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Tagesschau

29 september 201823 Mins Read
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Autonieuws in het Duits Deutsch

+++ Bei AUDI steht erneut ein Vorstandswechsel an. Peter Mertens (57), Mitglied des Vorstands der Audi AG und verantwortlich für die Technische Entwicklung (TE), wird sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Die Nachfolge tritt Hans-Joachim Rothenpieler an. Der Wechsel erfolgt zum 1. November. Rothenpieler (61) war seit Anfang 2016 Leiter des Qualitätsmanagements im Volkswagen Konzern und ist seit über 30 Jahren auf in verschiedenen Führungsfunktionen im Volkswagen-Konzern tätig. Keine leichte Situation für Audi: Peter Mertens ist inzwischen der fünfte Audi Entwicklungsvorstand in Folge, der dieses Amt nur kurz ausführte. Offiziellen Angaben zufolge bat er den Audi Aufsichtsrat aus gesundheitlichen Gründen um die Entbindung von seinen Aufgaben. Herbert Diess bedauert Mertens’ Demission: “Wir respektieren die Gründe, die zu seiner Entscheidung führten, und wünschen ihm eine vollständige Genesung”, sagt Audis Aufsichtsratschef, der gleichzeitig Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns ist. Zuvor war der strategisch wichtige Posten durch Querelen und die Diesel Krise jeweils nur kurz besetzt. Seit 2012 findet die Ingolstädter ‘TE’ keine Ruhe: Michael Dick war von Januar 2007 bis August 2012 Chef über den Bereich Forschung und Entwicklung. Ihm folgte Wolfgang Dürheimer, der den Posten von September 2012 bis Ende Juni 2013 bekleidete. Im Juli 2013 kam Ulrich Hackenberg als Chef-Entwickler und schied, bereits beurlaubt, Ende Dezember 2015 offiziell aus. Dann folgte Stefan Knirsch, ein von Mercedes abgeworbener Motorenspezialist, trat die Stelle im Januar 2016 an und legte sein Amt im September 2016 mit sofortiger Wirkung nieder, nachdem er im Diesel Skandal schwer belastet wurde. Es folgten 7 Monate ‘Pause’, da Mertens sich nicht so schnell von seinem vorherigen Arbeitgeber Volvo lossagen konnte; er trat sein Amt im Mai 2017 als fünfter TE Vorstand in Folge seit 2012 an. Hans-Joachim Rothenpieler wurde am 10. August 1957 in Plettenberg im Sauerland geboren. Er studierte Maschinenbau an der Universität Siegen und begann seine berufliche Laufbahn in der Aggregate Konstruktion bei Daimler. Nach 2 Jahren wechselte Rothenpieler 1986 in den VW Konzern. 1995 übernahm er die Leitung der Pkw Gesamtfahrzeugentwicklung bei Skoda und wurde im Jahr 2000 in den Vorstand bei Bentley für den Bereich Technische Entwicklung berufen. 2007 übernahm er die Leitung der Qualitätssicherung im Volkswagen Konzern. 2010 wurde er zum Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Sachsen GmbH berufen, wo er gleichzeitig auch Chef der Standorte Zwickau, Chemnitz und der Gläsernen Manufaktur in Dresden war. 2014 übernahm Rothenpieler den Posten als Entwicklungsvorstand der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge. Rothenpieler ist Vater von 3 Töchtern und passionierter Oldtimer Rallye Fahrer. +++

+++ Die Aussage von Kanzlerin Angela Merkel überrascht nicht: Die Autoindustrie soll mit Blick auf schärfere CO2 GRENZWERTE nicht überfordert werden. Merkel sagte, die Bundesregierung müsse zur Frage der künftigen Grenzwerte eine gemeinsame Position erreichen. Sie halte die Vorschläge der EU Kommission für eine vernünftige Grundlage. “Alles, was darüber hinausgeht, birgt die Gefahr, dass wir die Automobilindustrie aus Europa vertreiben”. Der Kommission zufolge sollen Neuwagen von 2021 bis 2030 im Schnitt 30 % weniger des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) ausstoßen. In einem Zwischenschritt sollen es bis 2025 schon 15 % weniger sein. Die deutsche Autobranche hält diese Pläne für umsetzbar, stellt aber das Zwischenziel in Frage. Zu den Grenzwerten beim CO2-Ausstoß gibt es in der Bundesregierung unterschiedliche Positionen. