Tagesschau

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+++ In München sitzt der frühere AUDI Motorentwickler Giovanni P. in Untersuchungshaft. Er soll über viele Jahre an der Manipulation von Audi Dieselmotoren beteiligt gewesen sein, und gegenüber der Staatsanwaltschaft zeigt er sich in diesen Tagen offenbar sehr gesprächig. Er ist einer von jenen Audi Ingenieuren, die mit ihren Aussagen womöglich den amtierenden Audi Vorstand um den Vorsitzenden Rupert Stadler im Dieselskandal belasten können. Stadler selbst hat bislang jede Mitwisserschaft bestritten, auch hat die Staatsanwaltschaft (noch) kein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Und die Eigentümerfamilien des Volkswagen Konzerns halten zu Stadler. Stattdessen wurde nach einer eineinhalbstündigen außerordentlichen Aufsichtsratssitzung der Vorstand an anderer Stelle umbesetzt: Mit Finanzvorstand Axel Strotbek, Vertriebsvorstand Dietmar Voggenreiter, Personalvorstand Thomas Sigi und Produktionsvorstand Hubert Waltl mussten gleich 4 von 7 Vorständen ihre Posten räumen. Für sie rücken zum 1. September 4 konzerninterne Kandidaten nach: Alexander Seitz, bisher bei VW do Brasil, übernimmt das Finanzressort, Wendelin Göbel, bisher Generalsekretär von VW in Wolfsburg, das Personalressort, Bram Schot, bisher bei den Volkswagen Nutzfahrzeugen, das Vertriebsressort und der Leiter des Audi Werkes im ungarischen Györ, Peter Kössler, das Produktionsressort. Diskussionswürdig war allein die Berufung von Kössler. Aufsichtsrat und Familiensprecher Wolfgang Porsche wäre wohl ein anderer Produktionsvorstand lieber gewesen. Denn Kössler soll aus seiner Sicht zu arbeitnehmernah sein. Am Ende war es Porsche dann aber wichtiger, den Vorstandsumbau zügig und vollständig umzusetzen, als sich an einer einzelnen Personalie abzuarbeiten, hieß es im Konzernumfeld. Die Geschlossenheit war allen Beteiligten wichtig. Audi gilt als Keimzelle des Dieselskandals, wurde hier doch jene Betrugssoftware für die 3.0 TDI Dieselmotoren entwickelt, mit denen später auch die Marken Volkswagen und Porsche bei den Abgastests auffällig geworden sind. Und weil der Dieselskandal schon den gesamten Konzern zu lähmen scheint, sollte mit der Personalrochade im Vorstand ein Signal des Neuanfangs an die Belegschaft gesendet werden: Audi habe noch andere Themen, es gehe um den Aufbruch in das Zeitalter der Elektrifizierung und Digitalisierung, so die Lesart hinter den Personalien. “Die Familien versuchen, das Ganze zu stabilisieren. Das hat die höchste Priorität”, hieß es in Konzernkreisen. Diese Abwägung spielt auch im Falle Stadler eine Rolle. Der Manager habe sich “an der Spitze von Audi bewährt”, sagte Aufsichtsratsmitglied Porsche. Stadler besitze “alle Voraussetzungen”, um Audi gemeinsam mit den neuen Vorstandsmitgliedern “in eine erfolgreiche Zukunft zu lenken”. Das neuerliche Bekenntnis zu Stadler in einer Zeit, in der ständig neue Details über seine Rolle im Abgasskandal ans Licht kommen, überrascht nur auf den ersten Blick. Die Eigentümer sind offenkundig fest entschlossen, eine Personalrochade, die bis in den Volkswagen Konzernvorstand reichen und damit noch viel höhere Wellen schlagen würde, zu vermeiden. Eine Abberufung von Stadler würde jetzt wie ein spätes Schuldeingeständnis gegenüber den amerikanischen und deutschen Ermittlungsbehörden gewertet. “Die Anschuldigungen gegen Stadler müssen erst einmal bewiesen werden”, sagte ein Intimus der Familien. Sollten handfeste Beweise vorliegen, könnten die Porsches und Piëchs schnell reagieren. “Ob Stadler in einem halben Jahr noch da ist, vermag im Moment niemand zu sagen”. Mit seiner Rückendeckung für Stadler zeigt Wolfgang Porsche, dass er in Personalfragen anders agiert als sein Vetter Ferdinand Piëch, der sich im April nach langem Streit weitgehend zurückgezogen hatte. “Wenn ein Manager sich verdient gemacht hat, dann wendet Porsche sich nicht so schnell von ihm ab”, hieß es in gut informierten Kreisen. Stadler habe Audi in den letzten Jahren gut geführt. Zudem gilt er als enger Vertrauter der beiden Familienstämme. Für Stadler kann es im Dieselskandal womöglich schon bald noch ungemütlicher werden: Mehrere Strafanzeigen könnten die Staatsanwaltschaft veranlassen, nun doch gegen ihn zu ermitteln. Man werde im Auftrag diverser getäuschter Audi-Kunden bei der Staatsanwaltschaft München II Strafanzeige erstatten, sagte Christoph Rother, Partner der amerikanischen Kanzlei Hausfeld. Die Anwälte werfen Stadler Betrug vor. Er soll wissentlich falsche Erklärungen zur Typengenehmigung abgegeben zu haben: Denn die mit der Abgaseinrichtung versehenen Audi A4 Diesel Fahrzeuge stimmen nicht mit dem ursprünglich genehmigten Typen überein, und dafür steht Stadler laut Anwalt Rother mit seiner Unterschrift in der Verantwortung. “Herr Stadler hat die Kunden angelogen”, sagte Rother. Er verweist dabei auf Bescheinigungen, die von Stadler unterzeichnet sind. +++

