen einen neuen Verkaufsrekord erreicht. Gegenüber dem Vorjahr sei dies ein Plus von 6,8 %, so PSA. Ein neuer Kompakt SUV der Marke Opel soll im französischen PSA Werk in Poissy vom Band laufen. Wie der Opel Mutterkonzern Peugeot mitteilte, ist die Entscheidung für Poissy nach der erfolgreichen Einführung einer neuen flexiblen Produktionslinie gefallen. Auf dieser könnten sowohl elektrische als auch konventionelle Fahrzeuge gefertigt werden. Peugeot produziert dort derzeitig bereits den DS 3 Crossback. “Die Mitarbeiter in Poissy sind stolz darauf, mit der Umsetzung dieses hochmodernen Fertigungsprozesses für die Groupe PSA in diesem Jahr Pionierarbeit zu leisten. Ein weiteres Fahrzeug ist eine klare Anerkennung unserer verbesserten Leistung”, so Frédéric Przybylski, Leiter des Werks Poissy. +++

+++ Die Autobranche steht vor einem RADIKALEN WANDEL . Entsprechend lasse sich vieles nicht planen und man müsse man auf Sicht in die Zukunft fahren, so BMW Chef Harald Krüger. “Auf einen Zeitraum von 10 Jahren ist keine Vorhersage möglich”, sagte Krüger. Dafür ändere sich die Technologie zu schnell. Für die kommenden 5 Jahre sei zumindest klar, dass es mehr Elektroautos geben werde, sowie auch autonome Fahrzeuge auf die Straße kämen. Aber auch für die nächsten 5 Jahre sei vieles unklar. “Wer weiß, wie viele elektrische Fahrzeuge BMW im Jahr 2023 in Russland verkaufen wird”, fragte Krüger rhetorisch. Es könnten 10, oder vielleicht auch 10.000 werden, erklärte er. Die Entscheidungen für diese Zeit müssten aber schon heute getroffen werden. Und BMW müsse für beide dieser Entwicklungen gewappnet sein. Deshalb sollen zum Beispiel Fahrzeuge mit Elektro-, Hybrid- und Verbrennungsantrieb auf einer Produktionslinie gebaut werden können. In den vergangenen Jahren bekamen die etablierten Autokonzerne neue Konkurrenz mit Elektroautobauern wie Tesla, und aktuell forschen auch viele Tech-Unternehmen an Technik für künftige Robotaxi-Dienste. “Wir sind in einem Technologie-Krieg”, sagte Krüger. Die Hersteller müssten jeden Herausforderer ernstnehmen, sagte der BMW Chef auf die Frage, ob den Platzhirschen drohe, wie einst Nokia oder Kodak von der Digitalisierung überrollt zu werden. Die gute Nachricht sei, dass das Interesse so vieler Unternehmen an diesem Geschäft bedeute, dass Mobilität ein Zukunftsgeschäft. Aber wenn man als Hersteller nicht erfolgreich sei, könne jemand auftauchen, der einen kaufen wolle. Seine Herausforderung sei jetzt, BMW in ein Technologie-Unternehmen zu verwandeln, in dem der Kunde im Mittelpunkt stehe, betonte Krüger. “Wir haben auch einen Krieg um die Schnittstelle zum Kunden”. Das erfordere ein Umdenken in der oft Technik-getriebenen Autobranche. Vor einigen Jahren hätten deutsche Ingenieure noch die Nase gerümpft, als US-Käufer einen Getränkehalter im Auto haben wollten, sagte er. Vor allem die Unternehmen hinter den beiden Smartphone-Plattformen (Google mit Android und Apple mit dem iOS System seiner iPhones) machen den Herstellern den Platz auf dem Bildschirm der Infotainment Anlagen streitig. Dabei könnte dies in die Zukunft die Schnittstelle sein, über die im Auto Geld mit zusätzlichen Diensten verdient wird. Die Autokonzerne versuchen, mit der Verbesserung ihrer Software gegenzusteuern. “Andere Unternehmen hätten gern unsere Daten”, sagte Krüger. “Wir haben den Kunden eine Stunde pro Tag im Auto. Das ist eine sehr wertvolle Zeit”. “Es gibt immer noch Leute, die gern ein Auto steuern”, betonte Krüger mit Blick auf den Trend zu Mobilitätsdiensten und die vielen Stadt-Bewohner, die inzwischen auf ein eigenes Auto verzichten. “Wenn Sie an einem Abend mit blauem Himmel in Bayern in die Berge fahren, ob mit einem Elektro- oder Verbrennungsmotor, und das Ihnen keinen Spaß macht, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen”. +++