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den Vorschlag der EU Kommission begrüßt. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) dagegen fordert strengere Grenzwerte. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nannte den Vorschlag der EU Kommission “sehr ambitioniert”, aber machbar. Altmaier forderte die SPD dazu auf zu einer gemeinsamen und starken Position der Bundesregierung zu kommen. Um strengere CO2-Ziele zu erreichen, ist vor allem ein Ausbau der Elektromobilität notwendig. Diese aber hinkt derzeit vor allem in Deutschland den Erwartungen weit hinterher. Auch die Talfahrt bei Diesel Neuzulassungen angesichts des Abgasskandals belastet die Autohersteller, denn Diesel stoßen bei vergleichbarer Motorleistung weniger CO2 aus als Benziner. Seit 2009 gilt in der EU die Vorschrift, dass Neuwagen eines Herstellers spätestens 2021 im Durchschnitt nur noch 95 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen dürfen. Tatsächlich lag der Wert 2017 im Schnitt bei 118,5 Gramm; mit leicht steigender Tendenz. Merkel sprach sich zudem für eine Batteriezellenforschung in Europa aus. Es sei gut, dass chinesische Investoren eine Batteriezellenfabrik hierzulande bauen wollten. Es sei aber für Europa wichtig, die strategische Fähigkeit zu bekommen, Batteriezellen zu fertigen. “Ich halte das für die nächsten Jahrzehnte für extrem wichtig”. Wegen der wachsenden Zahl von Elektroautos in Europa steigt die Nachfrage nach Batterien sowie Batteriezellen. Derzeit kaufen Volkswagen, Daimler und BMW Zellen in Asien und bauen diese zu großen Akkus für ihre Elektroautos zusammen. Die Bundesregierung und Gewerkschaften fürchten eine zu starke Abhängigkeit von asiatischen Zulieferern. +++

+++ Die Betriebsratsvorsitzenden von Volkswagen, Daimler und BMW haben sich gegen pauschale Hardware Nachrüstungen für DIESEL fahrzeuge ausgesprochen. “Wir sind gegen eine Lösung, die einseitig deutsche Hersteller benachteiligen und Arbeitsplätze gefährden würde”, erklärten Bernd Osterloh (Volkswagen), Michael Brecht (Daimler) und Manfred Schoch (BMW) in einem gemeinsamen Appell. Besser seien Umtauschprämien, um alte Diesel Fahrzeuge von der Straße zu holen. Außerdem müsse der Gesetzgeber auch alle ausländischen Hersteller mit einbeziehen. “Sie sind ebenso von Grenzwertüberschreitungen betroffen”, betonten die Betriebsräte. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Freitag gesagt, ihr Ziel sei es mit Blick auf mögliche technische Nachrüstungen an älteren Wagen, “dass der Kunde nichts dafür bezahlen soll”. Sie machte deutlich, dass die Hersteller “100 Prozent” der Kosten tragen sollten, aber zugleich auch, dass solche Nachrüstungen als Ergänzung zu Plänen von Umtauschprämien sind. Hauptelement werde sein die alte Diesel Flotte durch eine neue zu ersetzen. Dies sei der “schnelle und insgesamt für die Zukunft bessere Weg” sowie im Interesse von Kunden und Autobranche. Die Chefs von Union und SPD wollen neue Angebote für Millionen Diesel Besitzer beschließen, um weitere Fahrverbote in deutschen Städten abzuwenden. Bei einem Treffen des Koalitionsausschusses geht es unter anderem um Prämien von mehreren Tausend Euro, die Kunden für ältere Diesel der Normen Euro 4 und 5 bekommen könnten, wenn sie im Gegenzug einen saubereren Wagen ordern. Außerdem geht es um mögliche Nachrüstungen von älteren Dieselfahrzeugen, auf die vor allem die SPD in der Koalition dringt. Vor dem Treffen waren aber zunächst noch zahlreiche Fragen offen, etwa zur Haftung und zu Kostenübernahmen durch die Autohersteller, wenn es zu solchen Umbauten am Motor kommt. Gesprochen wurde auch noch darüber, welche Städte und Pendlerregionen in das Programm einbezogen werden sollen. Aufgrund hoher Stickoxid Belastungen drohen in vielen Städten Fahrverbote. Scheuer setzt vor allem auf einen Austausch der Fahrzeuge, während Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) darauf besteht, dass auch die Möglichkeit einer technischen Nachrüstung angeboten wird. Schulze geht von einer Einigung im Dieselstreit aus. “Ich glaube, das klappt!”, sagte sie. Sie betonte abermals, dass es aus ihrer Sicht ohne Hardware Nachrüstungen nicht gehen werde. Außerdem gehörten auch Umtauschprämien zum Lösungspaket, da sich eine Umrüstung alter Fahrzeuge nicht immer lohne. Alle Maßnahmen sollten auf Kosten der Industrie gehen, sagte Schulze. “Die hat uns das eingebrockt, die Automobilindustrie, und die muss das auch bezahlen”. Es gehe nicht darum, die Autoindustrie zu vertreiben oder kaputt zu machen. Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD Bundestagsfraktion Carsten Schneider sagte dass er Umtauschprämien für ein Mittel für Menschen hält, die nicht die Möglichkeit oder den Willen hätten, ein neues Auto zu kaufen. “Deshalb: Nachrüstung ist für mich ganz vorne”, sagte er. Er lehnte die von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) verfochtene Umtauschprämie nicht ab. Dieses Mittel könnte allerdings nur für die Diesel-Fahrer gelten, “die es wirklich machen wollen”. Der Deutsche Städtetag hingegen forderte die große Koalition dazu auf, die Autohersteller zu Zahlungen zu verpflichten. Es brauche nun einumfassendes neues Konzept gegen schmutzige Luft und weitere Diesel-Fahrverbote: “Es darf jetzt keine halbherzigen Lösungen mehr geben, die in Kürze wieder ergänzt werden müssen”, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy. Die Menschen an besonders belasteten Straßen, die Städte und die Dieselfahrer bräuchten eine Perspektive, die trage. Nach quälend langen Diskussionen und mehreren Gerichtsurteilen müsse jetzt ein Paket kommen, das endlich die Stickoxid Belastung durch Dieselautos deutlich reduziere und die Autoindustrie in die Pflicht nehme. Dazu gehörten Hardware Nachrüstungen für Euro 5 Diesel auf Kosten der Hersteller, attraktivere Umtauschprämien und ein Konzept, das nicht nur in wenigen besonders belasteten Städten gelte. “Außerdem ist eine einheitliche Kennzeichnung von Dieselautos nötig, um im Falle von Fahrverboten Fahrzeuge unterscheiden zu können”, sagte Dedy.Je nach Fortschritt beim Hauptthema Diesel sollten bei dem Treffen im Kanzleramt auch noch weitere Themen angesprochen werden; etwa die Zuwanderung von Fachkräften und bezahlbare Wohnungen. Ob es dazu kommt, ist aber offen. +++

+++ GENERAL MOTORS ruft in China mehr als 3,3 Millionen Autos in die Werkstätten zurück. Grund sei ein Fehler an der Federung, teilten die chinesischen Regulierungsbehörden an diesem Samstag mit. Betroffen seien Autos der Marken Buick, Chevrolet und Cadillac mit den Baujahren 2013 bis 2018. GM werde diejenigen kontaktieren, die davon betroffen sind, teilte die zuständige Behörde mit, und die Reparaturen dann für die Kunden kostenfrei durchführen. GM teilte an seinem Sitz in Schanghai mit, bislang seien keine Unfälle bekannt im Zusammenhang mit dem beklagten Fehler. +++

+++ HYUNDAI hat in den letzten Jahren in Deutschland ein kontinuierliches Wachstum hingelegt. Der Importeur aus Korea will nun auch bei den Flottengeschäften deutlich zulegen. Bisher steuern gerade einmal 8 % im Flottengeschäft ihren Anteil zum Gesamtergebnis bei. “Unser mittelfristiges Ziel sind 11 oder 12 % bis 2021 oder 2022”, sagt Sascha Behmer. Insgesamt strebt der Leiter Gewerbekunden und Nutzfahrzeuge einen Anteil von 15 % an. Dabei spielen die großen Betriebe wie Telekom oder Post keine Rolle. Hyundai setzt auf den regionalen Faktor. “Wir wollen unsere Händler dazu bringen, den regionalen Markt zu bearbeiten; im Privaten ebenso wie bei den Gewerblichen”, so Behmer weiter. Ebenso wie die Verkäufe in den letzten Jahren die 100.000 Marke knackten, hat Hyundai seit 2012 das Händlernetz verdoppelt und zudem spezielle Business Center installiert. Bisher 58 Center kümmern sich um die Belange der Gewerbekunden. Angesichts der Strategie, sich auf kleinere Betriebe zu konzentrieren, ist es auch