+++ DAIMLER Chef Dieter Zetsche plant den Umbau des Konzerns in eine Holding mit 3 Teilgesellschaften spätestens bis 2019. Zetsche und Finanzchef Bodo Übber hätten eine entsprechende Grundsatzentscheidung getroffen. Vorgesehen sei eine Dreiteilung in das Pkw- und Transportergeschäft Mercedes-Benz, Lkw und Busse sowie Finanzdienstleistungen. Ein Daimler-Sprecher erklärte, der Dax-Konzern prüfe kontinuierlich, wie er im sich ändernden Wettbewerb und Marktumfeld ideal positioniere. Daimler will sich demnach in der aktuell ertragsstarken Phase überlegen, wie das Unternehmen am besten künftigen Herausforderungen begegnet. Die größte Herausforderung für Daimler, wie auch für die anderen deutschen Autobauer, ist derzeit, die enormen Investitionen in die Trends Elektromobilität, autonomes Fahren und Mobilitätsdienstleistungen zu stemmen. Vorstand und Aufsichtsrat wollen aber zunächst einen externen Berater mit einer ‘Machbarkeitsstudie’ beauftragen. Das Gutachten soll die Vor- und Nachteile einer Holding Struktur klären, heißt es in Konzernkreisen. Unklar sei zum Beispiel, ob die Kleintransporter (Vans) der Lastwagen- oder Pkw-Sparte zugeschlagen würden. Auch die in ‘Moovel’ gebündelten Geschäfte mit Mobilitätsdienstleistungen könnten rechtlich eigenständig werden. Geprüft werden müsste auch, ob bei einer Umwandlung nicht zu hohe Steuerzahlungen anfielen. Für die Arbeitnehmer sei zudem entscheidend, ob in der neuen Struktur die Mitbestimmung eingehalten werde. Übber hatte bereits im Juli angekündigt zu prüfen, ob und wie die bisher 5 Divisionen (Pkw, Vans, Busse, Trucks, Financial Services) des Konzerns in rechtlich selbstständige Einheiten umgewandelt werden können. “Wir glauben, dass wir mit geänderten Strukturen den Konzern kundenagiler und fokussierter in den Märkten aufstellen können und damit Wachstumschancen heben”, sagte der Finanzchef. Es sei nicht geplant, sich von einzelnen Geschäftsbereichen zu trennen. Die Analyse habe aber erst begonnen. Spekulationen, damit laufe es auf einen Börsengang der zweitgrößten Sparte Daimler Trucks hinaus, wollte Übber nicht kommentieren. Teilbörsengänge seien möglich, eine komplette Aufspaltung des Unternehmens sei aber nicht geplant. Neben Zetsche gelte Übber als Kandidat für den Posten des Holding-Chefs, abhängig davon, wie schnell das Vorhab en umgesetzt werde. Zetsches Vertrag läuft noch bis Ende 2019. Bisher galt der jetzige Forschungschef Ola Källenius als aussichtsreichster Kandidat, auf den langjährigen Daimler-Chef zu folgen. +++