+++ Daimler prüft für die nächste Generation der Kleinwagenmarke SMART offenbar eine Kooperation mit Geely. Die Gespräche sind bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Im Jahr 2020 wird die Daimler Kleinwagenmarke Smart rein elektrisch. Das ist sicher, sicher ist aber auch, dass die nächste Generation des kultigen Stadtflitzers nicht, wie aktuell, zusammen mit Renault Twingo gebaut wird. Das Verhältnis zwischen den Partnern gilt als zerrüttet. Ohne Partner ist die Zukunft von Smart aber akut gefährdet. Bei der Bilanzpressekonferenz kürzlich gab sich Daimler Chef Dieter Zetsche auf das Thema angesprochen schmallippig. Man habe genügend Zeit eine Lösung zu finden. Möglicherweise hat man die Lösung bereits gefunden: in China bei Daimler Großaktionär Li Shufu, dem Gründer und Chef der Zhejiang Geely Holding. Li Shufu hatte Daimler Hilfe bei der Realisierung der nächsten Smart Generation angeboten. Inzwischen liefen bereits recht konkrete Gespräche über eine technische Zusammenarbeit. Von Daimler Seite wurde ohne Nennung von Namen bestätigt, dass man an einem Konzept für ein Smart Nachfolgemodell arbeite. Das wohl mit Hochdruck. Denn Fakt ist, dass Smart ohne neuen Partner kaum überlebensfähig ist. Marktexperten sind sich sicher: Hätte es die Lösung mit Renault nicht gegeben, die im Jahr 2014 gekommene aktuelle Smart Generation auf der Plattform des Renault Twingo zu bauen, wäre für die Kleinwagenmarke aufgrund der fehlenden wirtschaftlichen Basis schon vor Jahren Schluss gewesen. Aktuell befindet sich Smart in der Umstellungsphase zur reinen Elektroautomarke. Derzeit bezahlt man das mit miserablen Absatzzahlen. In dieser Situation könnte Li Shufu in die Rolle des Retters schlüpfen. Der chinesische Konzern mit den Kernmarken Geely und Volvo hat selbst große Ambitionen im Bereich Elektromobilität und hat mit Kandi Technologies einen Joint Venture-Partner mit hoher Expertise im Bau elektrische Kleinwagen. +++