keine Überraschung, dass der i10 mit rund 22 % der Bestseller bei den Hyundai Gewerbekunden ist. Allerdings folgen der Tucson mit 20 % sowie der i30 mit knappen 19 % gleich dahinter. Mit etwas Abstand belegt der i20 mit 12 % den vierten Rang. Diesen Platz wird früher oder später der Kona einnehmen, der recht frisch auf den Markt gekommen ist und bereits an der 10 % Marke schnuppert. Bei dem Mini-SUV soll dann auch vor allem die elektrische Variante punkten und die Tür für weitere Fahrzeuge mit alternativen Antrieben öffnen. “Den Kona werden wir für unter €40.000 Euro anbieten, den Ioniq Hybrid für unter €25.000”, sagt Behmer, “wir sind damit in einem Bereich, in dem die Gewerbetreibenden über alternative Antriebe nachdenken”. So bestehe auch ein “immenses Interesse” am Nexo. Das Brennstoffzellenauto ist seit August im Markt. 280 Förderanträge lägen bereits in den Auftragsbüchern. Das rund €70.000 teure Fahrzeug muss laut Behmer aber nur mit €34.000 versteuert werden, sodass sich dort ein weiter Vorteil ergibt. Die einzelnen Wasserstoffautos werden auf Bestellung gefertigt; 6 Monate beträgt die Wartezeit. Als weiteren Vorteil nennt Behmer die auch im gewerblichen Bereich bestehende Werksgarantie über 5 Jahre. “Das ist ein echtes Pfund, weil es eine echte Garantie ist”, so der Manager. Doch mit diesen Pfunden allein kommen die potenziellen Kunden nicht zu Hyundai. “Den Gewerbetreibenden fehlt die Erfahrung mit uns”, sagt Behmer, “das ist unser Job, dieses zu ändern”. Dass dabei ein gewisses Maß an Geduld von Nöten ist, weiß Behmer auch. “Wir nehmen uns Zeit, das Thema sauber anzugehen”. Die nötige Zeit erhält die Abteilung derzeit auch von den Konzernzentrale in Korea. Ein wenig mehr Fahrt soll aber schon aufgenommen werden, denn Behmer “weiß nicht, wie lange man uns diese Komfortzone gewährt”. +++

+++ Eine mysteriöse Szene in Jalisco, Mexiko: Ein MCLAREN 650S Spider und ein Mercedes CLA stehen sich am Straßenrand gegenüber. Front und Seite des Supersportwagens sind völlig zerstört, beim Benz sind der Kühlergrill und die vorderen Scheinwerfer nur noch Stückwerk. Während der CLA in Fahrtrichtung ausgerichtet ist, steht der McLaren dem Verkehr entgegen. Es ist eine kuriose Szene, die derzeit auf Facebook die Runde macht. Das Video wirft viele Fragen auf: Warum sind Front- sowie Seitenpartie des McLaren so beschädigt? Wieso steht er falschherum auf der Fahrbahn? Mysteriöser Unfallhergang. Über den Unfallhergang ist so gut wie nichts bekannt, es deutet jedoch nichts darauf hin, dass der McLaren erst mit anderen Hindernissen kollidierte und über die Straße schleuderte, bevor er mit dem Mercedes zusammenstieß. Mysteriös: Trotz des scheinbar heftigen Zusammenpralls lösten die vorderen Airbags im 650 PS starken Supercar nicht aus, nur der Seitenairbag auf der Beifahrerseite. Ernsthaft verletzt wurde bei dem Unfall niemand. +++

+++ Noch ist die MERCEDES B-Klasse ein Komfort-Kompakter für Senioren, doch das soll sich ändern: Die nächste Generation wird deutlich sportlicher. Die B-Klasse macht es wie die A-Klasse! Das soll bedeuten, dass der aktuelle Rentner-Benz sportlicher wird. Ab 2019 dürften sich diese älteren Herrschaften eher für ein SUV entscheiden, denn die neue B-Klasse wird aussehen wie eine vergrößerte A-Klasse. Der bekannte Kühlergrill, die tief heruntergezogene Front mit XL Lufteinlässen und zweiflutige Auspuff Attrappen sorgen für sportlich-aggressive Optik, die Seitenfenster werden schmaler. Größere Räder und breitere Schultern lassen den neuen Mercedes selbstbewusster und souveräner erscheinen. Dank einer neuen Plattform wird Gewicht gespart. Wie bisher wird die B-Klasse nur mit 5 Sitzen lieferbar sei, der Kofferraum soll wachsen. Der Innenraum stammt weitgehend aus der neuen A-Klasse , MBUX inklusive. Auch die Assistenzsysteme und die Motoren bringt Daimler auf den aktuellen Stand. Die Präsentation dürfte auf dem Autosalon in Paris (2. bis 14. Oktober 2018) stattfinden. Bei den Motoren orientiert sich die B-Klasse wieder an der A-Klasse, zunächst stehen die herkömmlichen Antriebe im Fokus. Aber die neue Kompakt-Plattform (MFA2) berücksichtigt sämtliche Antriebsoptionen vom Mildhybrid über den Plug-in-Hybrid bis zum E-Antrieb und der Brennstoffzelle. Neu im Angebot ist die von ZF zugelieferte elektrische Hinterachse, die mit ihrer 35 kWh Batterie und dem 136 PS Motor mächtig anschiebt. Der so realisierte alternative Allradantrieb funktioniert als Anfahrhilfe und steuert das Torque Vectoring. +++