+++ Die Autoindustrie lehnt technische Nachbesserungen an DIESEL autos über die Beschlüsse des sogenannten Dieselgipfels hinaus weiter ab. Es sei sinnvoll, erst die Wirkung der beschlossenen Maßnahmen anzusehen, statt kurz nach dem Treffen weitere Schritte zu fordern, bekräftigte der Präsident des Branchenverbands VDA, Matthias Wissmann. Für eine großen Teil der Fahrzeuge seien Hardware Nachrüstungen technisch nicht möglich, weil der Platz für Einbauten fehle. “Diese würden auch dort, wo sie machbar sind, Jahre dauern und müssten von den Behörden in aufwendigen Tests abgenommen werden”, sagte Wissmann. “Wer schnelle Lösungen will, darf nicht nach Hardware-Nachrüstungen rufen”. Unter anderem Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte die Autoindustrie zu weitergehenden Nachrüstungen von Dieselautos aufgefordert. Die auf dem Dieselgipfel Anfang August angekündigten Softwareupdates reichten nicht aus. Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) bekräftigte am Samstag in Berlin, dass sie strikt gegen ein Aus für Dieselmotoren sei. Bei sauberen Antriebsarten für die Zukunft könne es auch um eine Weiterentwicklung des Diesels gehen, sagte Zypries beim Tag der offenen Tür der Bundespressekonferenz in Berlin. “Denn der Diesel ist ja eigentlich ein guter Motor. Er ist ein bisschen in Generalverschiss geraten, aber das ist nicht richtig”. Auf die Frage, ob sie angesichts der Grünen-Forderung nach einem Ausstieg aus dem fossilen Verbrennungsmotor bis 2030 als Bedingung für eine Regierungsbeteiligung überhaupt eine Koalitionsoption mit den Grünen sehe, sagte Zypries: “Das Wesen der Koalitionsverhandlungen ist, dass man Positionen räumt, die man im Wahlkampf gehabt hat. Insofern glaube ich, dass wir noch alle Chancen haben, da auch mit den Grünen überein zu kommen”. Der Dieselmotor habe einen geringen CO2-Ausstoff, Stickoxide würden in der neuesten Entwicklungsstufe durch Zuführung von Harnstoff weitgehend neutralisiert, sagte Zypries. Deswegen werbe sie dafür, dass Autoindustrie und Politik gemeinsam die Haltung verträten: “Jetzt verteufelt nicht den Diesel, sondern haltet ihn hoch und entwickelt ihn lieber weiter”. Die Autounternehmen hätten mit ihrem Betrug bei der Abgasreinigung für einen Glaubwürdigkeitsverlust der gesamten deutschen Wirtschaft gesorgt, kritisierte Zypries. “Das ganze Made in Germany ist ja irgendwie so ein bisschen angeknackst dadurch in der Wahrnehmung”. Dies müssten die Autounternehmen bereinigen; am besten, indem “sie ordentliche, saubere Antriebe produzieren”. Dabei könne es nicht nur um den Elektroantrieb gehen, sondern generell um alternative Antriebe wie etwa auch einen Kunsttreibstoff, Gas oder Wasserstoff. VDA Chef Wissmann räumte erneut ein, dass die Branche Vertrauen verspielt habe: “Es ist richtig: Mancherorts sind schwere Fehler passiert. Da ist diese Kritik berechtigt”, sagte er. Es dürfe aber kein Pauschalurteil über die gesamte Branche gefällt werden. “Diesen wichtigen Unterschied machen sowohl Frau Merkel als auch Herr Schulz. Wer genau zugehört hat, weiß auch, dass beide den Diesel verteidigen und nicht nach Hardware-Nachrüstungen rufen”. +++