+++ US STRAFZÖLLE auf importierte Autos könnten Volkswagen milliardenschwere Einbußen bringen. Das bestätigte Volkswagen Chef Herbert Diess. Angesprochen auf eine Schätzung, wonach die Belastungen für den Konzern mehr als €2,5 Milliarden betragen könnten, sagte er: “Im schlimmsten Fall wäre das wahrscheinlich nahe an der tatsächlichen Zahl”. Das US Handelsministerium hatte einen Prüfbericht über die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch die Autoimporte an US Präsident Donald Trump übergeben. Innerhalb von 90 Tagen muss er nun entscheiden, ob er auf dieser Grundlage Zölle von bis zu 25 % auf Autoeinfuhren verhängt. Am Rand eines Treffens mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz bekräftigte Trump die Drohung: “Wir denken über Autozölle nach”, sagte er. Der Präsident beteuerte jedoch auch, er sei weiter an einer Einigung mit der EU interessiert. Ein Bericht des Handelsministeriums, wonach Autoimporte aus Europa eine Gefahr für die Nationale Sicherheit der USA darstellten, müsse dem nicht zwangsläufig im Wege stehen, so Trump. “Wenn wir keinen Deal machen, dann kommt es zu den Zöllen”. Diess sagte, die Drohung der USA sei die größte Sorge der europäischen Hersteller in diesem Jahr. Trumps Ankündigung, sich mit der Einführung höherer Zölle zu befassen, habe eine “politische Instabilität” geschaffen. Die Autobauer selbst könnten wenig dazu beitragen, den US Präsidenten von seinen Plänen abzubringen. Dies sei allein Sache von Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten. Die deutschen Autokonzerne hatten Trump bei einem Besuch in Washington Anfang Dezember von seinen Plänen abzubringen versucht und ein stärkeres Engagement in den USA versprochen. In einer Prognose über die finanziellen Folgen höherer US-Zölle gehen die Analysten der Investmenberatung Evercore ISI von zusätzlichen Kosten in Höhe von €2 Milliarden für Daimler und €1,7 Milliarden für BMW zeigen aus. Mit €2,6 Milliarden wären die Belastungen für Volkswagen am höchsten unter den 3 deutschen Autokonzernen. +++

+++ Der Wandel bei VOLKSWAGEN hat inzwischen auch weite Teile der Führungsriege erfasst. 2018 seien rund 100 Führungspositionen neu besetzt worden, teilte der Konzern mit. 6 Konzernvorstände wurden 2018 neu berufen, darunter auch der Vorsitzende Herbert Diess. Zuletzt übernahm der neue Audi Chef Bram Schot die Verantwortung für den Konzernvertrieb. Der 57-Jährige trat damit die Nachfolge von Ex Audi Chef Rupert Stadler an, der im Oktober aus allen Ämtern ausgeschieden war. Schot stand seit der Verhaftung Stadlers im Juni kommissarisch an der Spitze der VW Tochter. Volkswagen hatte Mitte April überraschend die eigene Führungsriege umgebaut. Der zuvor nur für die Kernmarke VW zuständige Diess löste dabei seinen Vorgänger Matthias Müller ab. Diess forderte vor Managern wiederholt, das Tempo und die Umsetzungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Der von ihm angestoßene Konzernumbau fasst die einzelnen VW Marken in neuen Gruppen zusammen, um Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Volkswagen will zudem seine Lastwagen Sparte namens Traton mit den beiden Marken MAN und Scania für einen Börsengang vorbereiten. Aber auch unterhalb des Konzernvorstands wurden viele Führungspositionen neu besetzt. “Der Erneuerungsprozess der Volkswagen-Führungsmannschaft hat 2018 neuen Schub bekommen”, kommentierte Diess, der weiter auch die Kernmarke VW leitet. Im Tagesgeschäft unterstützt ihn Marken Beschaffungsvorstand Ralf Brandstätter als Chief Operating Officer (COO). Ziel sei, neue Kompetenzen und Impulse von außen mit dem Knowhow von Volkswagen zusammenzubringen. Konzern Personalvorstand Gunnar Kilian (selbst erst seit April in dieser Position) betonte: “Volkswagen steht vor enormen technologischen und unternehmerischen Veränderungen”. Dafür seien “erstklassige Führungsteams” notwendig. Und: “In den kommenden Jahren benötigen wir deshalb ein Höchstmaß an Flexibilität und Leistungsbereitschaft der gesamten Mannschaft”. Die Autobranche steckt derzeit in einem umfassenden Wandel hin zu Digitalisierung und E-Mobilität. Volkswagen hatte unlängst angekündigt, nicht nur in Zwickau, sondern auch an den Standorten Emden und Hannover E-Autos bauen zu wollen. Die Elektrifizierung ist nicht nur die wohl wichtigste Entscheidung mit Blick auf die Zukunft, sondern hat mit Thomas Ulbrich auch einen eigenen Vorstand bei der Stammmarke VW erhalten. +++

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