+++ Sobald ROBOT TAXIS im großen Stil verfügbar sind, wären 47 % der Europäer dazu bereit, ihr eigenes Auto aufzugeben. Das sind mehr als in den USA, aber deutlich weniger als China. So die Ergebnisse einer aktuellen Studie. Auch Verbraucher haben mittlerweile klare Vorstellungen davon, wie sie sich die Mobilität der Zukunft vorstellen und wie viel sie dafür zu zahlen bereit sind, wie eine Umfrage unter 3.000 Konsumenten in Europa, den USA und China im Rahmen des ‘2018 Digital Auto Report’ von Strategy&, der Strategieberatung von PwC, ergab. Sobald Robotaxis im großen Stil verfügbar sind, wären 47 % der Europäer dazu bereit, ihr eigenes Auto aufzugeben. Im Vergleich würden nur 38 % der US Amerikaner ihr Auto abschaffen, aber 79 % der chinesischen Verbraucher. Gerade beim täglichen Weg in die Arbeit könnte das eigene Auto in Zukunft stark an Bedeutung verlieren. Während heute 4 von 5 europäischen und US-amerikanischen Verbrauchern den Privat-Pkw als bevorzugtes Mobilitätsmittel zum Pendeln angeben, sind es in 5 bis 10 Jahren nur noch die Hälfte (54 %). Dagegen würden 27 % in Zukunft am liebsten mit Robotaxis in die Arbeit fahren. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden für autonome Mobilitätsdienstleistungen ist in den USA etwas höher als in Europa: Europäer wären bereit, pro Robotaxi-Kilometer 1,20 Euro zu bezahlen, US-Amerikaner würden für die gleiche Strecke 1,40 Euro ausgeben, wogegen Chinesen maximal 0,80 Euro bezahlen würden. “Für Hersteller gilt die Devise, sich schnellstmöglich über das Fahrzeug hinaus mit Serviceleistungen am Markt zu positionieren, um sich trotz sinkender Absatzzahlen den eigenen Anteil an der Branchen-Wertschöpfung mindestens zu erhalten”, ist Richard Viereckl, Studienautor und Partner bei Strategy& Deutschland der Meinung. Während der Verkauf von Neuwagen 2017 zu 48 % der Umsätze beitrug, sinkt dieser Anteil bis 2030 wohl auf 38 %. Durch einen höheren durchschnittlichen Wert pro Fahrzeug steigen die Einnahmen aber insgesamt an. Der zunehmende Einsatz geteilter, autonomer Fahrzeuge führt insbesondere in Europa zu einem spürbaren Rückgang der absoluten Fahrzeugzahlen: So sind 2018 noch 287 Millionen Pkw auf den Straßen unterwegs, doch bereits bis 2030 ist der Studie zufolge von einem Rückgang um 5,23 % auf nur noch 272 Millionen Fahrzeuge auszugehen. “Geteilte Fahrzeuge ermöglichen eine wesentlich intensivere Nutzung der Autos, wodurch insbesondere in sehr reifen Märkten wie Europa oder den USA die Fahrzeugzahlen zurückgehen werden. Anders sieht es beispielsweise in China aus, wo viele Menschen durch Robotaxis erstmals bezahlbaren Zugriff auf Autos haben. Dort gehen wir davon aus, dass es bis 2030 im Vergleich zu heute rund 60 % mehr Fahrzeuge auf den Straßen gibt”, merkt Jonas Seyfferth, Studienautor und Principal bei Strategy& Deutschland, an. Gleichzeitig steigt das Umsatzpotenzial von Mobility-as-a-Service Angeboten von 2 % (2017) auf voraussichtlich 22 % (2030). In Europa, den USA und China wird der MaaS-Markt bis 2030 insgesamt ein Gesamtvolumen von $1,4 Billionen erreichen. In Europa wird das Marktvolumen von Mobilitätsdiensten nach Meinung der Studienautoren von $25 Milliarden (2017) jährlich um 25 % auf $451 Milliarden in 2030 anwachsen. Der europäische MaaS Markt wäre damit größer als der US-amerikanische ($250 Milliarden in 2030), doch läge weiter hinter dem Volumen des chinesischen Marktes zurück ($656 Milliarden in 2030). Auf Mobility-as-a-Service Leistungen könnten 2030 rund 30 % der Branchengewinne entfallen. +++