+++ GENERAL MOTORS (GM) hat Probleme mit der Batterieladung bei seinem Elektroauto Chevrolet Bolt (Opel Ampera-e). Man versucht nun, das Problem auf unkonventionelle Weise in den Griff zu bekommen. Der US Autokonzern nutzte den Telematikdienst Onstar, um den Sachverhalt aus der Ferne zu analysieren und nur die Halter der potenziell betroffenen Wagen zu informieren. General Motors vermarket den Bolt mit einer Fahrstrecke von 382 Kilometer mit einer Ladung. In einigen Fahrzeugen signalisiere das elektronische System deutlich mehr Batterieladung, als tatsächlich verfügbar, so GM. Das könnte dazu führen, dass die betroffenen Fahrzeuge unerwartet stoppten. Ein General Motors Sprecher erklärte, dass die meisten Käufer des Bolt dem Unternehmen erlaubten, Diagnosetests aus der Ferne über das OnStar System durchzuführen. Dadurch könnte GM die betroffenen Autofahrer einfacher kontaktieren und letztlich auch lokalisieren. General Motors verkauft den Bolt für 37.500 US-Dollar, um in kleinen aber wachsenden Markt für Elektrowagen in den USA zu Tesla aufzuholen. Seit dem Verkaufsstart im Januar sind laut GM mehr als 10.000 Autos verkauft worden. Weniger als 1 Prozent seien von den Batterieproblemen betroffen. Angesichts des Stadiums, in dem sich General Motors mit dem Elektrowagen befindet, könnten jegliche, auch kleinere Probleme angesichts der Führung von Tesla bei reinen Elektrowagen als Rückschlag angesehen werden. +++

+++ LEXUS arbeitet am Facelift für den RX. Der wird vermutlich nur eine dezent neue Optik bekommen. Der Marktstart wird für 2018 erwartet. Der aktuelle RX ist seit 2016 auf dem Markt, für 2018 wird ein Facelift für den japanischen SUV erwartet. Premiere könnte der überarbeitete RX auf dem Tokyo Auto Salon 2017 feiern. Die Modifikationen am Lexus scheinen dezent auszufallen. Auf der Antriebsseite sind keine Veränderungen zu erwarten. Es dürfte beim RX 200t mit dem 238 PS starken Vierzylinder-Turbo-Benziner als Einstiegsmodell bleiben. Einzige Antriebsalternative wird weiter der RX 450h mit seinem 313 PS starken Hybridantrieb sein, der einen V6 Benziner mit einem Elektromotor koppelt. Für den US Markt wird weiter an einer 7-sitzigen Version des RX entwickelt. Die wird eine dritte Sitzreihe und einen verlängerten Radstand erhalten. Für ausreichend Platz auf dem Fond-Gestühl soll ein geänderter Dachverlauf sorgen. Das fällt nach hinten kaum mehr ab und wird über der Heckscheibe mit einem großen Dachkantenspoiler verlängert. +++