+++ TESLA hat das Monopol bei Luxus Elektroautos verloren. Mercedes und Audi zeigen auf dem Pariser Autosalon endlich starke Batterie Boliden. Wie gefährlich sind die neuen Wagen für die US-Amerikaner? Bis vor wenigen Monaten war die Welt für Tesla in bester Ordnung. Wer in der automobilen Oberklasse ein Elektroauto suchte, wurde nur bei dem Hersteller aus Kalifornien fündig. Ohne echte Konkurrenz ist das von Elon Musk geführte Unternehmen jahrelang rasant gewachsen. Das Monopol hat sich ausgezahlt: Von der Limousine Model S setzte Tesla seit dem Debüt 2012 mehr als 250.000 Stück ab. Die attraktiv gestylte Limousine überholte in den USA bei den Neuzulassungen die Mercedes S-Klasse und war in Norwegen zwischenzeitlich das bestverkaufte Auto überhaupt. Das Model X, ein SUV, hat seit dem Start 2015 bereits mehr als 100.000 Abnehmer gefunden. Tesla hat sich schnell zur hippen und coolen Kultmarke entwickelt, getragen von Technik-Freaks, die oft wie Jünger einer Sekte wirken. “Viel mehr kann ein Automobil Start-up nicht erreichen”, sagt Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach. Doch die Tage von Teslas Alleinherrschaft bei teuren Elektroautos sind gezählt. Der exzentrische Musk bekommt erstmals Gegenwind von etablierten Autoherstellern. Jaguar, Mercedes und Audi preschen mit eigenen Luxus-Stromern vor. Nun wird sich zeigen, ob die alte Autoindustrie erfolgreich zurückschlägt, oder ob die Kalifornier schon zu weit enteilt sind. Als erste Marke hatte Jaguar die Branche mit dem I-Pace verblüfft. Seit wenigen Wochen steht der Crossover beim Händler. Wie erwartet ist die Nachfrage groß, trotz Preisen ab €79.000 aufwärts. Wer heute einen I-Pace bestellt, muss nahezu 1 Jahr auf seinen schnittigen Stromer warten. Zwei weitere Kandidaten treten gegen Teslas Model X (ab €95.000) an: der Audi e-Tron (ab €80.000) und der Mercedes EQ C (ab etwa €73.000). Für den e-Tron, Audis erstes Elektrofahrzeug überhaupt, laufen bereits Werbespots im Fernsehen. Die ersten e-Trons sollen noch in diesem Jahr in Kundenhand gehen. Mercedes lässt sich ein halbes Jahr länger Zeit. Offiziell sind die 3 europäischen Luxus Stromer nicht nur sogenannte “Tesla-Jäger”. Die Unternehmen bauten Elektroflotten vor allem auf, um die CO2-Emissionsvorgaben der Gesetzgeber einzuhalten, sagt Autoexperte Klaus Schmitz von der Unternehmensberatung Arthur D. Little. Ab 2021 dürfen die Wagen eines Herstellers in Europa im Schnitt nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Elektroautos werden mit 0 Gramm angerechnet. Faktisch werden die neuen Autos aber an Tesla gemessen. Denn um überhaupt Erfolg zu haben, “müssen die Fahrzeuge natürlich wettbewerbsfähig sein”, sagt Schmitz. Die Angst vor dem Liegenbleiben ist für viele Autofahrer weiterhin ein Grund, sich kein E-Fahrzeug zu kaufen. Audi, Mercedes und Jaguar wollen in dieser Disziplin auf keinen Fall viel schlechter als Tesla abschneiden. Bei allen dreien liegt die Reichweite nach dem neuen WLTP-Messverfahren bei mehr als 400 Kilometern. Sie bleiben damit etwas unterhalb dessen, was die Kalifornier versprechen. Dafür betont Audi, der e-Tron sei das erste Serienelektroauto, dessen Batterie eine Ladeleistung von bis zu 150 Kilowatt verträgt und dessen Batterie so in weniger als in einer halben Stunde zu 80 % wieder gefüllt ist. Tesla kommt auf 120, Mercedes auf 110 kW. Ausspielen lässt sich Audis Trumpfkarte jedoch nur an einem der bisher sehr seltenen Gleichstrom Quick Lader. Über den Erfolg der Tesla Jäger entscheiden nicht nur die Autos selbst. Einen Vorsprung haben Tesla Fahrer vorerst weiter bei der Ladeinfrastruktur. Mit gigantischem Aufwand ließ Elon Musk in den wichtigsten Märkten ein Netz von SuperCharger Ladestationen installieren, an denen seine