+++ Kein Interesse an QOROS : Laut einem Bericht wollte Muttergesellschaft Chery Automobile 25,5 Prozent seiner Anteile am defizitären Autobauer verkaufen. Ein Investor hat sich aber nicht gefunden. Die einst mit Knowhow deutscher Manager aus der Taufe gehobene und bereits als großer China-Rivale von Volkswagen gehandelte Marke Qoros kommt nicht auf die Beine. Nachdem die junge Marke in den vergangenen 3 Jahren einen Verlust von umgerechnet 1 Milliarde angehäuft hat, scheinen nun auch die Eigner, Chery Automobile und Kenon Holdings, endgültig die Lust zu verlieren. Bereits im Juni hatte Kenon Holdings angekündigt, seinen Anteil an Qoros auf 25 Prozent reduzieren zu wollen. Unterdessen hat nun Chery Automobile einen Anteil von 25,5 Prozent am Autobauer für umgerechnet 248 Millionen US-Dollar angeboten. Es sei allerdings nicht gelungen einen Interessenten zu finden. Qoros wurde 2007 gegründet, 2013 kam man mit dem ersten Auto an den Markt. Die hochgesteckten Erwartungen konnte die Marke nie erfüllen, zuletzt machte man hauptsächlich durch Strategiewechsel begleitet von einer Hire-and-Fire-Politik in der Chefetage von sich Reden. +++

+++ Die Autohersteller Allianz RENAULT – Nissan will mit ihrem chinesischen Partner Dongfeng Motor Group ein neues Gemeinschaftsunternehmen zum Bau von Elektroautos gründen. An dem Joint Venture mit dem Namen eGT New Energy Automotive seien Nissan und Renault zu je 25 Prozent beteiligt, Dongfeng halte 50 Prozent. Sie reagieren damit auf den wachsenden Bedarf an E-Autos auf dem weltgrößten Fahrzeugmarkt. Außerdem dient die Entscheidung dazu, die von China geforderte Quote an Elektromobilen zu erfüllen. Zuvor hatte bereits Ford angekündigt, ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Hersteller Anhui Zotye Automobile für den Bau von E-Autos zu planen. +++

+++ VOLKSWAGEN droht im Dieselskandal eine weitere Klagewelle enttäuschter Kunden. Bis zum Jahresende 2017 will die Düsseldorfer Kanzlei Baum Reiter & Collegen für 5.000 Kunden in Deutschland Schadenersatzklagen gegen den Wolfsburger Automobilkonzern sowie dessen Händler einreichen. Damit wollen die Juristen um den früheren Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) einer möglichen Verjährung von Ansprüchen der Fahrzeuginhaber zuvorkommen. Bislang hatten die Düsseldorfer Anwälte, die früheren Angaben zufolge über Kooperationen mit anderen Kanzleien die Interessen von 20.000 Kunden in Deutschland und 100.000 Volkswagen Haltern aus den Niederlanden vertreten, auf eine außergerichtliche Lösung gesetzt. Lediglich 20 Klagen waren im Frühjahr an deutschen Gerichten anhängig. Die Drohgebärde einer möglichen Sammelklage über eine niederländische Stiftung wollte man für einen Vergleich mit VW nutzen. Volkswagen allerdings habe entsprechende Gespräche abgeblockt, sagte Gerhart Baum. Deshalb sei man gezwungen, noch im Herbst Klagen gegen den Konzern und dessen Händler einzureichen. Die Kanzlei nimmt dabei bewusst auch einen Überlastung der deutschen Justiz in Kauf. Bislang gibt es knapp 5.000 Klagen von Volkswagen Kunden vor deutschen Gerichten. Aus den Verfahren ist der beklagte Automobilkonzern nach eigenen Angaben weit überwiegend als Sieger hervorgegangen. Jedoch verschweigt Volkswagen dabei solche Fälle, in denen man sich außergerichtlich mit den Klagen einigte. Über die Höhe der gezahlten Summen schweigen die Parteien. Deswegen zeichnet sich auch keine höchstrichterliche Entscheidung durch den Bundesgerichtshof ab, an der sich die unteren Instanzen orientieren könnten. +++

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