Kunden auf Reisen kostenlos Strom ziehen können. Für Neukunden gibt es die Energie mittlerweile nicht mehr zum Nulltarif, aber immer noch stark vergünstigt. Mit Hochdruck treiben daher Audi und Mercedes zusammen mit Volkswagen, Porsche, BMW und Ford den Ausbau von High-Power-Charging-Stationen (HPC) voran. Hierzu haben sie das gemeinsame Unternehmen Ionity gegründet. Bis 2020 sind europaweit 400 Standorte an Autobahnen und Hauptverkehrsachsen in je 120 Kilometer Entfernung geplant. Zudem will Audi seinen e-Tron Käufern mit einer speziellen Karte den Zugang zu 80 % der 65.000 öffentlichen Ladepunkte ermöglichen, verteilt über ganz Europa. Ähnlichen Zahlen offeriert Jaguar seinen I-Pace-Käufern. Zusätzlich punkten wollen die Europäer über die Karosserieform. Nicht umsonst hat sich das “Anti-Tesla-Trio” für SUV entschieden. “Diese Fahrzeuggattung verspricht weltweit die besten Vermarktungschancen, ist wirtschaftlich gesehen also das sinnvollste Konzept”, so Autoexperte Stefan Bratzel. Optisch am sportlichsten umgesetzt hat es Jaguar. Der I-Pace ist mit einer Länge von 4,68 Metern zwar der kleinste, hat aber aufgrund seines zu 100 % auf Elektroantrieb ausgelegten Chassis den längsten Radstand (2,99 Meter) und schafft es, 90 kWh an Batteriekapazität bereitzuhalten. Der Mercedes EQ C bietet bei seiner Außenlänge von 4,76 Metern und einem Radstand von 2,87 Meter ebenfalls rund 90 kWh Energie. Audi positioniert seinen e-Tron mit 4,90 Metern zwischen Q5 und Q7, kommt auf 2,93 Meter Radstand und schafft Platz für 95 kWh. Das Model X ist mit 5,04 Meter länger, also nochmals 14 Zentimeter mehr als der Audi e-tron. Bedingt durch seine Größe kommt der e-tron auch beim Kofferraum dem Tesla am nächsten: 660 Liter, bei umgelegten Rücksitzlehnen sogar 1725 Liter, sind im Verfolgerfeld der beste Wert. Der I-Pace erreicht 565 bis 1453 Liter. Zudem passen noch 27 Liter vorne unter die Haube, beim e-Tron sind es 60 Liter, weil sich ein Elektromotor kompakter bauen lässt als ein Verbrenner. Diesen Vorteil nutzt Mercedes so nicht, dort ist der Raum vollständig für ihre Elektrokomponenten verbraucht. Das Model X bleibt in dieser Disziplin zunächst uneinholbar. Vorn unter der Haube ist Platz für 187 Liter, hinter den Vordersitzen bis zu 2493 Liter. Einen Minimalwert geben die Amerikaner nicht an, er dürfte aber bei über 750 Liter liegen. E-Tron, EQ C und I-Pace liegen mit Teslas Einstiegsmodellen auf ähnlichem Niveau. Die Elektromotoren (jeweils einer vorne und einer hinten) des europäischen Trios stellen zwischen 294 und 300 kW Systemleistung bereit, liefern Drehmomente von 664 Newtonmetern (Audi), 696 (Jaguar) und 765 Nm (Mercedes). Dadurch sind Beschleunigungen möglich, die sonst nur hochkarätige Sportwagen hinbekommen. Teslas Model X leistet in der Basisversion 245 kW oder 328 PS. Das stärkste Modell kommt aber auf 773 PS. Teslas Model S und Model X fahren in der Spitze 250 km/h. Audi, Mercedes und Jaguar begrenzen die Geschwindigkeit auf 180 bis 200 km/h, um Energie zu sparen und Reichweite zu gewinnen. Was zählen tolle Fahrleistungen, wenn wie bei Tesla der Rest nicht immer zum Premium-Anspruch des Käufers passt? Da hat der Pionier aus Kalifornien durchaus Nachholbedarf, sowohl was die Passgenauigkeit von Karosseriefugen betrifft als auch was die Qualität im Innenraum angeht. Oberflächen, Materialwahl und deren handwerkliche Verarbeitung könnten angesichts des Verkaufspreises besser sein. In dem Bereich spielt besonders Audi seine Stärken aus. Im e-tron sitzt alles auf den zehntel Millimeter, die Haptik ist vom Feinsten. Dem potenziellen Tesla-Kunden dürfte es dämmern, dass mit den europäischen Neulingen ernsthafte Konkurrenten am Kabel liegen, für die er deutlich weniger bezahlen muss, aber mehr Qualität bekommt. Für Tesla spricht, dass die Marke emotional stark aufgeladen ist. Die Fahrzeuge polarisieren und bieten zumindest gefühlt mehr Technologie als andere Modelle – wie den Autopiloten. “Es ist daher fraglich, ob der Tesla-Kunde sich zu den klassischen Massenherstellern zurücklocken lassen wird – auch wenn deren Modelle preislich unterhalb der Tesla-Palette positioniert sind”, sagt Peter Fintl, Experte bei der Technologie- und Innovationsberatung Altran. Vor allem Audi hält aber dagegen und bleibt beim e-Tron seiner “Vorsprung-durch-Technik” Imagestrategie treu. So sitzen auf den Türflanken des e-tron anstelle der Außenspiegel kleine Kameras; ein Novum im Automobilbau. Die Bilder werden auf Displays übertragen, die oben in der Türverkleidung sitzen. Ebenfalls erstmalig in einem Serienfahrzeug eingesetzt ist das zusammen mit Conti entwickelte Bremssystem. Es soll Energie beim Bremsen besser als jedes bisherige System zurückgewinnen. Die ersten ernstzunehmenden Tesla Gegner von Audi, Mercedes und Jaguar werden nicht lange unter sich bleiben. Die Ingolstädter zeigen im nächsten Jahr den e-Tron Sportback und kommen 2020 mit dem e-tron GT. Letzterer wurde gemeinsam mit dem Porsche Taycan (Arbeitstitel: Mission E) entwickelt. Der ist ein weiterer Kandidat, der Tesla zusetzen dürfte. Dem Taycan folgt der Taycan Sport Turismo. Und die Neuausrichtung der Zuffenhausener geht weiter. Die nächste Generation des Macan soll nur noch mit E-Antrieb angeboten werden. Mercedes lässt gegen Tesla in den kommenden Jahren diverse Modelle auffahren. Die Bandbreite reicht vom kompakten EQ A bis zum Flaggschiff EQ S. Und letztlich kommen auch bei BMW die Elektromotoren ins Rotieren. Eine ganze Autogeneration ließen die Bayern nach dem innovativen i3 unverständlicherweise verstreichen, wollen erst 2020 mit einem modifizierten X3 an den Start gehen, bevor dann ein Jahr später mit der i4 Sportlimousine für BMW die neue Zeitrechnung in der E-Mobilität beginnt. Doch schon in den kommenden Monaten dürfte sich zeigen, ob die klassischen Hersteller Tesla ein- oder überholen können. Ihre ersten großen E-Autos legen nahe: Für die Kalifornier dürften die nächsten Jahre alles andere als einfach werden. +++

+++ Mehrere im Abgas Skandal beschuldigte VOLKSWAGEN Mitarbeiter wehren sich gegen ihre Entlassung. Dazu gehört auch Ex-Entwicklungsvorstand Heinz-Jakob Neußer. Es seien 3 weitere Kündigungsschutzklagen im Zusammenhang mit Dieselgate eingegangen, teilte das Arbeitsgericht Braunschweig mit. Beide Kläger hätten in der technischen Entwicklung von Volkswagen gearbeitet, einer sei ein freigestellter Ex-VW Markenvorstand. Dabei handelt es sich um den früheren Entwicklungschef der Marke VW, Heinz-Jakob Neußer. Zudem habe ein Hauptabteilungsleiter geklagt, der im November 2015 von der Arbeit freigestellt worden sei, so das Gericht. Neußer war 2015 im Zuge des Abgasskandals beurlaubt worden. Er gehört auch zu der Gruppe von VW-Mitarbeitern, die in den USA angeklagt wurden. Neben Neußer will sich Volkswagen auch von weiteren Mitarbeitern trennen, die in die Abgas-Affäre verwickelt sind. Nach Angaben des Gerichts richten sich die Klagen gegen fristlose beziehungsweise ordentliche Kündigungen, die den Klägern Ende August 2018 zugegangen seien. Die vorsorglichen ordentlichen Kündigungen seien zum 30. September 2019 ausgesprochen worden. Vorgesehen sei je ein Gütetermin mit sich unmittelbar anschließendem Kammertermin. Der Termin in dem Neußer-Verfahren ist für den 25. Februar 2019 geplant, im anderen Fall ist der 4. März 2019 vorgesehen. Beide Kläger müssten persönlich erscheinen. Der nach dem Abgas-Skandal eingesetzte US-Aufseher Larry Thompson hatte jüngst fehlende personelle Folgen der Affäre kritisiert. Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft hat 39 Beschuldigte im Fall der Software-Manipulationen beim Stickstoffdioxid-Ausstoß im Visier. Die Anklagebehörde ermittelt unter anderem gegen Ex-VW-Konzernchef Martin Winterkorn wegen Betruges sowie wegen möglicher Marktmanipulation. +++

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